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Vortrag Organspende

 

Herzliche Einladung zu diesem Vortrag im Pastoralraum

 

Thema des Vortrages:

Gedanken und Fragen rund um Organspende

 

Mittwoch, 9. September 2020,

19.30 Uhr, im «Josefsheim», Subingen

 

Das Josefsheim (Pfarrsaal) ist beim Pfarrhaus, Luzernstr. 49

 

Einzelne Personen der Politik und den Kirchen stellen sich Fragen, wenn es um Organspende geht.

 

Dr. Stève Bobillier ist Mitarbeiter der Bioethik-Kommission der Schweizer Bischofskonferenz. Er wird in einem interessanten Vortrag über die Themen sprechen, wie:

 

  • Aktueller Status der Organspende in der Schweiz

  • Was sagt die Kirche zur Organspende

  • Schwierigkeiten beim Geben und Empfangen

  • Fragen nach dem Kriterium des Todes

  • Widerspruchslösung (momentane politische Diskussion in der Schweiz: wer nicht eine Erklärung gegen Entnahme von Organen verfügt hat, dem würden automatisch Organ/e entnommen)

 

Herzlich willkommen zu dieser interessanten Veranstaltung!

 

Da schwierig abzuschätzen ist, wie viele Personen teilnehmen werden, bitten wir «corona-bedingt» um eine Anmeldung, um die Schutzbestimmungen einhalten zu können. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

 

Anmeldung mit Angabe von Name, Vorname und Telefonnummer

bis Montag, 7. September 2020, an:

 

Sekretariat Pastoralraum, Hauptstrasse 32, 4528 Zuchwil

Tel. 032 685 32 82 oder pawaost@pfarrei-zuchwil.ch

Mit «Enkeltauglich Leben» die eigene Welt nachhaltig mitgestalten

​Bei diesem sechsteiligen spielerischen Workshop lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, ihr Leben zum Positiven zu verändern – für sich selbst, ihre Mitwelt, ihre Umwelt und auch für spätere Generationen. – weitere Infos unter www.enkeltauglich-leben.org

 

Seit Februar trifft sich in unserem Pastoralraum eine siebenköpfige Gruppe monatlich (leider durch Corona nun unterbrochen, doch wir bleiben dran!) zu den Themen Menschenwürde, soziale Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit, Solidarität und Demokratie. Die zentrale Frage dabei ist: wie kann ich durch neue Verhaltensweisen dazu beitragen, dass meine Mitmenschen und vor allem auch spätere Generationen eine gute, lebenswerte Welt vorfinden? Daher kommt der Name "Enkeltauglich Leben". In Bern ist eine zweite Gruppe unterwegs. Bereits nach den ersten Zusammenkünften wurden einige Veränderungen in Angriff genommen – weitere werden folgen.

Stimmen einiger Teilnehmer/innen:

 

Brigitte: Die Treffen bieten mir die Gelegenheit mit Gleichgesinnten im Austausch zu sein. Dieses gemeinsame Auf-dem-Weg-Sein mit wichtigen Themen ist für mich die Chance, Neues zu erfahren, zu lernen und umzusetzen, auch wenn es nur kleine Schritte sind. Denn jeder noch so kleine Schritt zählt.

 

Theresia: Ich habe eine Möglichkeit gesucht, um mein altes ausgedientes Notebook weiter zu verwerten. Dabei bin ich auf www.labdoo.ch gestossen. Das ist eine Organisation, die gebrauchte Geräte fachgerecht aufbereitet und diese im Rahmen von Hilfsprojekten Kindern und Jugendlichen im In- und Ausland zukommen lässt – so wird diesen ein Zugang zu IT und Bildung ermöglicht. Ausserdem habe ich bei RRREVOLVE Fair Fashion & Eco Design und bei hessnatur fair produzierte und fair gehandelte Textilien gefunden.

 

Susan: Die Treffen finde ich sehr inspirierend. Ich brauche manchmal die Unterstützung und den 'Tritt in den Hintern' um Veränderungen wirklich anzugehen und bin dann sehr stolz, wenn ich es geschafft habe. Nicht nur für mich, sondern für eine gute Sache! Zum Beispiel engagiere ich mich nun noch stärker für die Konzernverantwortungsinitiative.

 

Florentin (Gastgeber in Bern): Das Geld meiner zweiten und dritten Säule ist nun bei der Alternativen Bank Schweiz und hat dort nicht in erster Linie die Aufgabe „zu arbeiten“ und sich zu vermehren, sondern es steht im Dienst nachhaltiger Projekte. Ich freue mich auf die vielen weiteren nachhaltigen Taten, bewirkt durch «Enkeltauglich Leben».

 

Sophie: Wir reflektieren unser eigenes Verhalten und entdecken neue Möglichkeiten, um unsere Gewohnheiten positiv und langfristig zu verändern. Zusammen ist es einfacher, sich zu konkreten Aktionen zu motivieren. Und es tut einfach gut, wieder einmal zu merken, dass sich viele andere Mitmenschen für eine nachhaltigere Zukunft einsetzen!

 

Jana (Spieleleiterin): Ich finde, das Spiel «Enkeltauglich Leben» hat sehr grosses Potenzial. Darum habe ich mich entschlossen, mich zur Spieleleiterin zu zertifizieren und weitere Interessierte davon zu begeistern.

 

Die aktuelle Corona-Krise zeigt uns einmal mehr, wie viel in unserer Welt im Argen liegt, wieviel Handlungsbedarf besteht – und sie macht uns auch deutlich, dass es auf jede und jeden einzeln genauso ankommt wie auf die Gemeinschaft als ganze!

 

Rosa Tirler, Pfarreiseelsorgerin Subingen

 

 

 

Enkeltauglich Leben
das Spiel, das deine Welt verändert – ab Februar in unserem Pastoralraum Wasseramt Ost

Es fühlt sich gut an, etwas Gutes zu tun – es in der Gruppe zu tun, noch viel mehr! Mit diesem Angebot sind alle angesprochen, die konkret werden und handeln wollen.

Sechs Treffen + je einmal monatlich + je 2.5 Stunden + 5-10 Mitspieler/innen = Enkeltauglich Leben. 

Jedes Treffen hat einen inhaltlichen Schwerpunkt (Reihenfolge kann ändern):

Februar - Menschenwürde 

Freitag, 14.02.2020 / 14.30 - 17.00 Uhr 

März - Ökologische Nachhaltigkeit

Samstag, 14.03.2020 / 10.00 - 12.30 Uhr

April - Solidarität 

Freitag, 3.04.2020 / 14.30 - 17.00 Uhr 

Mai - Demokratie 

Freitag, 8.05.2020 / 14.30 - 17.00 Uhr 

Juni - Soziale Gerechtigkeit 

Samstag, 13.06.2020 / 10.00 - 12.30 Uhr 

Juli - Abschluss

Freitag, 3.07.2020 / 14.30 - 17.00 Uhr 

Im Verlauf der Anlässe planst du eine Aktion bis zum nächsten Treffen, um in deiner Welt etwas zum Besseren zu bewegen. Deine Mitspieler/innen bewerten diese Aktion hinsichtlich Schwierigkeit und Sinn. Beim darauffolgenden Treffen werden die Erfolge gemeinsam ausgewertet. Dabei profitieren alle gegenseitig von ihren Erfahrungen. Die ausgebildete Spielleiterin Jana Raus aus Freiburg i. Br. begleitet die Gruppe. 

Ort: Josefsheim in Subingen, Luzernstrasse 49

Kostenbeitrag: CHF 100 - 150, je nach finanziellen Möglichkeiten. 

Veränderungen bewirken - gemeinsam macht es Spass, und am Ende gewinnen alle!

Anmeldung per Mail an seelsorgerin(at)pfarramt-subingen.ch (Rosa Tirler) oder per Telefon unter 032 614 40 81 (Pfarramt Subingen, Manuela Bachmann)

Weitere Infos mit Videoerklärung: www.enkeltauglich-leben.org

Die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) ruft zusammen mit der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS) in Zeiten der Coronavirus-Krise zu einem gemeinsamen Zeichen der Hoffnung auf

 

Die evangelisch-reformierte Kirche und die römisch-katholische Kirche in der Schweiz wollen in Zeiten der Coronavirus-Krise zusammen ein Zeichen der Verbundenheit, Gemeinschaft und Hoffnung setzen. Bis Gründonnerstag sollen im ganzen Land jeweils am Donnerstagabend um 20 Uhr Kerzen auf den Fenstersimsen entzündet werden. Die Menschen sind zum gemeinsamen Gebet eingeladen.

 

Ökumenische Aktion: Gemeinsam beten und Kerzen anzünden

Um ein Zeichen der Hoffnung und der Verbundenheit zu setzen, rufen die SBK und die EKS in einer gemeinsamen Botschaft alle Gläubigen auf, jeweils donnerstags um 20 Uhr eine Kerze anzuzünden und sie sichtbar vor einem Fenster ihres Hauses oder ihrer Wohnung zu platzieren und etwas zu beten, beispielsweise ein Vaterunser: für die am Virus Erkrankten, für die im Gesundheitswesen Arbeitenden und für alle Menschen, die angesichts der aktuellen Lage zu vereinsamen drohen.

 

«Für sie alle bitten wir um Gottes Beistand und drücken so unsere Verbundenheit mit ihnen aus», so der Präsident der SBK, Mgr. DDr. Felix Gmür.

 

Ein Lichtermeer der Hoffnung soll sich so durch das ganze Land ziehen. Diese Aktion dauert bis Gründonnerstag.

 

«Kirche ist mehr als ein Haus – sie ist ein Auftrag, für einander zu sorgen, in der Bedrohung jetzt erst recht», sagt der Präsident der EKS, Dr. Gottfried Locher.

 

Ökumenische Aktion: Gemeinsam die Glocken läuten

Die Sorge um die Menschen in unserem Land geht weiter: An Gründonnerstag sollen zum Abendgebet um 20 Uhr alle Glocken der beiden Kirchen läuten, ebenso am Ostersonntag.

 

Freiburg, 18.3.2020

Dr. Erwin Tanner-Tiziani

Generalsekretär

Post öffnen

Liebe Mit-Glaubende im Pastoralraum Wasseramt-Ost, mit den Pfarreien Aeschi, Derendingen, Deitingen, Luterbach, Subingen und Zuchwil

 

Am 1. Mai lag im Briefkasten bei C5-Briefen auch ein gösseres Kuvert im C4-Format, mit dem Signet des Bistums Basel. Beim Weg vom Briefkasten zur Haustür die Frage: «Was will das Bistum senden?». – Dann ziemlich rasch die Vermutung. «Ach ja, daran hab’ ich gar nicht mehr gedacht: wohl die ,Missio’ (Sendung/Beauftragung) in Sachen Pastoralraumleitung». Ich habe die «Post» geöffnet, die Dokumente gelesen, auf den Schreibtisch gelegt und am Schreibtisch eine kurze Andacht gehalten. Natürlich mit einem Vaterunser. Und ein Bittgebet: «Komm, Heil’ger Geist, herab zu mir, erleuchte mich, ich folge Dir.» Und auch das Pastoralraumgebet, in dem es heisst: «… manchmal möchten wir, dass alles bleibt wie es ist». Ja, ich hätte gerne gehabt, es wäre bei der Seelsorge- und Leitungsaufgabe der drei Pfarreien südlich der Autobahn geblieben. Die Agenda ist immer angefüllt. Ich hätte lieber gehabt, Valentine wäre Pastoralraumleiter geblieben und ich danke ihm sehr, dass er sich damals bereit erklärt hat, das Bistumsprojekt der Errichtung eines Pastoralraumes auch hier auf die Wege zu bringen.

Nun, jemand muss die Leitungsaufgabe des Pastoralraumes weiter wahrnehmen. In der konkreten Situation und auf meinen ausdrücklichen Wunsch, dass dies sei, bis wir im Pastoralraum jemanden haben, die/der dies gerne macht, werde ich diesen Dienst tun. Dazu konnte ich nur Ja sagen, weil wir im Pastoralraum gute, kompetente und loyale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben, in der Seelsorge (gute Kolleginnen und Kollegen!), gute Leute in den Kirchgemeinderäten, in den Pfarreiräten, in der Katechese, in den Sekretariaten, gute Sakristaninnen und Sakristane und viele kompetente, fleissige Engagierte in den kirchlichen Gruppen und Vereinen. – Ich will also versuchen, diesen Dienst zu tun. Es muss uns um nichts anderes als um dies gehen, was der Auftrag der Kirche ist: Gott zu ehren, Christus in unserer unterdessen so vielgestaltigen Gesellschaft zu thematisieren, offen zu sein für Seinen Heiligen Geist. Wie ist doch die Kirche etwas Wunderbares! –  Lasst uns aus dieser Liebe zur Kirche den Gottesglauben leben und in unserer Gesellschaft «ins Spiel bringen», wie es im Grundsatzpapier zum «Pastoralen Entwicklungsplan» unseres Bistums heisst. In der Ausübung der zusätzlichen Aufgabe der Leitung unseres Pastoralraumes danke ich für alles Wohlwollen, für alle Mithilfe und für alle Nachsicht.

Erleichtert haben wir kürzlich vernommen, dass ab Sommer Pfarrer Pascal Eng die Leitung der Pfarrei Zuchwil übernehmen wird. Wir danken Pfarr-Resignat Paul Rutz, dass er die Vakanz in Zuchwil bis im Sommer überbrückt und wie immer fleissig da und dort Dienste ausübt. Ab Herbst wird Thomas Faas in Pension gehen, er wäre bereit gewesen, sich noch etwas weiter zur Verfügung zu stellen, aber gesundheitliche Gebresten veranlassten ihn, die Bremsen zu ziehen. So müssen wir schauen, wie die Leitung und die Seelsorgeaufgaben der beiden Pfarreien Derendingen und Luterbach gewährleistet werden können.

Jeder Pastoralraum hat ein Konzept. Es wurden in der Erarbeitung unseres Pastoralraumes viele Ideen gesammelt und ins Pastoralraumkonzept aufgenommen. Wir müssen versuchen in der konkreten Situation mit den Kräften, die zur Verfügung stehen, das zu tun, was möglich ist. Als Leitmotiv für das Konzept wurde der wichtige Begriff Beziehung gewählt – biblisch, theologisch gesprochen: Bund. Es geht um die Gottesbeziehung (Gott zum Menschen und umgekehrt) und um die Beziehung untereinander. Gott hat die tiefste und schönste Beziehung zu uns aufgenommen in Jesus Christus. Entdecken wir immer wieder neu, wovon Jesus immer wieder erzählt hat (siehe Lk 17,20–21).

Lasst uns immer wieder die «Post von oben» öffnen, die gute Nachricht von Jesus Christus aufnehmen, umsetzen und in Zuversicht besonders auch in die nächsten Monate gehen. Diese werden wohl wegen den verordneten Vorsichtsmassnahmen rund um die Pandemie umständlich sein, was das Pfarreileben mit den Vereinen, Gruppierungen, mit Anlässen und die Gottesdienste betreffen. Wir sind herausgefordert.

Pfarrer Beat Kaufmann

Gebet in Vorbereitung auf das Pfingstfest

 

Es gibt eine schöne geistliche Übung, nämlich die neun Tage zwischen Christi Himmelfahrt und dem Fest der Ausgiessung des Heiligen Geistes (Pfingsten), mit einer täglichen Betrachtung zu bereichern und sich so betend auf Pfingsten vorzubereiten.

 

Folgend eine sogenannte Pfingstnovene. Sie wurde von der Theologin Sybille Hardegger erarbeitet. Sie hat die täglichen Betrachtungen mit Erinnerungen an und Gedanken von bemerkenswerten Christinnen und Christen gestaltet.

 

Sie könne die Hinführung und die einzelnen Tage je anklicken:

Ostern – keine «Eintagsfliege»

 

Wir sind in der zweiten Hälfte der Osterzeit und diese dauert bis Pfingsten im Lauf des Kirchenjahres. Und Ostern ist eine gewichtige Angelegenheit. Es geht bei der Auferstehung Jesu auch um die zentrale christliche Frage, wie es ist mit dem
Menschen, wenn er stirbt.

 

Vor Monatsfrist wurde der emeritierte Papst Benedikt / Joseph Ratzinger, 93 Jahre alt. Unterdessen ist er ein gebrechlicher Greis. «Jung» bleiben seine theologischen Schriften. Es sind inspirierende Glaubenstexte. Zum Beispiel das Buch «Einführung in das Christentum», erstmalig erschienen 1968, seither paarmal neu aufgelegt, z. B. beim Kösel-Verlag München, ISBN 978-3-466-20455-7.
 

Tun wir einen Blick ins zweite Kapitel des erwähnten Buches, unter Punkt vier, «Auferstehung von den Toten». Der Verfasser fragt sich, wie das sei mit der Liebe. «Liebe fordert Unendlichkeit, Unzerstörbarkeit …» Aber wie ist es mit dem Menschen und seiner irdischen Endlichkeit? Und mit seiner Sehnsucht nach Liebe und Beständigkeit?
 

Joseph Ratzinger schreibt:
«Zwei Wege sind vor allem versucht worden. Zunächst das Fortleben in den eigenen Kindern: Von daher kommt es, dass Ehelosigkeit und Kinderlosigkeit bei Naturvölkern als der furchtbarste Fluch gilt; sie bedeuten hoffnungslosen Untergang, endgültigen Tod. Umgekehrt bietet die grösstmögliche Kinderzahl zugleich die grösstmögliche Chance des Überlebens, Hoffnung auf Unsterblichkeit und so den eigentlichen Segen, den der Mensch erhoffen kann. Ein anderer Weg tut sich auf, wenn der Mensch entdeckt, dass er in seinen Kindern doch nur sehr uneigentlich fortbesteht; er wünscht, dass mehr von ihm selbst bleibe. So flieht er in die Idee des Ruhms, der wirklich ihn selbst unsterblich machen soll, wenn er im Gedächtnis der anderen alle Zeiten hindurch weiterlebt. Aber auch dieser zweite Versuch des Menschen, sich Unsterblichkeit durch das Sein-im-anderen selbst zu verschaffen, scheitert nicht weniger als der erste: Was bleibt, ist nicht das Selbst, sondern nur ein Echo, ein Schatten. Und so ist die selbstgeschaffene Unsterblichkeit wirklich nur … mehr Nichtsein als Sein. Das Ungenügen beider Wege gründet darin, dass der andere, der in ein Sein nach meinem Tode festhält, gar nicht dieses Sein selbst, sondern eben nur sein Nachhall zu tragen vermag; es gründet noch mehr darin, dass auch der andere selbst, dem ich meinen Fortbestand gleichsam anvertraut habe, nicht stehen wird – auch er zerfällt. – Das führt uns zum nächsten Schritt. Wir haben bisher gesehen, dass der Mensch für sich selbst keinen Bestand hat und folglich nur im anderen stehen kann, dass er aber im anderen immer nur schattenhaft ist und wieder nicht endgültig, weil auch er zerfällt. Wenn es so ist, dann könnte nur EINER wahrhaft Halt geben: derjenige, der IST, der nicht wird und vergeht, sondern mitten im Werden und im Vorübergang bleibt: der Gott der Lebendigen, der nicht nur den Schatten und das Echo meines Seins hält, dessen Gedanken nicht blosse Nachbilder des Wirklichen sind. Ich selbst bin sein Gedanke, der gleichsam ursprünglicher mich selbst setzt, als ich 
in mir bin; sein Gedanke ist nicht der nachträgliche Schatten, sondern die Ursprungskraft meines Seins. In ihm kann ich nicht nur als Schatten stehen, sondern in ihm bin ich in Wahrheit näher bei mir, als wenn ich bloss bei mir zu sein versuche.»
 

Bei der Lektüre dieser Zeilen in der Osterzeit ist mir das Gebet in den Sinn gekommen, welches der selbstlose Gottsucher Niklaus von Flüe, genannt Bruder Klaus, gebetet hat: «Mein Herr und mein Gott, nimm alles von mir, was mich hindert zu dir. Mein Herr und mein Gott, gib alles mir, was mich führet zu dir. Mein Herr und mein Gott, nimm mich mir und gib mich ganz zu Eigen dir.» Die Betrachtung des Gekreuzigten und der Glaube an den auferstandenen Jesus Christus hat ihn ganz erfüllt. Niklaus von Flüe galt und gilt nach seinem Tod als ein Mensch, der daheim in der Ewigkeit Gottes ist. Das ist vielmehr, als ihm an zeitlicher Anerkennung und Gedächtnis in der Schweizer Geschichte entgegengebracht wurde. Es ist jenes nicht Um-sich-selbst-Kreisen. Wer Gott in sein Leben lässt, wird von der Dimension des Ewigen, der Auferstehung erfüllt – gross und weit und schön – von Gott, der Liebe ist (vgl. 1 Joh 4,16).


Pfarrer Beat Kaufmann

 

Gemeinsam unterwegs


Was für eine ungewöhnliche Zeit in der Geschichte der Menschheit! Ich hoffe, Sie haben das Osterfest trotz des Coronavirus feiern können. Die Auferstehung des Herrn ist eine Realität, die zeigt, dass wir die Lebenskrise immer überwinden
werden. Lassen Sie uns gesund b
leiben!
 

Personalveränderungen
In meinem letzten Artikel habe ich Sie über die voraussichtlichen Personalveränderungen in unserem Pastoralraum informiert. Die vakanten Stellen sind ausgeschrieben worden, und trotz der gegenwärtigen Krise bemühen sich das Bistum
und die Regionalverantwortliche Frau Edith Rey Kühntopf nach besten Kräften, die Stellen in Derendingen, Luterbach und Zuchwil neu zu besetzen. Ich habe auch versprochen, Sie über Neuigkeiten diesbezüglich zu informieren.

 

Pfarrer Pascal Eng – neuer Pfarrer von Zuchu!
Gerne teile ich Ihnen mit, dass Bischof Felix Gmür mit der Zustimmung des Kirchgemeinderates Zuchwil den Pfarrer Pascal Eng als meinen Nachfolger in Zuchwil 
ernannt hat. In seiner wichtigen Funktion als Pfarrer/Gemeindeleiter von Zuchwil wird er auch ein wichtiger Mitarbeiter im Seelsorgeteam des Pastoralraums Wasseramt Ost sein. Der 32-jährige Pfarrer, aufgewachsen in Niedergösgen SO, hat umfangreiche Erfahrungen und Kenntnisse in diversen Bereichen des Pfarrei und Pastorallebens. Er war zuerst Ministrant und später Mitglied des Pfarreirates. Ausserdem wurde er Katechet und Jugendleiter und hat zusätzlich Geographie studiert. Vor und nach seiner Priesterweihe arbeitete er an verschiedenen Orten und ist im Moment noch als Vikar im Pastoralraum Schaffhausen tätig. Es ist ein Glück, einen jungen, talentierten, motivierten und guten Priester in unserem Pastoralraum zu haben. Ich wünsche Pfarrer Eng eine sehr gute Zusammenarbeit mit dem Pastoralraumteam unter der Leitung von Pfarrer Beat Kaufmann. Pfarrer Pascal Eng wird sich in nächster Zeit im Kirchenblatt näher vorstellen.
 

Und Luterbach/Derendingen?
Derzeit gibt es verstärkte Bemühungen, um den richtigen Leiter der Pfarreien in Derendingen und Luterbach nach der Pensionierung von Herrn Thomas Fass im Herbst zu finden. Diesbezüglich bin ich sehr optimistisch für eine baldige gute Lösung.

 

Meine neue Aufgabe als Bischofsvikar
Dass ich meine neue Aufgabe als Bischofsvikar der Region St. Urs ab 1. Mai antrete, bedeutet auch mein Weggang als Pastoralraumpfarrer des Pastoralraums 
per Ende April. Bereits vor der Coronavirus-Krise haben wir im Seelsorgeteam
einen Termin im Mai für ein Verabschiedungsdatum geplant. Aufgrund der Unsicherheiten, die momentan wegen der globalen Situation bestehen, ist ein solches Fest derzeit leider nicht möglich.

 

Vielen Dank
Bei dieser Gelegenheit möchte ich Ihnen allen für Ihre Mitarbeit danken. Die Geschichte des Pastoralraums Wasseramt Ost ist eine lange Geschichte mit zahlreichen Beteiligten. Man könnte sie mit einem Hausbauprojekt vergleichen. Jeder einzelne hat sich bemüht, ein Fundament zu schaffen, auf dem eine stabile Pastoral von sechs Pfarreien aufgebaut werden konnte. Es war ein besonderes Geschenk für mich, Teil des Teams sein zu dürfen. Ich bin sehr dankbar für alle im Team.

 

Gemeinsam unterwegs
Die feierliche Errichtung des Pastoralraums am 12. November 2017 mit dem gemeinsamen Singen aller Chöre von Aeschi, Deitingen, Subingen, Derendingen, 
Luterbach und Zuchwil bleibt ein Zeichen dafür, dass die sechs Pfarreien eine Basis für die Zusammenarbeit gefunden haben. Der «gemeinsame Weg» ist das Motto des Pastoralraums. Lassen Sie uns weiter gemeinsam arbeiten, aber auch gemeinsam unterwegs sein. Ich bin dankbar, dass ich die Reise bisher mit Euch machen durfte. Ich danke den Seelsorgenden, der Kirchgemeindepräsidienkommission, den Chören, den Pfarreiräten, den Ministranten und allen

Mitgliedern aller sechs Pfarreien des Pastoralraums. Ich wünsche Pfarrer Beat Kaufmann und dem Seelsorgeteam eine erfolgreiche Pastoralarbeit. Möge Gott Sie segnen und möge Gott den Pastoralraum Wasseramt Ost weiterhin segnen.
 

Pastoralraumpfarrer Valentine Koledoye.

 

 

 

Heilige oder hohe Woche

 

Liebe Pfarreiangehörige, da wegen dem Corona-Virus nun alle Gottesdienste in nächster Zeit ausfallen, sind auch die Feiern in der Zeit vom Palmsonntag bis zu Ostern betroffen. Deshalb habe ich Ihnen die wichtigsten Fakten hier aufgeschrieben, wie diese Feste sonst eigentlich abgelaufen wären:

Mit dem Palmsonntag beginnt die Heilige Woche – es sind die Tage, in denen wir ganz bewusst den Weg Jesu nach Jerusalem, bis zum Kreuz und hin zum Ostermorgen, mitgehen. Wir erinnern uns – und wir nehmen das Damals in unser Heute hinein.
 

An Palmsonntag ziehen wir mit Jesus in die heilige Stadt Jerusalem. Als jubelnde Menschen begleiten wir ihn wie königliches Gefolge. Da kommt der lang erwartete Messias, und er wird endlich die Besatzer aus dem Land jagen und sein Reich aufrichten. Doch Jesus korrigiert die königliche Verehrung: Er reitet auf einem Esel und nicht hoch zu Ross – ein König der Güte, nicht des Gerichts, ein König der Vergebung, nicht der Vergeltung.
 

«Geht und bereitet für uns das Paschamahl vor, damit wir es gemeinsam essen können», sagt Jesus zu seinen Jüngern. Das Paschafest, an das wir uns am Gründonnerstag erinnern, ist das Fest des Aufbruchs. Ein versklavtes Volk verlässt die Sklaverei und schlägt den Weg der Freiheit ein. Wir sind mittendrin in dieser Geschichte – von der Freiheit des Christenmenschen hat Martin Luther geschrieben. Die Geschichte der Freiheit ist auch unsere Geschichte – manchen kirchlichen Entwicklungen zum Trotz. Die Feier des Gründonnerstags setzt sich in der Stille der Nacht fort, in der die Jünger aufgefordert sind: «Bleibet hier und wachet mit mir.» Wir sind eingeladen, mit Jesus in Gethsemani zu wachen und zu beten.
 

Am Karfreitag gehen wir mit Jesus den Weg bis zum Kreuz. «Die Feier vom Leiden und Sterben Jesu Christi» ist der Gottesdienst überschrieben. Wie kann man des Todes gedenken? Wie kann man sich diesem erschütternden Ereignis zuwenden, dem Tod
Gottes, getötet durch den Menschen, mehr noch, ihn feiern? Angesichts des Kreuzes passt nur die Stille. Was könnten wir anderes tun, als Schritt für Schritt den Etappen der Passion zu folgen, von weitem, wie die Frauen (Lk 23,49), und daran teilzunehmen, indem wir in den grossen Fürbitten für die Welt und die Menschen beten?

 

Der Karsamstag ist der Tag der Ruhe, des Hoffens, des Verweilens am Grab, um dann in der Nacht mit dem Osterjubel den Sieg des Lebens über den Tod zu feiern. Am «Grossen Samstag», wie ihn der christliche Osten nennt, betrachtet die Kirche das Geheimnis des Begräbnisses ihres Herrn, das Geheimnis seines Todes, seiner Stille, seines Ruhens. Ostern feiern heisst auch den Karsamstag aushalten?
 

Die Feier der Osternacht beginnt mit dem Osterfeuer im Freien, wo die Osterkerze gesegnet wird. Die brennende Kerze, Zeichen für den auferstandenen Jesus, wird in die dunkle Kirche getragen. Dreimal wird gesungen «Christus, das Licht», das Osterlicht wird verteilt und das grosse Osterlob angestimmt. Die Erzählung vom Durchzug durch das Schilfmeer (Ex 14,15–15,1) hat in dieser Heiligen Nacht höchste Bedeutung. Wieder werden wir an unsere Freiheit erinnert, zu der wir als Kinder Gottes berufen sind.

 

Hier, in dieser Stunde, in dieser Nacht des grossen Übergangs Jesu vom Tod zum Leben, erhält alles seinen letzten Sinn. Freude in Fülle ist uns geschenkt – wir feiern: Ostern! Und so dürfen wir herzlich im Osterwitz über den Tod lachen und das Halleluja anstimmen!
 

Nun wünsche ich allen, dass Sie gesund bleiben und wir diese schwierige
Situation gemeinsam meistern.

 

Thomas Faas, Gemeindeleiter Luterbach/Derendingen

«Zäme unterwägs» – wie weiter?

 

Valentine Koledoye, Thomas Faas, Alfons Frei – verlassen Pawa Ost

Es ist vielleicht keine Neuigkeit mehr, dass in diesem Jahr personelle Veränderungen in unserem Pastoralraum vorkommen werden. Bischof Felix Gmür hat Pastoralraumpfarrer Valentine Koledoye mit Wirkung vom 1. Mai 2020 zum Bischofsvikar der Region St. Urs ernannt. Das bedeutet, dass die Pfarrei St. Martin Zuchwil sowie die Leitung des Pastoralraums ab diesem Datum vakant werden. Ebenso wird Thomas Faas, der Gemeindeleiter der Pfarreien Luterbach und Derendingen, das Pensionsalter erreichen und auf Ende August in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Das bedeutet auch, dass diese beiden Pfarreien ab Anfang September 2020 einen neuen Gemeindeleiter benötigen. Alfons Frei, einer der Sekretäre des Pastoralraums, wird ebenfalls im Sommer dieses Jahres das Pensionsalter erreichen.

Wie weiter?

Die Sorge um die Neubesetzung im Pastoralraum betrifft alle in den sechs Pfarreien des Pastoralraums und besonders die KGPK (Präsidenten des Pastoralraums) und das Seelsorgeteam.

 

Regionalverantwortliche Edith Rey Kühntopf informiert uns darüber

Am Donnerstag, den 16. Januar 2020, um über die bisherigen Schritte in diesem Zusammenhang zu informieren, hat Edith Rey Kühntopf, die Regionalverantwortliche für unseren Pastoralraum, die Mitglieder des KGPK und des Seelsorgeteams getroffen. Frau Rey erklärte, dass die offenen Stellen bereits ausgeschrieben worden sind und es besteht die Hoffnung, dass die Stellen bald neu wieder besetzt werden. Allerdings wurden bestimmte Schritte unternommen, damit der tägliche Verlauf im Pastoralraum nicht zum Stillstand kommt.

 

Beat Kaufmann – «neuer» Pastoralraumpfarrer

Konkret würde Pfarrer Beat Kaufmann ab dem 1. Mai 2020 die Leitung des Pastoralraums für einen gewissen Zeitraum übernehmen. Die KGPK würde mit ihm die Einzelheiten und Bedingungen seiner Anstellung erarbeiten und dabei von allen Mitgliedern des Seelsorgeteams unterstützt werden, um dafür zu sorgen, dass er nicht überlastet wird.

 

Pfarreileiter der Pfarreien Zuchwil, Luterbach und Derendingen

Die Pfarrei St. Martin Zuchwil sollte bis zum Sommer 2020 hoffentlich einen neuen Gemeindeleiter bekommen. Die Kirchgemeinde Zuchwil hat bereits ihre neue Wahlkommission eingesetzt, die für eine rasche Neubesetzung sorgen soll. Die Suche nach einem/einer geeigneten Nachfolger/-in für Herrn Thomas Faas in den Pfarreien Herz-Jesu Derendingen und St. Joseph Luterbach ist ebenfalls auf einem guten Weg. Die vakante Stelle wurde bereits in verschiedenen Kirchenzeitschriften sowie auch im Internet ausgeschrieben. Darüber hinaus ist Frau Rey sehr zuversichtlich und bittet darum, dass alle weiterhin gemeinsam daran arbeiten.

 

«Zäme unterwägs»

So weit so gut, dies ist die Situation in unseren «zäme unterwägs». Ich bin auch sehr optimistisch, dass die vakanten Stellen sehr bald wieder neu besetzt werden. Wichtig ist, dass wir alle «zäme unterwägs» sind. Wir werden einander weiterhin auf dem Weg unseres Glaubens unterstützen. Sobald wir weitere Informationen für diese Neubesetzungen haben, werden wir Sie wieder benachrichtigen. Möge die Muttergottes auf diesem Weg weiterhin für uns beten. Bitten wir den Herrn um Hilfe in unserer Notsituation.

 

Pastoralraumpfarrer Valentine Koledoye

Valentine Koledoye, Pfarrer und Pastoralraumleiter Wasseramt Ost: neuer Bischofsvikar im Bistum Basel

In einem Schreiben vom Montag, 4. November, von Generalvikar Markus Thürig wurden wir informiert, dass unser Bischof Felix Gmür Pfarrer Dr. Valentine Koledoye auf den 1. Mai 2020 zum Bischofsvikar der Region St.Urs ernannt hat. Die Region St.Urs ist eine von drei Bistumsregionen und umfasst die Kantone Aargau, Basel-Landschaft und Basel-Stadt. Koledoye folgt auf Christoph Sterkman, der Ende April 2020 das gesetzliche Pensionsalter erreicht.

 

Koledoye wurde 1968 in Nigeria geboren. Seine Jugendzeit verbrachte er teils in dem westafrikanischen Land, teils in den USA. Koledoye studierte Philosophie und Theologie in Nigeria sowie Rom und wirkte auch als Seelsorger in seinem Heimatland. 1994 wurde der Theologe zum Priester geweiht. Er feiert in diesem Jahr sein 25. Priesterweihjubiläum.

 

Koledoye promovierte 2007 in Ethik und Moraltheologie an der Universität Innsbruck. Seit 2008 ist er als Seelsorger im Bistum Basel tätig, zuletzt als Pfarrer der Pfarrei Zuchwil seit 2012 und als Leiter des Pastoralraums Wasseramt Ost seit 2017.

 

Die Tätigkeit eines Bischofsvikars

Dies ist in erster Linie Vertretungsarbeit. Er ist Mitglied des Bischofsrates und trifft sich jede Woche mit dem Bischof, dem Generalvikar und anderen Mitgliedern des Bischofsrates. In der Region St. Urs vertritt er den Bischof in den Landeskirchen und in den Synodalräten, führt Gespräche mit den Kirchengemeinderäten, den Seelsorgenden, den Missionaren, den Fachstellen und sorgt für die Harmonie zwischen den Pastoralräumen und den Kirchgemeinden. Der Bischofsvikar ist auch mit der Spendung von Firmungen und anderen Sakramenten in den Pfarreien in seiner Region sowie in anderen Regionen betraut, wenn er darum gebeten wird. In den drei Regionen des Bistums ist die derzeit wichtigste Arbeit die Einrichtung von Pastoralräumen, wo sie noch nicht eingerichtet sind. Es geht auch darum, sicherzustellen, dass die bereits geschaffenen Pastoralräume funktionieren können.

 

Wir gratulieren Pfarrer Dr. Valentine Koledoye ganz herzlich zu dieser Berufung für eine verantwortungsvolle Aufgabe in unserem Bistum. Wir wünschen ihm den Beistand des Heiligen Geistes, Geduld und Verständnis für die mitarbeitenden Schwestern und Brüder und für alle Gläubigen ein offenes Ohr.

 

Er wird die Pfarrei Zuchwil und den Pastoralraum Wasseramt Ost vermissen, und diese werden Pfarrer Valentine auch vermissen. Wir haben seinen Führungsstil sehr geschätzt.

 

Wir sind eingeladen um Priesterberufe – und Seelsorgende zu beten und um eine gute Nachfolgelösung für die Pfarrei Zuchwil und den Pastoralraum.

Paul Rutz, Kaplan, Zuchwil, Mitarbeitender Priester im Pastoralraum Ost

Aufbruch

Liebe Gläubige des Pastoralraumes Wasseramt Ost

 

Die Kirchen leeren sich. In den Jahren nach dem Weltkrieg war es nicht so. Sowohl in den Dörfern wie in den Städten trafen sich viele zum Gottesdienst, sogar an Werktagen. Heutzutage wird alles immer dünner. Das beschäftigt viele von uns.

 

Was ist geschehen?

 

Je nach Gesichtspunkt werden die Antworten auf diese Frage verschieden ausfallen. So wie ich es sehen kann, erscheint hinter den verschiedenen Antworten eine gemeinsame Situation: Damals gab es für uns keine ernsthaften Zweifel, dass wir zum Gottesdienst erscheinen. Wir hatten auch die regelmässige Beichte akzeptiert. Uns war bewusst: Man muss beichten. Man muss den Sonntag heiligen. Man muss Feiertage in der Kirche gemeinsam feiern. Ich erinnere mich, dass uns dieses Müssen in der Regel gar nicht störte. Müssen war normal.

 

Und nun müssen wir plötzlich nicht mehr.

 

Wir fühlen uns befreit vom Müssen. Ein gutes Gefühl. Und es ist verständlich, wenn Christen dieses Gefühl eine Zeitlang geniessen. Auf die Dauer allerdings schmeckt es etwas fad. Frei-sein-von ist eben längstens nicht alles. Frei-sein-für erst gibt dem Leben Dynamik und Würze. Es ist spannend zu sehen, wie lange wir es aushalten, ohne zu wissen, wofür wir glauben und arbeiten wollen.

 

Jesus hat uns nicht nur befreit, er hat uns auch eine Aufgabe gegeben für die Welt. Ob Christen sich finden in Indien, im Tschad, Washington, Helsinki oder Solothurn, Wasseramt-Ost, sie werden sich finden, wenn sie von der Aufgabe Jesu bewegt sind, für die zu leben sich lohnt. Ob wir uns darüber miteinander verständigen können?

Wir lassen uns nicht lähmen. Wir sind in einem neuen Aufbruch. Brechen wir miteinander auf. Es sind in unserem Pastoralraum schon viele aufgebrochen. Das ist eine Freude, macht mutig und gibt Zuversicht.

Kommen sie mit.

Paul Rutz, Kaplan, Zuchwil, Mitarbeitender Priester im Pastoralraum Ost

Herbst

Wenn die Tage langsam kürzer werden und die Nächte wieder länger, morgens oft dicke graue, beinahe bedrohlich wirkende Nebelschwaden über dem Land schweben, dann scheint er da zu sein, der Herbst.

Er kündigt sich an mit Tagen voller erbarmungslosem Regenfall, und kalter Wind lässt einen schaudern bis aufs Knochenmark. In dieser nassen, kalten und trüben Jahreszeit ist es nicht verwunderlich, dass sich viele nach dem Sommer sehnen mit seiner wärmenden Sonne. Im Herbst glaubt man an manchen Tagen, sich kaum noch erinnern zu können an die eben erst vergangenen Sommertage.

Doch meiner Meinung nach bietet der Herbst viel mehr als nur seine trübe, nasse und kalte Seite. So ist er doch voller Veränderungen und kleiner Wunder. Die über den Sommer immer grünen Blätter verfärben sich zu einem bunten Feuerwerk, das in der goldenen Herbstsonne zu brennen scheint. Jene Sonne, die uns im Sommer schwitzen liess, ist nun in diesen Herbsttagen ein wahres Geschenk, das sich auf unserer Haut wie eine warme, liebevolle Umarmung anfühlt. 

 

Mich persönlich erinnert der Herbst an unser Leben. Ein Leben als Geschenk Gottes, das ein jedes einzigartig und besonders, aber auch vergänglich ist. Im Herbst erstrahlt das Laub der Bäume ein letztes Mal in seinen prächtigsten und buntesten Farben, bevor es dann kurz vor dem Winter zu Boden fällt und eine Schutzdecke für die Natur bildet, indem es zu Erde wird. Ohne diese Veränderung zur Vergänglichkeit gäbe es keinen Frühling.

Ähnlich ist es doch auch im Leben. Veränderungen sind selten von positiver Natur. Sie machen Angst und bedeuten, dass wir Bekanntes loslassen müssen. Viele haben Angst vor einer solchen Veränderung – verständlich. Aber dennoch braucht es sie, damit Neues entstehen kann.

 

Folgendes Zitat zeigt meiner Meinung nach am eindrücklichsten, was Veränderung bedeutet. Es ist aus dem Film «König der Löwen» (1994):

Simba: «Der Wind ändert wohl seine Richtung.»

Rafiki: «Veränderung ist gut.»

Simba: «Ja, aber nicht so einfach.»

 

Ja, Veränderung ist nicht immer einfach, und wir brauchen Mut. Aber ist es nicht unser Glaube, der uns in der tiefen Verbundenheit Gottes genau diesen Mut schenkt? Ich kann nur für mich sprechen, und ich bin davon überzeugt, dass mir mein Glaube und Vertrauen in Gott jenen Mut schenkt, den es braucht, um in Zeiten der Veränderung mich voller Mut fallen zu lassen, damit das Neue aufkommen kann.

 

Von Herzen wünsche ich Ihnen allen auch diesen Mut durch die Verbundenheit in unserem Glauben!

Carmen Ammann, Religionspädagogin

Herzlich willkommen Carmen Ammann!

Wir heissen Carmen Ammann herzlich willkommen in unserem Pastoralraum. Sie ist in Luterbach und Derendingen tätig und unterstützt den Gemeindeleiter Thomas Faas. Auch erteilt sie in den Oberstufenzentren Derendingen/Luterbach und Subingen Religionsunterricht. Wir wünschen Carmen in ihrer neuen Tätigkeit viel Freude, Genugtuung sowie spannende und interessante Begegnungen im Pastoralraum Wasseramt Ost.

 

Pastoralraumpfarrer Valentine Koledoye

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Das Meer ist ähnlich unserem Leben. Es ist immens vielfältig und führt uns immer wieder zu neuen Ufern und Buchten, wo wir ankern dürfen.

Getreu dem Motto «Segel setzen und auf zu neuen Ufern» freut es mich, hier bei Ihnen in Derendingen und Luterbach meinen Anker setzen zu dürfen.

 

Mein Name ist Carmen Ammann und ich komme gemeinsam mit meinem Hund aus Langenthal (BE). Nach Abschluss der Fachmittelschule und einem Praktikum als Kleinkindererzieherin habe ich vor 3 Jahren das Studium am Religionspädagogischen Institut (LU) in Angriff genommen. Dies wurde während zwei Jahren von meiner Praxisausbildung in Solothurn begleitet und vertieft. Nun, nach dieser schönen und intensiven Zeit freue ich mich von ganzem Herzen auf die bevorstehenden Aufgaben in Derendingen und Luterbach, die mich erwartenden Erfahrungen sowie auf all die wundervollen Begegnungen und Gespräche.

 

In meiner Freizeit verbringe ich am Liebsten Zeit mit meiner Familie, die mir sehr wichtig ist und nahe steht. Auch bin ich seit 5 Jahren in einer Guggenmusik in Langenthal (Blächsuger). Ansonsten trifft man mich meistens mit meinem 19 Wochen alten Hund Lakota draussen in der Natur an.

Änand könne und vonanand wüsse

Vor einiger Zeit, und einmal mehr, wurde von einem «islamistischen Fundamentalisten» in einem europäischen Land ein Anschlag «verübt». Unter den Opfern waren völlig Unbeteiligte. Ein aufgebrachter junger Erwachsener aus unserem Pastoralraum schrieb seiner Mutter, kirchlich engagiert, ein WhatsApp. Er ärgerte sich darin über die Religion/-en.

Vor einem halben Jahr geschah etwas Bedeutsames, von dem in unseren Medien kaum Notiz genommen wurde und das eine Antwort sein kann auf das, was den oben erwähnten jungen Mann ärgerlich beschäftigte und was er mit seiner Mutter nach der ersten Handy-Reaktion dann ausdiskutierte.

Anlässlich der Reise von Papst Franziskus in die Vereinigten Arabischen Emirate (wo viele katholische Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter aus Asien arbeiten) wurde ein interessantes Dokument vorgestellt, welches gemeinsam von Fachpersonen der katholischen Theologie und der islamischen Universität Al-Azhar von Kairo erarbeitet wurde. Dabei darf sicherlich von einem historischen Moment gesprochen werden, der sich am 4. Februar 2019 in Abu Dhabi ereignete.

Das «Dokument über die Brüderlichkeit aller Menschen für ein friedliches Zusammenleben in der Welt» wurde gemeinsam von Papst Franziskus und dem Grossimam von Al-Azhar, Ahmad Al-Tayyeb, unterzeichnet mit dem Anliegen, dass «dieses Dokument Forschungs- und Reflexionsgegenstand in allen Schulen, in den Universitäten und in den Erziehungs- und Bildungseinrichtungen» in Ost und West werde. Natürlich ist es höchst wünschenswert, dass der Inhalt dieses Dokumentes besonders in Gegenden bekannt gemacht und gelehrt wird, wo islamistischer Fundamentalismus verbreitet ist. Aber in unserer vernetzten Welt, in der Ereignisse, die irgendwo weit weg passieren, innert kurzer Zeit weltweit bekannt werden und wo Gesellschaften durchmischt sind von Menschen aus anderen Kulturkreisen, da ist es gut, wichtige Grundaussagen der Religionen zu kennen. Da ist es wichtig, dass Angehörige verschiedener Religionen und Konfessionen einander kennen und voneinander wissen. In den letzten Jahrzehnten ist auch die Bevölkerung der Schweiz eine Multi-Kulti-Gesellschaft und eben auch eine multireligiöse Gesellschaft geworden. Einander kennen und voneinander wissen baut Vorurteile ab und kann zu gegenseitigem Verständnis beitragen. Es ist erfreulich, dass Anfang Juli 22 sunnitische, schiitische und sufische Führungspersönlichkeiten und Intellektuelle ihre Unterstützung für das «Dokument der Brüderlichkeit» bekräftigt haben. Das ist von Bedeutung, weil die Al-Azhar-Universität in Kairo sunnitische Prägung hat, in deren Umfeld das bemerkenswerte Dokument in ökumenischer Teamarbeit mit kath. Fachleuten erarbeitet wurde. Wie es in der Christenheit verschiedenste Ausrichtungen gibt (kath., ref., chaldäisch, anglikanisch, griechisch-orthodox, russisch-orthodox, freikirchlich usw.), so gibt es im Islam die drei grossen Ausrichtungen sunnitisch, schiitisch und sufisch, die in sich ebenfalls weit aufgefächert sind.

 

Zentrale Aussagen des Dokuments:

Das «Dokument über die Brüderlichkeit aller Menschen für ein friedliches Zusammenleben in der Welt» als ein ökumenischer Grundsatztext aus der christlichen und islamischen Welt stellt fest, dass Gott der Schöpfer des Lebens ist, der alle Menschen liebt und jeder Mensch die gleiche Würde hat. Es gilt zu allem Leben und zur Schöpfung Sorge zu tragen. Einer der zentralen Aussagen lautet: «Das erste und wichtigste Ziel der Religionen ist es, an Gott zu glauben, ihn zu ehren und alle Menschen dazu aufzurufen zu glauben, dass dieses Universum von einem Gott abhängig ist, der es führt, der der Schöpfer ist, der uns mit seiner göttlichen Weisheit geformt hat und uns die Gabe des Lebens geschenkt hat, um sie zu behüten. Niemand hat das Recht, diese Gabe wegzunehmen, zu bedrohen oder nach seinem Gutdünken zu manipulieren.» Eine bedenkenswerte Aussage zeigt folgender Satz aus dem Dokument: «Die Geschichte macht deutlich, dass religiöser wie nationaler Extremismus und Intoleranz in der Welt, sowohl im Westen als auch im Osten, etwas hervorgerufen haben, was man als Anzeichen eines «stückweisen Dritten Weltkriegs» bezeichnen könnte, Anzeichen, die in verschiedenen Teilen der Welt und unter verschiedenen tragischen Bedingungen bereits ihr grausames Gesicht gezeigt haben …»

 

Lust auf mehr? Hier geht’s zum Dokument. 

 

Eine gewinnende Lektüre des Dokumentes wünscht Ihnen:

Pfarrer Beat Kaufmann

Gelungener Auftakt

«Wirklich? Es kommen 98 Ministranten?»

So erstaunt haben die Minis von Aeschi gefragt, als sie hörten, wie viele Ministranten beim Ausflug am Sonntag, 23. Juni, dabei sein werden. Sie waren die Ersten, die am frühen Morgen den Extrabus bestiegen und sich auf den Weg an den Bielersee machten. Schnell füllte sich der Bus mit den Minis aus Subingen, Derendingen, Luterbach und Zuchwil. Mit den Minis aus Deitingen, die in Solothurn dazukamen, war die grosse, muntere Truppe komplett.

 

Es war der erste gemeinsame Anlass für die Ministranten aus dem Pastoralraum Wasseramt Ost. Und es war ein absolut gelungener Auftakt! Organisiert wurde der Tag vor allem von Irene Zuber (Deitingen) und Ivo Maric (Subingen). Eine kleine Halbinsel bei Ipsach war der ideale Ort für 98 Minis zum Spielen, Baden, Bräteln, einfach Sein…

Unseren Glauben feiern – auch das gehörte zum Ausflug. «Ihr seid das Salz der Erde. Ihr seid das Licht der Welt» war das Thema des Gottesdienstes, den wir am Seeufer feierten. Licht der Welt sein – genau das sind die Jugendlichen, wenn sie sich als Ministranten im Gottesdienst einbringen. Neben der spirituellen Nahrung kam auch diejenige fürs leibliche Wohl nicht zu kurz. Das Hamburgerfestival oder auch das Bräteln der Marshmallows liess die Mini-Herzen höher schlagen. Ein Sprung in den noch kalten Bielersee sorgte zwischendurch für Abkühlung und Zähneklappern.

 

Am Abend machten sich 98 kleine und grosse, zufriedene und müde Minis auf den Weg zurück ins Wasseramt. Es war der erste und sicher nicht der letzte Ausflug dieser Art. Fortsetzung folgt…

 

Petra Raber

Jugend-Gottesdienst

Samstag, 18. Mai, 18.00 Uhr, Kirche Subingen

Alle Jugendlichen des Pastoralraums Wasseramt Ost sind eingeladen zum Gottesdienst speziell für sie unter dem Motto «düreschnufe» – gestaltet mit Pop-, Rock- und Filmmusik aus den letzten Jahren.

 

Jael Fischer und Nadine Lüthy singen Lieder von Andreas Bourani, Adele, Bon Jovi, Queen und den Toten Hosen – sie werden von Roman Halter am Klavier begleitet.

 

Ebenso wird Musik aus den Filmen Frozen und The Lion King zu hören sein. Mit dieser Musik, die viele im Alltag aktiv hören oder zufällig antreffen, wollen wir die Jugendlichen abholen, begeistern und so in den Gottesdienst hineinnehmen, indem sie sich mit Bekanntem identifizieren können.

 

Jael Fischer ist in Subingen aufgewachsen und singt in der aufstrebenden Band Restless. Ab dem kommenden Herbst wird sie Multimedia Productions in Bern studieren.

 

Nadine Lüthy arbeitet zurzeit als Primarlehrerin in Oberdorf und darf ab August an einer mehrmonatigen internationalen Musicalproduktion mitwirken.

 

Roman Halter wohnt in Lohn-Ammannsegg, studiert klassische Musik mit Hauptfach Klavier an der Musikhochschule Luzern und ist seit Herbst 2016 Organist in der Pfarrei Subingen.

 

Herzlich willkommen in Subingen allen, die mitwirken und allen, die teilnehmen beim Jugend-Gottesdienst mit anschliessendem Apéro!

Drei Fragen an Franz Allemann

Nach vielen Jahren verlässt uns Diakon Franz Allemann per 31. Januar 2019. Nach all seinen Tätigkeiten haben wir ihm zum Abschluss noch folgende drei Fragen gestellt:

 

Wie sah damals die pastorale Situation im heutigen Pastoralraum Wasseramt Ost (Pawa Ost) aus?

Nach meiner Pensionierung als Gemeindeleiter arbeitete ich in einem Teilpensum zunächst zwei Jahre in Derendingen und anschliessend zwei Jahre in Zuchwil, wo ich mit meinem Einsatz als ständiger Diakon jeweils ein vielfältiges und aktives Pfarreileben mitgestalten durfte. Die übrigen vier Pfarreien des späteren Pawa Ost lernte ich nur durch die Lektüre des Kirchenblatts kennen, weil kaum eine engere Zusammenarbeit gepflegt wurde. So wusste ich, dass Deitingen und Subingen als Seelsorgeverband ab 2010 wieder einen Priester als Gemeindeleiter beider Pfarreien und je eine teilzeitlich angestellte Pastoralassistentin als Seelsorgeteam zur Verfügung hatten, dass in Aeschi eine längere Pfarrvakanzzeit mit Aushilfe-Einsätzen von pensionierten Priestern überwunden werden musste, dass Derendingen und Luterbach seit 2011 eine gemeinsame Gemeindeleitung hatten. In Zuchwil durften wir dann 2013 einen Priester als Pfarrer einsetzen. Neben den hauptamtlich engagierten Theologen/-innen gab es in allen sechs Pfarreien nebenamtliche Katecheten/-innen und eine recht grosse Zahl Freiwilliger, die sich fleissig und kompetent für das Leben der einzelnen Christengemeinde einsetzten. Dass bei der offiziellen Errichtung des Pawa Ost nun einem Seelsorger/-innenTeam die grundlegende pastorale Verantwortung für das ganze Gebiet übertragen wurde, finde ich gut, weil so die einzelnen Sendungen und Kompetenzen in mehreren Pfarreien und in verschiedenen Situationen eingesetzt werden können.

 

Wie siehst du die Zusammenarbeit der sechs Pfarreien im Pastoralraum?

Ich hoffe, dass die guten Anfänge, die ich bis jetzt miterleben und teilweise mitgestalten durfte, Mut machen. Ich wünsche dem Pastoralraum auch für die Zukunft die entsprechenden personellen Möglichkeiten, dass sich in jeder Pfarrei an den Sonn- und Festtagen jeweils die örtliche Christengemeinde zur Feier des Glaubens treffen kann, und dass auch während der Woche Gottesdienste gestaltet werden können.

 

Dein Amtsrücktritt – Was ist deine «Botschaft» für den Pawa Ost?

Weil ich in letzter Zeit immer wieder spürte, wie altersbedingte körperliche Schwächen und Leiden es mir zunehmend schwerer machten, in meinem Auftrag als ständiger Diakon meinen Glauben so ins Spiel zu bringen, wie es meiner Berufsauffassung entspricht, entschloss ich mich, in Zukunft «kürzer zu treten» und meinen regelmässigen Dienst aufzugeben. Ich bin dankbar für all die guten und wohltuenden Erfahrungen und Begegnungen, die mir in den vergangenen zehn Jahren im solothurnischen Wasseramt geschenkt waren und wünsche den Christen/ -innen im Pawa Ost und den Seelsorger/-innen, die sie begleiten, viel Freude und Gottes reichen Segen in ihrem gemeinsamen Bemühen, den Glauben ins Spiel zu bringen. Im Namen aller im Pastoralraum danke ich Herrn Dr. Franz Allemann für seine unzähligen Arbeiten als Diakon und Seelsorger im Pawa Ost. Mein Dank gilt auch seiner Ehefrau Cécile Allemann für ihre Unterstützung, die Franz sehr geholfen hat. Ich wünsche Franz und Cécile Gottes reichen Segen, Gesundheit und alles Gute. DANKE UND MERCI!!!

Pastoralraumpfarrer Dr. Valentine Koledoye

Frauengemeinschaft Deitingen

 

Friedenslichtweg vom 24. Dezember 2018 bis 6. Januar 2019

Wiederum zünden Frauen der Frauengemeinschaft Deitingen in der Weihnachts- und Neujahrszeit Friedenslichter an. Die Kerzen brennen täglich ab 17 Uhr entlang des Friedenslichtweges ab Baschiparkplatz. Wer möchte, findet in der Antoniuskapelle spirituelle Impulse.

 

Wir laden in dieser Zeit zu einem besinnlichen Abend- oder Nachtspaziergang ein

Friedenslichtweg

 

«Friedenslichter leuchten weltweit, sie erzählen von der Hoffnung, die das Vertrauen in das Gute im Menschen erneuert, Friedenslichter erhellen unsere Dunkelheit, sie bewirken Geborgenheit und Wärme, stiften an zum weihnachtlichen Versöhnen.» (nach Pierre Stutz)

Frauengemeinschaft Zuchwil

 

Herzliche Einladung zur ökumenischen Adventsfeier am Donnerstag, 13. Dezember, 19.00 Uhr, im Pfarreisaal.

Mit Freude bereichert die Blockflötengruppe Mobile schon jahrelang die Adventsfeier der ökumenischen Frauen im Pfarreisaal. Wir danken für die wunderbare Zusammenarbeit.

 

Mit etwas Wehmut verabschieden wir uns. An der diesjährigen Adventsfeier musizieren wir letztmals öffentlich.

Mit den besten Wünschen im Namen der Gruppe Rita Hug-Hüsser

Kontakt

Pastoralraum-Sekretariat

Pastoralraum-Pfarrer a.i.

Beat Kaufmann

 

Röm.-kath. Pfarramt Zuchwil

Hauptstrasse 32

4528 Zuchwil

Tel. 032 685 32 82

pawaost(at)pfarrei-zuchwil.ch

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Gerne dürfen Sie mittels untenstehendem Formular oder auch telefonisch mit uns Kontakt aufnehmen.

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