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Kurs:
"Enkel:innentauglich Leben"

Konkret – handlungsorientiert – zielführend – zusammen!

 

Nachhaltig und gut leben – wer möchte das nicht!? Dieser sechsteilige Kurs ermutigt dazu! Jede:r Teilneh:mer:in gestaltet das eigene Leben mit Blick auf ihr/sein Umfeld und nachfolgende Generationen Schritt für Schritt positiv um. In der Gruppe unterstützen wir uns gegenseitig.

 

Kursstart (neu):

Montag, 11. April, 19.00 bis 21.30 Uhr

Pfarreiheim Zuchwil

 

«Enkel:innentauglich Leben» ist ein Angebot unseres Pastoralraums Wasseramt Ost.

 

Weitere Infos und Anmeldung bei:

Kursleiterin Susan Weber: su.weber@gmx.ch oder 076 267 70 06.

 

www.enkeltauglich-leben.org und www.pawa-ost.ch

Brot schneiden

Brot zum Teilen

Brot ist bei uns und in den vielen anderen Kulturen ein wichtiges Lebensmittel. Es hat nebst seinem nahrhaften auch einen symbolhaften Charakter. Hinzu kommt, dass Brot besser schmeckt, wenn es geteilt wird. Deshalb führen die kirchlichen Entwicklungsorganisationen Fastenaktion, HEKS und Partner sein jedes Jahr die traditionsreiche Aktion «Brot zum Teilen» durch. Diese Aktion ist Teil der Ökumenischen Kampagne, die erneut unter dem Motto «Klimagerechtigkeit – jetzt!» steht.

Viele Bäckereien-Confiserien und Dorfläden verkaufen in der Fastenzeit ein «Solidaritätsbrot». Mit 50 Rappen Aufpreis pro Brot kommen so rund 40'000 Franken zusammen. Mit diesem Erlös werden Projekte im globalen Süden unterstützt. Die Solidaritätsaktion «Brot zum Teilen» findet von Aschermittwoch bis Ostern statt, im 2022 vom 2. März bis 17. April.

Für das Recht auf Nahrung - www.sehen-und-handeln.ch/brot

Eine gerechtere Welt ist möglich. Fastenaktion, HEKS und Partner sein arbeiten daran: Durch aktuell rund 600 Projekte ermöglichen sie Hunderttausenden von Menschen ein unabhängiges Leben. Dies ist nur möglich mithilfe von Menschen wie Ihnen. Auch der Kauf des «Solidaritätsbrotes» ist ein Beitrag dazu. Fragen Sie in Ihrer Bäckerei nach diesem Brot. Mit dem Kauf des «Brotes zum Teilen» unterstützen Sie das «Recht auf Nahrung». Herzlichen Dank!

Projekt in Guatemala

 

Ob traditionelle Tortillas nach Maya-Rezept oder fluffiges Süssteigbrot – gutes Brot braucht gutes Mehl, sprich Getreide und Mais aus kräftigen, lokalen Sorten. Ihre traditionellen Sorten anzubauen und mit der Nachbarschaft zu tauschen oder zu handeln hat zwar Kultur, doch ist leider auch verboten. Agrarkonzerne und die Saatgutindustrie machen Bäuerinnen und Bauern abhängig durch neue Gesetze. Fastenaktion und HEKS helfen Kleinbauernfamilien aus ihrer Not.

Im letzten Jahr haben schweizweit 418 Teams teilgenommen und gesamthaft über 43'000 Franken eingenommen. Die Aktion «Brot zum Teilen» ist Teil der jährlichen Ökumenischen Kampagne der drei Entwicklungsorganisationen. Diese findet erneut unter dem Motto «Klimagerechtigkeit – jetzt!» statt und macht auf die Folgen des Klimawandels für Menschen im globalen Süden aufmerksam.

Rosa Tirler, Pfarreiseelsorgerin Subingen

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Versöhnungsfeiern im
Pastoralraum

Herzliche Einladung an folgenden Daten und Orten:

 

Dienstag, 22. März, 19.00 Uhr, Subingen

 

Dienstag, 29. März, 18.00 Uhr, Derendingen

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Nächster Jugendevent
20. März 2022

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Letzten Herbst durften Carmen Ammann und ich mit 17 jungen Erwachsenen in Biel unterwegs sein. Die Stimmung war grossartig! Nun steht bereits der nächste Jugend-Event an. Bist du dabei?

 

Ich freue mich!

Pascal Eng

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Über christlichen Humor

Heiliger Thomas Morus:

 

«Herr, schenke mir Sinn für Humor. Gib mir die Gnade, einen Scherz zu verstehen, damit ich ein wenig Glück kenne im Leben und anderen davon mitteile.»

 

Ein sehr guter Ratschlag in Zeiten des Coronavirus! Wir Christen sollten mehr lachen und nicht so ein finsteres Gesicht machen, das wäre wohl dann Grund genug, den Atheisten zum christlichen Glauben zu bewegen, meinte so ungefähr der Philosoph Friedrich Nietzsche im 19. Jahrhundert. Das führt wohl zur grundlegenden Frage, ob Jesus Humor und Menschenwitz besass.

 

«Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr als ein Reicher ins Reich Gottes.»

 

Und schauen wir einmal etwas genauer in die Heilige Schrift, denn diese kann auch bei aller «Auslegungskunst» humoristisch aufgefasst werden:

 

«Wie lautet der Name Gottes? Ernst Gross, denn in der Bibel steht: «Wer mich mit Ernst anruft, wird erhört werden. Denn mein Name ist Gross.»

 

Wie lautet die Telefonnummer von Gott? 50, 15, denn im Psalm 50, 15 steht: «Ruft mich an in der Not…»

 

Welches Musikinstrument spielt Gott? Tuba. Es heisst doch: «Vater unser, der TUBIST im Himmel…»

 

Wer war die erste Fussballmannschaft? Jesus und seine Jünger, denn in der Bibel steht: «Jesus stand im Tor von Nazareth und seine Jünger standen abseits.»

 

Die jüdische Religion kennt unzählige Witze und lustige Anekdoten, die von geistreicher Menschenkenntnis sind:

Grüns ältester Sohn ist, um eine Katholikin heiraten zu können, zum christlichen Glauben konvertiert. Da einem frommen jüdischen Vater nichts Schlimmeres passieren kann, versinkt Grün in tiefe Depression und sperrt sich in seine Kammer. Dennoch geht die Tür auf und ein alter Mann mit weissem Bart tritt ein. Es ist Gott: «Warum weinst du Grün?» – «Soll ich denn nicht weinen, mein Sohn hat sich taufen lassen!» – «Aber Grün, meiner doch auch!» – «Ja, und was soll ich jetzt machen?» – Mach’s wie ich: Mach ein neues Testament!»

 

Die biblische Geschichte um Adam und Eva hat schon manche lustige Weisheit und Kuriosität hervorgebracht:

 

Pfarrer Bornstett pflegt seine Predigt vom Manuskript abzulesen, das er eine halbe Stunde vor Beginn des Gottesdienstes auf die Kanzel legt. Eines Sonntags entwendet ein junges freches Gemeindemitglied heimlich die letzte Seite. Was passiert? Gerade liest der Pfarrer vor: «Und Adam sprach zu Eva…», da blättert er weiter und findet das letzte Blatt nicht, sucht durch das Manuskript und wiederholt, um Zeit zu gewinnen: «Und Adam sprach zu Eva…» Plötzlich fügt er leise hinzu, aber über die Lautsprecher ist es bis in die letzte Bank deutlich zu vernehmen: «…da fehlt doch ein Blatt!»

 

Zum Schluss noch etwas Humorvolles aus der Zeit der Christenverfolgung:

 

Cornelius steht in der Arena in Rom einer Gruppe von Löwen gegenüber. Er fällt auf die Knie und bittet Gott: «Herr, schütze mich. Mach aus diesen Löwen Christen!» Da kauern auch die Löwen nieder und beginnen zu beten. Cornelius ist glücklich, doch dann hört er die Worte des Gebetes: «Komm, Herr Jesus, sei unser Gast…»

 

Und Charles de Foucauld erinnert uns:

 

«Lachen verbreitet gute Laune, bringt Menschen einander näher, hilft ihnen, sich besser zu verstehen, heitert finstere Gesichter auf. Lachen und Humor sind ein Werk der Nächstenliebe».

 

Franz-Josef Glanzmann, Pfarreiseelsorger Zuchwil

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Text zum Bildausschnitt: Darstellung des Herrn - Erfüllte Sehnsucht - Katholische Kirche Vorarlberg
www.kath-kirche-vorarlberg.at


Die Ikone ist aus der russischen Kirche in Frankfurt/Main; veröffent-licht in Suttner, Das Evan-gelium in Farbe, Regens-burg 1982)

Darstellung des Herrn, Fest der Begegnung und Dankbarkeit 
(2. Februar 2022)

Wir schätzen Begegnungen mit anderen Menschen und wir schenken ihnen unsere Dankbarkeit. Dies kommt am Fest Darstellung des Herrn zum Ausdruck. Der greise Simeon drückt sich in seinem Lobgesang auf eindrückliche Weise so aus.
 

Der Lobgesang des Simeon (Lk 2,29-32) liest sich wie ein Schlusspunkt am Ende des Lebens des Simeon. Ihm wurde das geschenkt, was er all die Jahre erhofft hatte. Er hat den «Christus des Herrn» gesehen und was ihm offenbart und angekündigt wurde, ist wirklich eingetreten. Wenn Simeon beim Erblicken Jesu den Lobgesang «anstimmt», ist sein Herz ganz erfüllt von Freude, Helligkeit und Klarheit. Nun kann er einen Blick auf sein Leben als Ganzes richten und er stellt fest: Es ist komplett. Jetzt kann er «in Frieden» scheiden. Er ist zufrieden, denn er hat auf den Richtigen gewartet. Mehr erwartet er nicht, weil mehr nicht geht. Die grösste Liebe, die grösste Befreiung und die grösste Freude werden in diesem Kind sichtbar. Das weiss Simeon, und so hat all sein Erwarten und Erhoffen ein Ende. Was bleibt, sind Frieden, Freude und Dankbarkeit. Das ist ein grosses Geschenk!
 

Auch für uns werden in Jesus die grösste Liebe, die grösste Befreiung und die grösste Freude sichtbar. Zusammen mit Jesus kann beim Blick auf unser Leben vieles hell, klar und vollständig werden, sodass Frieden und Dankbarkeit auch unser Herz erfüllen können.
 

Ich wünsche Ihnen in dieser Zeit eine eindrückliche Begegnung mit Jesus Christus und den Menschen, die sie antreffen, und Freude und Zufriedenheit.
 

Paul Rutz, Kaplan, Derendingen

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Gott schenkt uns Hoffnung

«Weil Gott in tiefster Nacht erschienen, kann diese Nacht nicht traurig sein.» Seit einigen Tagen begleitet mich diese schöne, zarte Melodie des Weihnachtsliedes. Ein Text, der mit wenigen aber starken Worten von der Hoffnung erzählt, dass da ein kleines verletzliches Licht in dunkler Nacht erscheint.
 

Ein Weihnachtslied ohne schrille, laute Fröhlichkeit. Nur eine zarte Melodie und der Text, der mit jeder Strophe die Gewissheit von Geborgenheit in mein Herz trägt.
 

Es ist schwer an Gott zu glauben, wenn Dinge mit uns geschehen, die wir nicht verstehen.
 

Es ist schwer an Gott zu glauben, wenn wir an all die Ungerechtigkeit und sinnlosen Streitigkeiten auf dieser Erde denken.
 

Doch Gott kommt in unsere Welt. Er fragt nicht, ist es dir in diesem Jahr recht, dass ich komme. Er zeigt sich in dem kleinen verletzlichen Licht eines Kindes. Gott kommt nicht mit der Macht, die alles Leid abwendet. Ich kann mir die Augen zuhalten, weil ich es gerade nicht aushalte. Aber das Licht ist da. Gott kommt mit seiner verletzlichen Macht.
 

Damit das Kind unsere Geschichten vom Leben aushalten kann, ist Gott geheimnisvoll in ihm. Wenn ich dem Gesang der Engel glaube, dann darf ich meine Schicksalsgeschichten zu dem Kind in die Krippe tragen.
 

Sein Licht berührt uns alle und spendet Trost und Hoffnung.
 

Es erfüllt unsere Herzen mit Mut. Dem Mut sich selbst in seiner eigene Unvollkommenheit  vollkommen anzunehmen und zu lieben.
 

Es öffnet unsere Augen, um Neues zu entdecken im Gewohnten. Ja, nicht in fernen Reisen, fremden Menschen sondern, in dem, was uns umgibt.
 

In diesem Sinne wünsche ich uns allen Beständigkeit, Mut und Liebe zu uns und unseren Mitmenschen.
 

Gesegnete Weihnachten!
 

Carmen Ammann, Religionspädagogin

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Quellenangabe:

http:/www.dormitio.

net/abtei/weihnachts

aktion/index.html

Lieber heiliger Nikolaus

Lieber heiliger Nikolaus,
komm doch heut in unser Haus,
Lehr uns an die Armen denken,
lass uns teilen und verschenken,
Zeig uns, wie man fröhlich gibt,
wie man hilft und wie man liebt.


Weihnachtsaktion der Dormitio Abtei in Jerusalem
«Ich trage Deinen Namen in der Heiligen Nacht nach Bethlehem»


In der Dormitio Abtei (Benediktiner-Kloster) auf dem Berg Sion in Jerusalem ist wie überall auf der Welt die Mitternachtsmesse. Anschliessend gibt es einen kleinen Umtrunk zur Stärkung für die Mönche und Studentinnen und Studenten des Studienjahres im Speisesaal. Dann brechen alle zu Fuss nach Bethlehem auf und nehmen eine grosse Schriftrolle mit, die während der Messe in der Kirche aufgerollt war. Auf dieser Rolle stehen alle Namen derjenigen, die sich einschreiben
lassen wollten: «Ich trage deinen Namen nach Bethlehem.» Auf diesem Weg zum Geburtsort Jesu wird meditiert, gebetet und geplaudert. In der Geburtskirche angekommen, steigt die Gruppe mit der Rolle in die Geburtsgrotte und legt die Schriftrolle mit den Namen vor den Geburtsort – bezeichnet mit einem grossen Stern – und verweilt in stillem Gebet.


108 190 Namen standen auf der Schriftrolle, die wir 2020 in der Heiligen Nacht nach Bethlehem brachten.

 

Mehr Details unter www.dormitio.net. Senden Sie Ihren Namen bitte bis spätestens am 20. Dezember 2021 an: weihnachtsaktion@dormitio.net.


«Weihnachten im Heiligen Land feiern zu dürfen, das ist ein Geschenk. Nicht nur für unsere Mönchsgemeinschaft, sondern auch für die, die einmal mit uns die Feiertage hier begehen. – Und so wurde es für uns im Laufe der Jahre nicht nur ein Geschenk, sondern eine schöne Aufgabe. Denn viele Menschen wissen, dass wir uns nach dem Mitternachtsgottesdienst in der Dormitio-Basilika zu Fuss auf den Weg nach Bethlehem machen wie damals die Hirten. Auf diesem nächtlichen Pilgerweg hat jeder, der mitgeht, stets auch Menschen und Gebetsanliegen im Herzen und im Sinn. Menschen, für die er in dieser besonderen Nacht und an diesem besonderen Ort in den Grotten Bethlehems beten möchte.

 

Wir haben dieser Erfahrung im Laufe der Jahre eine gewisse Struktur gegeben und sammeln nunmehr die Namen der Menschen, die im nicht nur übertragenen
Sinne mit uns nach Bethlehem gehen, auf einer Schriftrolle. Die Überschrift, unter der unsere Weihnachtsaktion steht, lautet daher: «Ich trage Deinen Namen in der Heiligen Nacht nach Bethlehem».


Wir alle sind auf dem Weg nach Bethlehem. Der hl. Nikolaus von Myra möge uns begleiten.


Paul Rutz, Kaplan, Derendingen

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Der Herbst -

Symbol der Hoffnung?

Das Wetter verändert sich in diesen Tagen! Das Sonnenlicht wird weniger und dadurch geht die Temperatur zurück. Zusätzlich tritt in unseren Gegenden Nebel auf und die Stimmung wird ausser Haus noch kühler. Die Pflanzen verlieren ihre sommerliche Pracht und sterben bis auf die winterharten Wurzeln ab. Der Wind zerzaust Bäume und Sträucher und fegt die Blätter in alle Ecken unserer Dörfer. Dieses Sterben der Pflanzenwelt erinnert uns an das Sterben eines lieben Menschen
– an unseren eigenen Tod. Das stimmt viele Menschen traurig und belastet ihr Gemüt.

 

Hilde Domin kennt die herbstliche Stimmung und hält der allgemein schwermütigen Stimmung entgegen. Sie sieht im Blätterfallen schon den kommenden Frühling: «Es knospt unter den Blättern – das nennen sie Herbst.» Sie sieht den Kreislauf von vergehen und entstehen angelegt in der wunderbaren Schöpfung Gottes …
 

Ganz besonders fällt in diesen Tagen der gelb leuchtende Ginkgo auf. Auch unter seinen «Blättern» warten schon die Triebe des neuen Jahres. Der Ginkgo (lateinisch: Ginkgo biloba) ist ein Baum voller Besonderheiten und botanisch eine Rarität: Er sieht zwar aus wie ein Laubbaum, gehört jedoch zu den Nadelhölzern. Er gilt daher als «lebendes Fossil» und als eine der ältesten Baumarten der Welt. Die Wissenschaft schätzt, dass Urahnen des Ginkgos schon vor mehr als 200 Millionen Jahren grossflächig die Erde bedeckten. Er steht häufig in der Nähe von Heiligtümern und wird als Tempelbaum bezeichnet.
 

Der Ginkgo ist Symbol für Hoffnung, Fruchtbarkeit, Unbesiegbarkeit und Langlebigkeit. Er soll allen Widrigkeiten des Lebens trotzen. So soll er die Atombombe von Hiroshima (Japan 1945) überstanden haben. Den Menschen in Japan erschien dies wie ein Wunder und nun ist der Baum ein Zeichen der Wiedergeburt.
 

Für Christen steht Gott hinter dem Zyklus des Lebens. Gott ist der, der die Schöpfung trägt und hält. Er ist es auch, der uns nicht allein lässt, wenn das Abschiednehmen weh tut, wenn die grossen und kleinen Tode uns sprachlos machen. Er ist es, der dableibt, wenn wir schwer am Leben tragen – der uns neue Wege weist. Das ist nichts, was wir beweisen können. Aber wir können darauf
vertrauen: «Es knospt unter den Blättern. Das nennen sie Herbst …»

 

Hans-Peter Vonarburg, Gemeindeleiter ad interim Luterbach/Derendingen

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Jugend-Event "Krieg & Frieden"

Im November gibts wiederum ein spannendes Angebot für Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16 bis 25 Jahren. Die Jugend-Events, die zweimal im Jahr angeboten werden, vereinen Unterwegssein, Action, Gemeinschaft und Spass mit einem schlichten Gottesdienst an einem besonderen Ort. Die ideale Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und mit Gleichaltrigen einen coolen Sonntag zu verbringen.


Der kommende Jugend-Event am 7. November setzt sich mit einem aktuellen Thema auseinander, das uns als Einzelperson wie auch als Gesellschaft immer wieder beschäftigt.


Wir werden in verschiedenen Facetten erleben, was es heisst, dem Frieden nachzujagen. Sei es beim Auftanken im Gottesdienst, beim Lasertag-Spiel oder beim geselligen Beisammensein.


Für die Teilnahme ist ein Covid-Zertifikat erforderlich.


Bei Interesse und Fragen aller Art meldet euch ungeniert bei uns.


Wir freuen uns!


Carmen Ammann und Pascal Eng


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Kommt ein Vogel geflogen...

Dass ein ganz bestimmter Vogel geflogen kommt, darauf hoffen wir in Aeschi. Wir halten Ausschau nach dem Mauersegler. Am Kirchturm von Aeschi warten zwölf Nistkästen, speziell für Mauersegler, darauf, von den faszinierenden Vögeln bezogen zu werden. Angebracht wurden die Nistkästen vom Natur- und Vogelschutzverein Etziken.


Mauersegler werden leicht mit Schwalben verwechselt. Allerdings gehören Mauersegler mit ihrem braunschwarzen Gefieder und ihrer hellen Kehle zur Familie der «Segler». Der Name ist Programm für die Flugakrobaten. Mit ihren schmalen, sichelförmigen Flügeln und ihren stromlinienartigen Körpern sind Mauersegler perfekt an das Leben in der Luft angepasst und gehören zu den
besten Fliegern unter den Vögeln. Bei ihren rasanten Flugmanövern können Mauersegler im Sturzflug Geschwindigkeiten bis zu 200 km/h erreichen.

 

Fast sein ganzes Leben verbringt der Mauersegler in der Luft. Sogar Schlafen und Paarung geschehen im Flug. Selbst das Material für den Nestbau wie Gräser oder Federn sammelt er in der Luft zusammen. Nur in der Brutzeit nimmt der Mauersegler festen Boden unter die Krallen. Tagsüber jagen Mauersegler über den Dörfern und Feldern nach Insekten und Spinnen. Am Abend fliegen sie oft in Gruppen um die Häuser, wo sie gut an ihrem auffälligen «srieh-srieh»-Rufen erkennbar sind.


Die meiste Zeit des Jahres verbringen Mauersegler im südlichen Afrika. Zu uns kommen sie als Sommergäste von Ende April bis Anfang August zum Brüten und zur Aufzucht ihrer Jungen. Gefragte Nistplätze sind Hohlräume an Häusern, Brücken oder Kirchtürmen. Der Mauersegler bleibt dem einmal gewählten Nistplatz ein Leben lang treu – bis zu 20 Jahre lang. Nach 18–20 Tagen schlüpfen die Jungen und bleiben 6–8 Wochen im Nest. Diese Zeit nutzen sie unter anderem für
eine Art Krafttraining. Denn ihre Muskulatur muss stark genug sein, um sie nach dem Abflug aus dem Nest für fast ein Jahr ununterbrochen in der Luft zu tragen.

 

Die grösste Gefährdung erwächst den Mauerseglern aus der Zerstörung ihrer Brutplätze bei Renovationen alter Gebäude. Die Kirchgemeinde Aeschi hat sich entschieden, mit dem
Anbringen der Nistkästen am Kirchturm zum Schutz der eleganten Segler beizutragen. Die zwölf neuen «Loftwohnungen» am Kirchturm sind bereit für die gefiederten Bewohner. Sie müssen sie nur noch von den Mauerseglern entdeckt und bezogen werden.

 

Vielleicht im nächsten Sommer …

 

Petra Raber, Seelsorgerin


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SchöpfungsZeit

Der Verein «oeku Kirchen für die Umwelt» ruft vom 1. September bis zum 4. Oktober zu einer «SchöpfungZeit» auf – zu einer Zeit, in der wir uns besonders der Schöpfung Gottes erfreuen und weitere Initiativen ergreifen, um ihr noch stärker Sorge zu tragen.


Unsere Erde, die Schöpfung Gottes, ist Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen. Die extremen Wetterereignisse in den vergangenen Wochen haben viele von uns wachgerüttelt: Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz sind Themen, die uns alle betreffen. Wir alle wollen unseren Kindern einen Planeten hinterlassen, auf dem sie gut leben können.


Dem Klima selbst ist es im Grunde gleichgültig, ob die Temperaturen steigen oder nicht. Doch unsere Lebensräume verändern sich. Höhere Durchschnittstemperaturen haben zur Folge, dass viele Gegenden der Erde zunehmend unwirtlich bis unbewohnbar werden – laut Klimafachleuten steigt dadurch die Wahrscheinlichkeit für extreme Wetterereignisse auch in der Schweiz massiv an. Es ist Zeit, dass wir alle umdenken und unseren Lebensstil, unsere Gewohnheiten und unser tägliches Handeln zugunsten des Klimaschutzes anpassen.


Klimaschutz, das ist nichts anderes als der Schutz des Lebensraumes von uns allen. Auch die Kirchen und ihre Mitglieder stehen in der Verantwortung. Schon 2015 hat Papst Franziskus in seinem Schreiben «Laudato si’», der ersten Öko-Enzyklika, darauf hingewiesen – ganz in der Tradition des heiligen Franz von Assisi, dessen Namen sich der Papst gegeben hat und dessen Fest wir am
4. Oktober feiern. «oeku Kirchen für die Umwelt» ist überzeugt, dass es unsere Aufgabe ist, in der von Gott geschaffenen Welt verantwortlich zu haushalten, als Menschen die empfindlichen, natürlichen Gleichgewichte zu respektieren und alle Mitgeschöpfe zu schützen. Neben der Aktion SchöpfungsZeit berät «oeku» Kirchgemeinden und Pfarreien in ihrer alltäglichen Umweltpraxis, z. B. mit Kursen «Energie sparen in Kirchen» oder «Kirchliches Umweltmanagement» (der nächste
startet im Oktober 2021), mit dem Umweltmanagement und -zertifikat «Grüner Güggel» oder mit Publikationen zum Thema. 1986 ist «oeku» aus dem ökumenischen Prozess für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung als ökumenischer Verein entstanden. Er will die Verant- wortung für die Erhaltung der Schöpfung im Leben und im Zeugnis der Kirchen tiefer verankern. Die Organisation verbindet Spiritualität mit Umweltpraxis, also mit dem konkreten Handeln.


Es ist das Ziel, auch nachfolgenden Generationen ein würdiges Leben in einer
intakten Schöpfung zu ermöglichen.

Gott, öffne uns die Augen, dass wir sehen, was zu sehen ist.
Öffne uns die Ohren, dass wir hören, was zu hören ist.
Öffne uns die Lippen, dass wir sagen, was zu sagen ist.
Öffne uns die Hände, dass wir ändern, was zu ändern ist.
Öffne uns die Zukunft, lass erscheinen in der Welt dein Reich.
(Katholisches Gesangbuch, Nr. 604.3)


Rosa Tirler, Pfarreiseelsorgerin Subingen

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Veränderungen

Das Leben ist geprägt von Veränderung. Wir als Menschen verändern uns und auch die Bibel schreibt immer wieder von Neuumbrüchen, Neuanfängen und Veränderungen. Egal wie sich diese Veränderungen auswirken, ist uns Gottes Zuwendung stets gewiss.

 

Für mich steht nun auch eine Veränderung an. Viele gute Momente im Pastoralraum Wasseramt und vor allem in den Pfarreien St. Josef Luterbach und Herz-Jesu Derendingen darf ich in Erinnerung behalten. Die vielfältigen Begegnungen sowie die Zusammenarbeit mit dem Team und den Pfarreigremien beider Pfarreien sind genauso wertvolle Erfahrungen wie das gemeinsame Feiern mit den Mitmenschen in den Gottesdiensten. Besonders eindrücklich waren für mich die Chrisammesse in der Kirche St. Josef, der Kirchweihgottesdienst in Derendingen, die Kreuzwegmeditation, welche vom Pfarreirat Luterbach erarbeitet wurde, und der Weg nach Emmaus. Dass die Zusammenarbeit von politischer Gemeinde und dem Kirchgemeinderat für die Ermöglichung der Tagesstruktur für Schülerinnen und Schüler in dieser Form möglich war, zeugt für mich von grosser christlicher und sozialer Kompetenz.


Die Entscheidung, vom Wasseramt Ost wegzugehen, fiel mir entsprechend nicht leicht, doch mitunter müssen wir Entscheidungen fällen, die so nicht geplant waren.


Ich danke für die Zeit, die ich mit den verschiedenen Menschen verbringen und etwas von ihrer Lebensgeschichte erfahren durfte. Es war mir eine Freude, in einer Pfarrei arbeiten zu dürfen, die ein zukunftsfähiges Kirchenbild lebt.


Pfarreiseelsorgerin Annelise Camenzind-Wermelinger

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Neuer Gemeindeleiter für

Luterbach und Derendingen

«In jedes Lebensalter treten wir als Neulinge und ermangeln darin der Erfahrung.»


Dieser Satz des französischen Schriftstellers und Moralisten François de la Rochefoucauld (+1680) begleitet Menschen ein Leben lang.


Auch wenn Menschen den lang ersehnten dritten Lebensabschnitt, den Ruhestand, erreicht haben und nun frei von Verpflichtungen ihren Hobbys nachgehen können, bleibt der Wunsch, teilweise in der Berufswelt tätig zu bleiben. Dies speziell dann, wenn die Freude an der Arbeit gross ist und
Arbeiter im Weinberg nötig sind.


Wie ich oben festgehalten habe, kommt mir zum Stellenantritt in den Pfarreien Luterbach und Derendingen der Satz von Rochefoucauld in den Sinn. Jeder Neubeginn führt durch das Tal der
Neulinge. Dabei ist für mich die Vorfreude auf die neue Aufgabe grösser als der Respekt, bringe ich doch Erfahrung in der Pfarreiarbeit mit.

 

Im Pastoralraum Wasseramt Ost viele Menschen kennenzulernen, mit ihnen eine Wegstrecke zu gehen und Freude und Schweres zu teilen, gibt mir Kraft, noch einmal neu zu beginnen.


Ich bin froh, dass ich meinen neuen Arbeitsplatz einfach von zu Hause aus erreichen kann. Aedermannsdorf liegt ja nur hinter dem Berg. Da wohne ich über 40 Jahre zusammen mit meiner
Frau Hedi, zwischen Dorf und grossen Wiesen. Unser Garten liefert einiges an Gemüse und Kräutern. Von da aus starten wir regelmässig auf Wanderungen durch den Jura. Natürlich besuchen
uns da auch unsere Söhne mit ihren Familien. Aedermannsdorf ist unser Ort des Auftankens und der Ruhe …


Ab dem 1. August werde ich also den Dienst in den Pfarreien Luterbach und Derendingen antreten. Das lässt sich – da ich vor Ort als Neuling beginne – so einfach schreiben. Was das für mich bedeutet, werden Sie sich jetzt fragen. Das könnte mit einer Bergtour verglichen werden. Nicht einfach ein Spaziergang – nein, eine Tour mit allen Schönheiten, Steigungen und vielleicht auch kleinen Kletterpartien.


Miteinander auf dem Weg sein! Dann, wenn es Freude macht – aber auch dann, wenn es uns den Atem nimmt. Miteinander ins Gespräch kommen, auf einander hören und gemeinsam den Weg gehen, der auf uns zukommt. Dass wir unseren Lebensweg dann noch im Lichte der befreienden
Botschaft von Jesus Christus betrachten können und uns von IHM begleitet wissen, ist ein 

Geschenk, das wir als feiernde Gemeinde dankbar annehmen wollen.

 

Deshalb freue ich mich auf den neuen Lebensabschnitt – gemeinsam mit Ihnen …


Hans-Peter Vonarburg, Diakon

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Die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) ruft zusammen mit der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS) in Zeiten der Coronavirus-Krise zu einem gemeinsamen Zeichen der Hoffnung auf

 

Die evangelisch-reformierte Kirche und die römisch-katholische Kirche in der Schweiz wollen in Zeiten der Coronavirus-Krise zusammen ein Zeichen der Verbundenheit, Gemeinschaft und Hoffnung setzen. Bis Gründonnerstag sollen im ganzen Land jeweils am Donnerstagabend um 20 Uhr Kerzen auf den Fenstersimsen entzündet werden. Die Menschen sind zum gemeinsamen Gebet eingeladen.

 

Ökumenische Aktion: Gemeinsam beten und Kerzen anzünden

Um ein Zeichen der Hoffnung und der Verbundenheit zu setzen, rufen die SBK und die EKS in einer gemeinsamen Botschaft alle Gläubigen auf, jeweils donnerstags um 20 Uhr eine Kerze anzuzünden und sie sichtbar vor einem Fenster ihres Hauses oder ihrer Wohnung zu platzieren und etwas zu beten, beispielsweise ein Vaterunser: für die am Virus Erkrankten, für die im Gesundheitswesen Arbeitenden und für alle Menschen, die angesichts der aktuellen Lage zu vereinsamen drohen.

 

«Für sie alle bitten wir um Gottes Beistand und drücken so unsere Verbundenheit mit ihnen aus», so der Präsident der SBK, Mgr. DDr. Felix Gmür.

 

Ein Lichtermeer der Hoffnung soll sich so durch das ganze Land ziehen. Diese Aktion dauert bis Gründonnerstag.

 

«Kirche ist mehr als ein Haus – sie ist ein Auftrag, für einander zu sorgen, in der Bedrohung jetzt erst recht», sagt der Präsident der EKS, Dr. Gottfried Locher.

 

Ökumenische Aktion: Gemeinsam die Glocken läuten

Die Sorge um die Menschen in unserem Land geht weiter: An Gründonnerstag sollen zum Abendgebet um 20 Uhr alle Glocken der beiden Kirchen läuten, ebenso am Ostersonntag.

 

Freiburg, 18.3.2020

Dr. Erwin Tanner-Tiziani

Generalsekretär