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Aktuelles

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Anoop Thomas

Das bin ich...

Mein Name ist Anoop Thomas (Thomas ist mein Nachname) und ich bin 31 Jahre alt. Ich stamme aus dem Süden Indiens und gehöre zur Syro-Malankarischen Katholischen Kirche, Diözese Muvattupuza. Zu meiner Familie gehören mein Vater, meine Mutter und mein Bruder. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.

Schon seit meiner Kindheit pflege ich gute Kontakte mit den Priestern meiner Kirche. Dies hat in mir den Wunsch geweckt, selbst Priester zu werden. Nach Abschluss meiner Schulzeit trat ich in das kleine Priesterseminar ein. Anschliessend studierte ich Philosophie und Theologie in Kerala. Im Jahr 2019 wurde ich zum Priester geweiht. Seitdem habe ich als Kaplan und als Pfarrer in verschiedenen Kirchen gearbeitet. Gleichzeitig habe ich auch als Assistent der Leitung des Sozialdienstes in unserer Diözese mitgewirkt. Diese vielfältigen Erfahrungen haben es mir ermöglicht, die Gläubigen persönlich kennenzulernen und wertvolle Einblicke in die verschiedenen Gemeinden zu gewinnen.

 

In meiner Freizeit beschäftige ich mich gerne mit Malerei und Kunst. Ich geniesse es, Fahrrad zu fahren und Spaziergänge zu unternehmen, was mir auch die Gelegenheit bietet, Menschen auf dem Weg kennenzulernen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

Ich spreche drei Sprachen. Malayalam ist meine Muttersprache. Ausserdem spreche ich Englisch und Deutsch. Ich habe den Deutschkurs auf dem Sprach­niveau B2 bestanden. Aber leider habe ich in Indien keine Gelegenheit, Deutsch zu sprechen. Ich bin zuversichtlich, dass ich meine Sprachkenntnisse in der Schweiz schnell verbessern kann.

Wie eingangs erwähnt, gehöre ich einer der zwei katholischen Ostkirchen Indiens an. In meinem Priesterseminar hatte ich jedoch die Gelegenheit, auch den Ritus kennenzulernen, der bei Ihnen gepflegt wird. Und jetzt bin ich sehr froh und dankbar für die Gnade Gottes, dass ich mit Ihnen zusammen Gott loben und preisen und mich so in diese reiche Liturgie vertiefen kann.

 

Um ehrlich zu sein, ist das künftige Wirken in der Schweiz ein sehr grosser Schritt für mich – wie ein neuer Lebensabschnitt. Auf jeden Fall freue ich mich darauf, ausserhalb Indiens eine neue Kultur kennenzulernen, neue Menschen zu treffen und die Welt auf eine andere Art und Weise zu erleben.

Einer der schönsten Orte in Indien, Kaschmir, wird seit vielen Jahren «die kleine Schweiz in Indien» genannt. Es fasziniert mich der Gedanke an die idyllischen Täler der Schweiz, die ich aus verschiedenen Bildern und Fernsehsendungen kenne. Europa ist für mich auch ein Zentrum der Bildung, eine Wiege der philosophischen und theologischen Entwicklung.

 

Ich freue mich sehr, Sie bald zu treffen und mit Ihnen Gott zu loben. Ich verspreche Ihnen mein Gebet und danke Ihnen im Voraus. Gott segne Sie reichlich!

Beat Kaufmann

Eine Ära geht zu Ende

Beat Kaufmann ist als Pfarrer in den Gemeinden Deitingen, Subingen und Aeschi eigentlich nicht mehr wegzudenken. Ein nahbarer und bodenständiger Seelsorger, der sich nicht nur für die kirchlichen Aktivitäten, sondern sich stets auch für das Leben in den Gemeinden und den Alltag der Menschen interessierte, zieht weiter.

 

Ende Mai ist es so weit. Im Gottesdienst an Fronleichnam, am 30. Mai, in Deitingen wird Beat Kaufmann verabschiedet. Damit wurde ein Termin gewählt, der besser nicht passen könnte. Ein Gottesdienst, der traditionellerweise im Freien stattfindet und jeweils von den Erstkommunion­kindern der Pfarreien Deitingen, Subingen und Aeschi bereichert wird. Fronleichnam als Hochfest des Leibes und Blutes Christi. Die Eucharistie hat Beat Kaufmann in seinen 14 Jahren stets mit Freude und Hingabe gefeiert. Er hat in dieser Zeit auch unzählige Kinder getauft und ihnen Jahre später das erste Mal die heilige Kommunion reichen dürfen.

 

Beat Kaufmann ist Seelsorger mit Herzblut. Allen Einwänden bezüglich Life-Work-Balance zum Trotz hat er manchmal sogar Ferien verkürzt oder freie Abende und Tage hergegeben, um die Krankensalbung zu spenden oder eine Beerdigung zu halten. Und im Gebet und in den Gottesdiensten hat er die Sorgen und Anliegen seiner Gläubigen mitgetragen. Er ist ein Hirte, der stets für seine Herde da gewesen ist.

Mir wurde berichtet, dass Beat auch bei den Dorfaktivitäten gerne zugegen war. So hat er längst nicht nur die eigene Herde erreicht. Er hat der Kirche vor Ort ein Gesicht gegeben – ein gütiges und nahbares Gesicht – und dies über Jahre hinweg.

Seelsorge, der Dienst am Menschen, ist für Beat das Zentralste, sie ist ihm lieber als Leitung. Daher ist er auch dankbar, dass er in all den Jahren auf viele grossartige Mitarbeitende und Freiwillige zählen durfte, die ihn immer wieder entlastet haben.

 

Ende Mai geht eine Ära zu Ende. Es wird sich vieles ändern. Es wird ungewohnt sein. Aber in jeder Veränderung liegt auch eine Chance. Lassen wir Beat Kaufmann ziehen, damit er in den Pastoralräumen Rottal und Luzerner Hinterland ebenso gut ankommen darf, wie er es bei uns im Wasseramt durfte.

Ich danke Beat von Herzen für das Viele, das er in den vergangenen 14 Jahren gesät hat. Für seine neue Aufgabe, die er Mitte September antreten wird, wünsche ich ihm viel Freude und Gottes Segen – und trotz aller Hingabe zwischendurch auch Erholung und Ruhe!

Pascal Eng

Bild: Elisabeth Marti, Subingen

Zielscheibe Bow

Jugendevent - Bowbox

Jugendliche aus unserem Pastoralraum trafen sich wieder zu einem spannenden Ausflug, dieses Mal in Luterbach Zu Beginn wurde bei einem Gottesdienst zusammen gebetet. Anschliessend haben sie im Eventraum Bowbox mit echtem Pfeil und Bogen auf virtuelle Ziele geschossen. 

Hier geht es zur Fotogalerie.

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Neue Leitungsstruktur ab Sommer

 

Das Personal in der Seelsorge und Katechese ist vermehrt über verschiedene Pfarreien hinweg tätig. Schon seit einigen Jahren wird deutlich, dass unser Pastoralraum einer neuen Leitungsstruktur bedarf.

Zurzeit ist unser Pastoralraum nach dem sogenannten Typ A organisiert. Das bedeutet, dass es mehrere Leitungseinheiten gibt. In unserem Fall sind es drei, nämlich zum einen Aeschi/Deitingen/Subingen, zum anderen Luterbach/Derendingen und Zuchwil. All diese Leitungseinheiten haben einen eigenen Pfarrer oder einen Gemeinde­leiter.

 

Pfarrer von sechs Pfarreien

Aufgrund der personellen Situation zum Sommer hin nutzen wir die Gelegenheit, den Pastoralraum effizienter und professioneller zu organisieren. Der angestrebte Leitungstyp B besteht nur noch aus einer Leitungseinheit. Das bedeutet, dass ich als Pastoralraumpfarrer auch die offizielle Leitungsperson von allen sechs Pfarreien werde. Mit anderen Worten: Ab 1. August 2024 werde ich nebst Zuchwil auch der Pfarrer von Aeschi, Deitingen, Derendingen, Luterbach und Subingen sein.

 

Ansprechpersonen

Um die Seelsorge weiterhin nah bei den Menschen zu verankern, ist künftig jeder Pfarrei eine entsprechende Ansprechperson zugewiesen. Diese pflegt unter anderem die Kontakte mit den Freiwilligen und Gruppierungen sowie die ökumenische Zusammenarbeit, hat aber per se keine Vorgesetztenfunktion inne. Für die Gottesdienste am Wochenende und die Beerdigungen vor Ort ist die Ansprechperson nicht allein zuständig, diese deckt vielmehr das ganze Seelsorgeteam ab, welches in allen sechs Pfarreien präsent ist.

 

Katechese-Verantwortung im Pastoralraum

Damit die Leitungsverantwortung auch im Typ B breit abgestützt ist, wird eine kategoriale Leitungsebene eingeführt. Vor allem im Bereich der Katechese wird dies nötig sein, um Synergien zwischen den Pfarreien besser nutzen sowie den Kontakt unter den Religionslehrpersonen, der reformierten Seite und den Schulleitungen pflegen zu können. Diese Aufgabe wird erfreulicherweise Marin Vujcic übernehmen.

 

Retraite Seelsorgeteam

Am 1. Mai wird sich das Seelsorgeteam für eine Retraite auf den Jurahöhen zurückziehen, um diese strukturellen Änderungen miteinander gut aufgleisen zu können. Synergien nutzen und trotzdem nahe bei den Menschen sein – das ist uns wichtig. Für Sie als Pfarreiangehörige wird sich nichts gross ändern. Für die Mitarbeitenden aber wird die neue Struktur hoffentlich vieles einfacher und klarer machen.

 

Gerne werden wir Sie über den Stand der Dinge auf dem Laufenden halten.

Pascal Eng

Wege durch die Nacht

Wege durch die Nacht

 

Unter dem Motto "Wege durch die Nacht" kamen insgesamt 35 Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse aus dem gesamten Pastoralraum zu einem inspirierenden Begegnungsabend in Derendingen zusammen. Das Event begann mit einer energiegeladenen Tanzrunde, die die Jugendlichen sofort in eine fröhliche Stimmung versetzte. Anschliessend fand ein aufregender Postenlauf durch Derendingen statt. Die verschiedenen Stationen boten nicht nur spannende Einblicke, sondern regten auch zum Nachdenken und zum Austausch über den eigenen Glauben an. Das Treffen stellt eine weitere Etappe auf dem Weg zum Firmkurs im Jahr 2025/26 dar. Die gemeinsame Zeit war somit eine wertvolle Gelegenheit, um als Gruppe auf dem Weg zur Firmung voranzuschreiten. 

Marin Vujcic

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