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Wanderausstellung Missio

In unserem Pastoralraum Wasseramt Ost werden in der Zeit vom 15. September

bis am 13. November mehrere Plakatwände mit Zitaten aus «Evangelii gaudium»

von Papst Franziskus zirkulieren. Diese werden in den Kirchen und Pfarreiheimen

für eine gewisse Zeit platziert und können zu folgenden Zeiten besichtigt werden:

 

Zuchwil – 15. bis 29. September

Luterbach – 29. September bis 6. Oktober

Derendingen – 6. bis 20. Oktober

Aeschi – 20. bis 27. Oktober

Subingen – 27. Oktober bis 3. November

Deitingen – 3. bis 12. November

 

Wir freuen uns, wenn Sie sich von den Zitaten und den starken Worten des

Papstes inspirieren lassen!

 

Seelsorge-Team Pawa Ost

 

 

"Hier bin ich"

Institutiofeier vom 27.09.2020

«Hier bin ich. Sende mich.» mit diesen Worten traten in der Kathedrale in Solothurn sechs weitere Frauen mit mir vor Bischof Felix Gmür. Mit diesen Worten, die aus dem Buch Jesaja (Jes 6,8) entnommen sind, drückten wir unsere Bereitschaft aus, uns vom Bischof senden zu lassen.

 

Rund um die Institutiofeier war einiges anders als ursprünglich geplant. So war die Institutiofeier zunächst für den 24. Mai vorgesehen, konnte aber aufgrund der Corona-Schutzmassnahmen nicht stattfinden. Mit vielen anderen, die in dieser Zeit eine Feier planen, teilten wir bis zuletzt die Unsicherheit, wie die Rahmenbedingungen aussehen würden. Wie viele Personen dürfen an der Feier teilnehmen? Darf ein Chor singen? Kann ein Apéro stattfinden? … Trotz aller offenen Fragen im Vorfeld und den bestehenden Einschränkungen war es gut, die Institutiofeier durchzuführen und damit auch zu erleben, dass das Leben auch mit dem Coronavirus weitergeht und nicht auf unbestimmte Zeit verschoben wird. Eine kurzfristige Änderung ergab sich auch in der Leitung der Feier. Weihbischof Denis Theurillat konnte wegen den Folgen eines Sturzes nicht an der Feier teilnehmen (gute Genesungswünsche an dieser Stelle) und wurde von Bischof Felix vertreten.

 

Im Zentrum der Feier stand der Institutio-Ritus. Dabei erklärten die Institutiokandidatinnen ihre Bereitschaft zum dauerhaften Dienst im Bistum Basel. Der Bischof versprach, den Seelsorgerinnen eine Aufgabe anzuvertrauen, die dem Auftrag des Bistums und den Fähigkeiten der Kandidatin entspricht.

 

Die Institutio erhielten:

  • Aline Bachmann: Pfarrei Auferstehung, Konolfingen

  • Anna Engel: Pfarrei St. Martin, Zell

  • Vanessa Furrer: Pfarreien St. Nikolaus, Brugg / St. Maria, Windisch

  • Christa Grünenfelder: Pfarrei Rosenkranzkönigin, Ebikon

  • Eva-Maria Müller-Kühne: Pfarreien Maria Geburt, Neuheim / St. Johannes der Täufer, Menzingen

  • Petra Raber: Pfarreien St. Anna, Aeschi / Maria Himmelfahrt, Deitingen / St. Urs und Viktor, Subingen

  • Dr. Isabelle Senn: katholische Hochschulseelsorge aki, Bern

 

«Sieben Frauen – das hat es noch nie gegeben und ist ein starkes Zeichen» stellte Edith Rey, Regionalverantwortliche des Bischofsvikariats St. Verena in ihrem Begrüssungswort fest. Ein starkes Zeichen auch, weil die meisten Institutiokandidatinnen während der zweijährigen Berufseinführung mit der Entscheidung «Institutio ja oder nein» intensiv gerungen und sich schlussendlich alle für die Institutio entschieden haben. Mit uns sieben Frauen haben im Sommer auch Peter Bader, Joël Eschmann und Basil Schweri die Berufseinführung abgeschlossen. Sie haben sich nicht für die Institutio entschieden. Ihnen stehen die Weiheämter als Diakon oder Priester offen. Es war ein eindrücklicher Moment, am 30. September die Priesterweihe von Joël Eschmann mitzuerleben.

 

Die Institutio ist ein starkes Zeichen der Wertschätzung von Seiten des Bischofs uns Theolog*innen gegenüber, das die wechselseitige Verbindlichkeit und Verbundenheit zum Ausdruck bringt. Ich bin froh, in einem Bistum arbeiten zu können, in dem diese gegenseitige Wertschätzung gepflegt wird.

 

Petra Raber, «Frisch-Institutierte»

 

 

Herzlichen Willkommensgruss
und Dank

Wir sagen Annelise Camenzind-Wermelinger einen herzlichen Willkommensgruss. Die Angehörigen der beiden Pfarreien Luterbach und Derendingen und das Seelsorgeteam des Pastoralraumes Wasseramt-Ost sind froh, dass mit Frau Camenzind eine erfahrende Seelsorgerin uns begleiten wird und mit uns zusammenarbeiten wird.

 

 

 

Thomas Faas wünschen wir gute, gesegnete Zeit, gutes Einleben in den Pensioniertenstand und weiter gute Erholung nach den gesundheitlichen Beschwerden. Ihm gilt ein grosser Dank für seine initiative Tätigkeit in den beiden Pfarreien Derendingen und Luterbach sowie im Seelsorgeteam des Pastoralraumes.

 

 

Nach den Wechseln von Pfarrer Valentine Koledoye ins Bischofsvikariat St. Urs als Bischofsvikar und der bevorstehenden Pension von Thomas Faas sind wir froh, die beiden Seelsorgestellen mit Annelise Camenzind und Pascal Eng mit guten Leuten ausgefüllt zu wissen.

Beat Kaufmann, Pastoralraumpfarrer

Nachfolgelösung

Luterbach und Derendingen

Liebe Pfarreiangehörige

 

In unserem Dasein gibt es immer wieder viel Neues zu entdecken. So freue ich mich, ab Oktober 2020, in der Pfarrei St. Josef Luterbach sowie in der Pfarrei Herz Jesu Derendingen, die Aufgaben als Seelsorgerin und Koordinatorin aufzunehmen. Ich freue mich auf vielfältige Begegnungen, auf das Entdecken einer, für mich eher unbekannten, Landschaft und das gemeinsame Unterwegssein in Lebens- und Glaubensfragen.

 

Aufgewachsen bin ich in Bern. Wo ich auch in verschiedenen Ausbildungs- und Wirkungsstätten Erfahrungen sammeln konnte. Zunächst war ich als technische Zeichnerin unterwegs, danach längere Zeit als Katechetin/Religionspädagogin und Jugendarbeiterin. Nach dem Studium der Theologie- und Religionswissenschaft in Fribourg führte mich der Weg nach Langnau im Emmental, wo ich die Aufgaben als Seelsorgerin und Gemeindeleiterin übernahm.

 

Ich bin verheiratet, habe 3 erwachsene Kinder, 5 Enkelkinder und wohne in Schwarzenburg.

 

Was mich bewegt, sind Menschen und ihre mannigfaltigen Lebensgeschichten, kirchenhistorische Ereignisse, die sich in der Literatur auf vielfältige Weise spiegeln und eine Kirche, die im Sinne des 2. Vatikanums und der Synode 72, die «Fenster öffnet», damit eine Gemeinschaft von Christen in der heutigen Zeit, Kirche gemeinsam gestalten können. Denn so wie in einer gesunden Landschaft die Artenvielfalt unentbehrlich ist, so brauchen wir auch in unserer Glaubenslandschaft eine Diversität, damit alle Menschen mit ihren vielfältigen Glaubenserfahrungen sich beheimatet fühlen können.

 

Neugierig auf Ihre Fragen, Hoffnungen und Erwartungen,
grüsse ich herzlich

 

Annelise Camenzind-Wermelinger

​​

Leben

„Wer das Leben gewinnen will, wird es verlieren; wer aber das Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen.“

 

Warum bevorzugen Menschen eher weltliche Ziele als Ziele Gottes? Die Antwort finden wir in der Gesellschaft, in der wir leben und wo es geradezu ein Programm ist, nur das zu suchen, was die anderen wollen.

Wir leben in einer Welt, in der vieles auf uns einwirkt. Ich denke dabei an Medien, Werbung, Politik und vieles mehr. All dies bestimmt unsere Kultur und unseren Lebensstil.

Man gibt sich Mühe, alle zu überzeugen. Wir glauben nur glücklich werden zu können, wenn man sich dieses oder jenes kaufen kann, wenn man sich grossartige und teure Urlaube leisten kann oder wenn man den perfekten Partner an seiner Seite hat.

Wie streben schon beihnahe krankhaft nach allem was verspricht uns glücklicher zu machen.

Für kurze Zeit klappt dies meistens auch, doch um die anschliessende Leere nach einem kurzen Erfolg zu füllen, streben wir weiter nach masslosen und belanglosen Dingen.

Gelingt es uns nicht dieses angebliche Glück zu erlangen verzweifeln wir schnell Je mehr wir nach all diesen uns scheinbar glücklich machenden Dingen streben, umso mehr verlieren wir uns selbst auf dem Weg dorthin und vergessen was „Glücklich sein“ wahrlich meint.

Leider sind diese Denk- und Handlungsmuster stark verankert in unserer heutigen, materiellen und multiplen Gesellschaft.

Sie sind es, die uns zu einem vorprogrammierten Menschen machen:

Zu einem Menschen, der sich über Ansehen, Eigentum, Erfolg und Leistung definieren lässt.

 

Um diese Programmierung loswerden zu können braucht es Mut.

Es braucht ein anderes Denken und einen veränderten Lebensstil - ein Kontrastprogramm.

Wir können uns in die Stille zurückziehen und unser Gebet an Gott richten. Der Geist Gottes wirkt in uns. Er leitet uns, damit wir unser Glück nicht in unbedeutenden Sachen, in Illusionen suchen.

 

Unser Glück ist durch Gott in Reichweite. Aber es gibt eine Bedingung:

Wir sollen zufrieden sein mit dem, was wir haben.

Der Geist Gottes zeigt uns den Weg der Liebe, den Weg des Dienens, den Weg der Vergebung und Barmherzigkeit.

 

Das sind Werte, die unser Leben gesünder und zufriedener machen. Das sind Werte, die göttliches in sich haben.

 

So kann man die Bedeutung des Satzes von Jesus verstehen:

Wer das Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen. Wer sich nur nach dem Zeitgeist ausrichtet, wird enttäuscht werden. Wer sein Leben nach dem Evangelium ausrichtet, wird Licht im Leben und Ruhe in seiner Seele finden. Immer, wenn wir uns an Gott wenden, so kommen wir der Grundwahrheit unseres Daseins ein kleines Schrittchen näher.

 

Carmen Ammann, Religionspädagogin

 

 

Dank und Abschied

«Nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel trägt dich»

 

Das war Thema des Einführungsgottesdienstes, in dem meine Frau Marieluise und ich vor 9 Jahren begrüsst wurden - das Bild vom Weinstock und den fruchttragenden Reben. «Wir sind die Früchte am Weinstock, die Trauben. Und es ist ein ganz besonderer Rebstock mit vielen sehr unterschied-lichen Früchten. Wir sind alle sehr unterschiedlich und haben sehr viele unterschiedliche, von Gott geschenkt und von seinem guten Geist geförderte Begabungen. Durch uns kommen Menschen auf den Geschmack am Reich Gottes. Wir dürfen als spannende «Cuvée» anderen Menschen Lust auf mehr machen. Jesus traut uns zu, dass wir Gottes Reich der Gerechtigkeit und des Friedens erfahrbar machen!“ – so führte ich in meiner Predigt aus.

 

Viele, die mich in diesen 9 Jahren kennen gelernt haben, wissen um meine Begeisterung für einen guten Wein – für einen Non Filtré vom Neuenburger See oder einen Chasselas vom Bieler See. Für guten Wein braucht es Rebstöcke mit guten Wurzeln und eine gute und intensive Pflege; auch die Kellerwirtschaft ist entscheidend.

 

So ist es auch in der Seelsorge und der pastoralen Arbeit in den Pfarreien. Ich erinnere gerne die ersten Taufen, Trauung, ja auch die traurigen Anlässe wie Todesfälle sind mir teils noch in wacher Erinnerung. Sehr viele Menschen und Gruppen haben mich in diesen 9 Jahren begleitet und unterstützt. Meine Arbeit wurde von allen sehr geschätzt und das hat mir gut getan.

Herzlichen Dank dafür.

 

Und dann hat mich vor einigen Tagen die neue Instruktion « Die pastorale Umkehr der Pfarr-gemeinde im Dienst an der missionarischen Sendung der Kirche» aus Rom geärgert – aber nur kurz; denn dann habe ich mir gedacht: Warum nicht den ersten Teil sehr ernst nehmen und den missionarischen Auftrag der Pfarrei neu entdecken und umsetzen. Die Pfarreien sind der lebendige Boden, auf dem der Glauben an Jesus wächst und gedeiht. Die Zeichen der Zeit gilt es zu sehen und selbst neue Zeichen in unserer Welt zu setzen – eine neue Kultur der Begegnung ist zu ent-wickeln; jede und jeder, ganz unterschiedlich von Herkunft, Sprache und Kultur, soll die Pfarrei als einen Ort der Nähe, des Innehaltens und Kraftschöpfens erfahren. Das ist wahrlich eine neue «Cuvée». Es reicht nicht, neuen Wein in alte Schläuche zu füllen, sondern wir dürfen, ja wir müssen, innovativ, geistbeseelt in unserem Pfarreileben sein.

 

Jetzt steht mein Abschied bevor und ich wünsche euch und Ihnen allen weiterhin den guten Geist Gottes in den Pfarreien des Pastoralraums.

 

Thomas Faas, Gemeindeleiter Luterbach und Derendingen

Die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) ruft zusammen mit der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS) in Zeiten der Coronavirus-Krise zu einem gemeinsamen Zeichen der Hoffnung auf

 

Die evangelisch-reformierte Kirche und die römisch-katholische Kirche in der Schweiz wollen in Zeiten der Coronavirus-Krise zusammen ein Zeichen der Verbundenheit, Gemeinschaft und Hoffnung setzen. Bis Gründonnerstag sollen im ganzen Land jeweils am Donnerstagabend um 20 Uhr Kerzen auf den Fenstersimsen entzündet werden. Die Menschen sind zum gemeinsamen Gebet eingeladen.

 

Ökumenische Aktion: Gemeinsam beten und Kerzen anzünden

Um ein Zeichen der Hoffnung und der Verbundenheit zu setzen, rufen die SBK und die EKS in einer gemeinsamen Botschaft alle Gläubigen auf, jeweils donnerstags um 20 Uhr eine Kerze anzuzünden und sie sichtbar vor einem Fenster ihres Hauses oder ihrer Wohnung zu platzieren und etwas zu beten, beispielsweise ein Vaterunser: für die am Virus Erkrankten, für die im Gesundheitswesen Arbeitenden und für alle Menschen, die angesichts der aktuellen Lage zu vereinsamen drohen.

 

«Für sie alle bitten wir um Gottes Beistand und drücken so unsere Verbundenheit mit ihnen aus», so der Präsident der SBK, Mgr. DDr. Felix Gmür.

 

Ein Lichtermeer der Hoffnung soll sich so durch das ganze Land ziehen. Diese Aktion dauert bis Gründonnerstag.

 

«Kirche ist mehr als ein Haus – sie ist ein Auftrag, für einander zu sorgen, in der Bedrohung jetzt erst recht», sagt der Präsident der EKS, Dr. Gottfried Locher.

 

Ökumenische Aktion: Gemeinsam die Glocken läuten

Die Sorge um die Menschen in unserem Land geht weiter: An Gründonnerstag sollen zum Abendgebet um 20 Uhr alle Glocken der beiden Kirchen läuten, ebenso am Ostersonntag.

 

Freiburg, 18.3.2020

Dr. Erwin Tanner-Tiziani

Generalsekretär

Kontakt

Pastoralraum-Sekretariat

Pastoralraum-Pfarrer a.i.

Beat Kaufmann

 

Röm.-kath. Pfarramt Zuchwil

Hauptstrasse 32

4528 Zuchwil

Tel. 032 685 32 82

pawaost(at)pfarrei-zuchwil.ch

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