Wassertropfen

HERZLICH WILLKOMMEN

 

IM PASTORALRAUM

 

WASSERAMT OST

Liebe Pfarreiangehörige im Pastoralraum Wasseramt Ost
Liebe Gäste

 

Willkommen zu einem «Spaziergang» in unserer Homepage!

Unser Pastoralraum Wasseramt Ost («PaWa-Ost») befindet sich im Osten des Bezirkes Wasseramt im Kanton Solothurn,

umfasst um die 7'100 Katholikinnen und Katholiken und gehört zum Bistum Basel.

 

Der Pastoralraum besteht aus den sechs Kirchgemeinden und Pfarreien:

 

  • St. Anna Aeschi SO,

  • Maria Himmelfahrt Deitingen

  • Herz Jesu Derendingen

  • St. Josef Luterbach

  • St. Urs und Viktor Subingen und

  • St. Martin Zuchwil

Gerne weise ich Sie auf die Hinweise und Artikel unten und auf die Bereiche oben in der Liste hin. Klicken Sie diese an, ich wünsche Ihnen einen informativen Gang durch die Homepage.

 

«Den Glauben ins Spiel bringen» – dafür setzen wir uns ein. Ein lebendiges Miteinander und der Austausch mit Ihnen ist uns sehr wichtig. Daher freuen wir uns über Anregungen und Rückmeldungen und danken Ihnen für Ihr Interesse. 

 

Ich wünsche Ihnen Gottes Segen.
 

Pastoralraumpfarrer Beat Kaufmann

Du - ich - zusammen sind wir unterwegs

 

Aktuelles

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The true Trinity in true unity, WikiArt.org

Aufgefahren in den Himmel

Über den Himmel zu schreiben angesichts einer kriegerischen Situation in Europa ist sicher nicht leicht und auf Worte des Friedens sollen auch entsprechende Taten folgen! Woher nehmen wir Christen unsere Beweggründe?

 

Unsere christliche Religion möchte uns auch therapeutische Impulse vermitteln, die uns von der durch Gegensätze und Widersprüche erfüllten Welt weg auf eine göttliche Realität hinweisen wollen.

 

Diese Hinweise erhalten wir von der Theologie der Himmelfahrt Jesu. Die Auffahrt Jesu geschieht 40 Tagen nach Ostern. Diese Zahl charakterisiert einen längeren Zeitabschnitt des Heils oder des Unheils: 40 Tage dauerte der Sintflutregen, 40 Jahre litten die Israeliten unter den Philistern, 40 Jahre wanderte Israel durch die Wüste, 40 Tage war Elija unterwegs zum Berg Horeb und 40 Tage fastete Jesus in der Wüste. Die Zahl Vierzig ist auch ein Hinweis auf die Viergestaltigkeit des Kreuzes, an dem Jesus Christus alle unsere Differenzen und Spannungen hat aushalten müssen. Die Zahl Vier ist die Zahl der Welt, der Spannungen und Gegensätze.

 

Gott hat ihn erhöht, «damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu und jede Zunge bekennt: Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes des Vaters» (Phil 2, 10f). Er ist der Herr aller Mächte und Gewalten. Wohin hat ihn Gott erhöht? «Zu seiner Rechten» bekennen wir im Glaubensbekenntnis. Aber wo ist Gott? Oben, unten, hier, dort, aussen, innen, überall, nirgends?! «Einfältige Menschen glauben, sie sollten Gott so sehen, als stünde er dort und sie hier. Das ist nicht so. Gott und ich sind eins» (Meister Eckehart). Der Weg zum eigenen Seelengrund ist der Weg zu Gott. Sich selbst finden und Gott finden wären eins. «Denn keinem von uns ist Gott fern. Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir» (Apg 17,28).

 

Wohin ist also Christus erhöht worden als er in den Himmel «aufgefahren» war? Ist uns Christen der Himmel schon in die Seele gelegt worden?

 

Hildegard von Bingen hat zu diesen Fragen ein sehr schönes Meditationsbild gestaltet:

 

Es ist ein christliches Mandala, das die Grundstruktur von Welt, Gott und Mensch zeigt, dargestellt in Quadrat und Kreis. Das Quadrat weist in die vier kosmischen Richtungen. Durch den inneren Kreis werden sie gebunden und geeint. Die Bildbetrachtung findet ihre Zielsetzung aus der Mitte, die hier Christus ist. Christus in der Mitte ist der vollkommene Mensch, umgeben von der viergestaltigen, spannungsgeladenen Schöpfung. Der Kreis ist Gott: Er umfängt alles, trägt und durchdringt es. Der Kreis symbolisiert Gott, wie er ist: namenlos, unaussprechlich, unbegreiflich, geheimnisvoll, gestaltlos, reines Licht, «der in unzugänglichem Licht wohnt, den kein Mensch gesehen hat noch zu sehen vermag» (1Tim 6, 16).

 

Christus ist ganz von dieser göttlichen Realität umfangen und ganz durchdrungen. Himmel ist die göttliche Existenz in ihrer ganzen Fülle, die jedem Menschen durch die Gabe des Heiligen Geistes, der auch Gott ist, geschenkt wird.

 

Himmelfahrt Christi bedeutet, dass mit Jesus Christus erstmals ein Mensch ganz und endgültig bei Gott angekommen ist und von ihm aufgenommen worden ist. Auf diesen Aspekt weist im Bibeltext, in der Apostelgeschichte, die Wolke hin. Diese hat zwar in erster Linie die Aufgabe, Jesus den Blicken der Jünger zu entziehen, bleibt aber Symbol der Gegenwart Gottes: Gott nimmt Jesus Christus auf, der ja schon ganz Gott ist. Himmel meint dann das Endgültig-bei-Gott-sein!

 

Und das geschah nicht nur Christus, sondern wird jedem getauften und gefirmten Christen gnadenhaft zuteil. Den «Himmel», die Realität Gottes, trägt ein jeder von uns durch die Sakramente schon bei sich. Es liegt dann an uns, die Welt schöner, gerechter, vollkommener, heiliger, ja friedlicher zu machen. Diesen Anspruch hat uns Jesus Christus als sein Testament aufgetragen. Wir sind zu Mitarbeitern Gottes bestimmt worden.

 

Das ist der ethische Sinn der christlichen Religion, das ist die Logik der Himmelfahrt Jesu!

 

Franz-Josef Glanzmann, Pfarreiseelsorger Zuchwil​

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Fine Arts, Baldung,

Hans genannt

Grien (1484 / 1485-1545), Malerei, Krönung Mariens.

Maria - Realsymbol der Kirche

Die Ehre sei dem Vater froh erwiesen,
durch Christus mit Maria hochgepriesen,
im Heiligen Geiste voller Herrlichkeit
vom Weltall jetzt und alle Ewigkeit.

 

Diese Verse wurden am Schluss eines kleinen Stundengebetes im KZ Dachau von den Priestern gebetet. Da die Priester kein Breviergebet hatten, war dies ein Ersatzgebet. Pater Joseph Kentenich hat dafür ein wunderschönes Gloria Patri (Ehre sei dem Vater) komponiert. Dem Vater gilt das Magnificat, das «Hochpreiset meine Seele». In dem wir «durch Christus in Maria» einstimmen.
Das Bild von Hans Baldung «Krönung Mariens», das am Hochaltar des Freiburger Münsters
(D) zeigt uns Maria beim Dreifaltigen Gott. Dieses Bild ist ein grossartiges Monument der Deutschen Malerei zur Dürerzeit.

 

Die hier dargestellte Maria ist nicht einfach nur eine «Privatperson». Von alters her wird sie  verstanden als Personifikation, besser: als Realsymbol der Kirche und darüber hinaus der ganzen Schöpfung, wie sie von Gott gewollt ist. Im Blick auf die Darstellung der «Aufnahme Marias in den Himmel» und ihrer «himmlischen Krönung» hat der Glaubende also die Zukunft der ganzen Schöpfung vor Augen: Sie ist dazu berufen, für immer in das ewige-selige Leben des dreifältigen
Gottes einzugehen. Diese Vollendung der Schöpfung ist zugleich die (frei gewählte) «Vollendung» des trinitarischen Gottes selbst; sie ist dann gegeben ist, wenn der Vater durch Jesus Christus im Heiligen Geist in uns und mit uns «alles in allem ist» (I Kor 15,28). Dann hat auch die «Gastfreundschaft» Gottes ihre letzte Vollendung gefunden.

 

Wenn wir Maria ehren – die Realsymbol der Kirche ist, werden wir in ihren Weg hineingenommen und werden zu Jesus Christus, zum Dreifaltigen Gott geführt.
 

Wir feiern im Monat Mai Maria – Realsymbol der Kirche. So wird uns offenbar, was auch uns verheissen ist: die Vollendung im Dreifaltigen Gott. Am Pfingstmontag feiern wir, dass Maria als Mutter der Kirche und am Sonntag nach Pfingsten das Fest der Dreifaltigkeit. Die Dreifaltigkeit ist keine Glaubensformel, kein Glaubenssatz, keine Doktrin oder gar eine Ideologie, sondern ein Ereignis, das man erzählt, eine Erfahrung, die bezeugt wird durch Maria. Und zwar ist es die
Erfahrung, dass Gott der Vater durch seinen Sohn Jesus Christus in dem von ihm vermittelten Heiligen Geist zugegangen ist, sich ihnen ganz und gar mitgeteilt und sie in sein eigenes Leben hineingezogen hat. Ehren wir Maria durch sie Jesus Christus und im Heiligen Geist den Vater im Monat Mai.


Paul Rutz, Kaplan, Derendingen

Ostern

Osterzeit

Es ist Osterzeit! – Am Schmutzigen Donnerstag begann einmal mehr ein Krieg. Ein Krieg auf dem europäischen Kontinent. Während diese Zeilen geschrieben werden, ist das Grauenhafte noch im Gang. In der Ukraine und in verschiedenen Gegenden auf anderen Kontinenten haben Menschen und Tiere an furchtbaren Folgen kriegerischer Auseinandersetzungen zu leiden, kommt dazu, dass durch Kriege auch Umwelt zerstört wird (durch Brände von Öl- und Gaslagern, Freisetzung von Giften, Zerstörung von fruchtbarem Boden durch Panzereinsätze, durch Munition.

 

Die Osterzeit hält den Glauben wach, dass die freudvolle Lebens- und Friedensbotschaft Jesu weitergehen muss. Jesus Christus, der Gekreuzigte und Auferstandene grüsst am Abend des Oster-tages mit dem Gruss und Wunsch: «Friede sei mit euch!» (Joh 20,19) ER hat beten gelehrt: «Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name, dein Reich komme…» … das «Reich» des Friedens… Kann das nicht zur Erkenntnis führen, dass dort Friede bedroht ist, wo Gott nicht geglaubt wird?

 

Zufällig ist mir ein Aufsatz von Albert Schweitzer («Urwald-Doktor») aus dem Jahr 1952 in die Hände gekommen. Er schreibt darin, dass bei allem, was die grosse Politik und was Verhandlungen und Verträge bewirken, doch der Geist des Friedens in den Herzen der einzelnen Menschen entdeckt und gepflegt werden muss. Kleines könne schliesslich Grosses bewirken. Gegen Schluss des Auf-satzes steht: «Nur durch das Wunder, dass der Geist des Friedens in der Menschheit wach werde, kann sie vor dem Zugrundegehen bewahrt werden. Möge uns beschieden sein, dass das Bemühen um die Vermeidung von Kriegen Erfolg habe, und dass wir in der so uns geschenkten Zeit den Geist des Friedens in uns mächtig werden lassen, dass es in uns und in der Welt anfange, Reich Gottes zu werden.»

 

Unterdessen sind klare Worte und Taten glaubender Menschen und der Kirche/n wichtig. Am 16. März sprachen der Papst und einige Mitarbeitende (u. a. Kardinal Kurt Koch) in einer Video-schaltung mit dem russisch-orthodoxen Patriarchen, der partout nicht von Krieg sprechen wollte. Und am Sonntag, 27. März, sagte Papst Franziskus vor dem Angelusgebet auf dem Petersplatz: «Liebe Brüder und Schwestern! Mehr als ein Monat ist seit dem Einmarsch in die Ukraine vergan-gen, seit dem Beginn dieses grausamen und sinnlosen Krieges, der, wie jeder Krieg, eine Nieder-lage für alle, für uns alle darstellt. Man muss den Krieg ablehnen, einen Ort des Todes, an dem die Väter und die Mütter ihre Kinder begraben, an dem die Menschen ihre Geschwister töten, ohne sie auch nur gesehen zu haben, wo die Mächtigen entscheiden und die Armen sterben. – Der Krieg zerstört nicht nur die Gegenwart, sondern auch die Zukunft einer Gesellschaft. Ich habe gelesen, dass seit dem Beginn des Angriffs auf die Ukraine jedes zweite Kind aus dem Land vertrieben wor-den ist. Das bedeutet, die Zukunft zu zerstören und bei den Jüngsten und Unschuldigsten unter uns dramatische Traumata zu verursachen. Das ist die Bestialität des Krieges, ein barbarischer und gotteslästerlicher Akt! – Der Krieg darf nichts Unvermeidliches sein: Wir dürfen uns nicht an den Krieg gewöhnen! Vielmehr müssen wir die Empörung von heute in das Engagement von morgen verwandeln. Denn wenn wir aus dieser Geschichte genauso hervorgehen wie vorher, dann werden wir alle auf die eine oder andere Art schuldig sein. Angesichts der Gefahr der Selbstzerstörung möge die Menschheit begreifen, dass die Zeit gekommen ist, den Krieg abzuschaffen, ihn aus der Geschichte der Menschheit zu tilgen, bevor er den Menschen aus der Geschichte tilgt. – Ich bitte jeden politischen Verantwortungsträger, darüber nachzudenken und sich dafür einzusetzen! Und mit Blick auf die gequälte Ukraine zu verstehen, dass jeder Kriegstag die Situation für alle verschlim-mert. Deshalb erneuere ich meinen Appell: Genug, haltet ein, die Waffen mögen schweigen, ver-handelt ernsthaft über den Frieden! Lasst uns erneut und unermüdlich… zu Maria beten.». Soweit Papst Franziskus.

 

Es ist Osterzeit – Motivationszeit, den Glauben bewusster zu leben, mitzubeten und mitzutun, dass sich der Glaube vermehre, die Hoffnung stark werde und Liebe nicht nur ein Wort bleibt, sondern Bezeichnung Gottes und Auftrag ist.

 

Pfarrer Beat Kaufmann

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Erkennen Sie Jesus?

Ein junger Mann. Längere, dunkle Haare. Bart. Dornenkrone. Purpurroter Mantel als Zeichen der Königswürde. Diese Merkmale lassen uns in der Person auf dem Bild Jesus erkennen. Die Darstellung entspricht in vielem den gewohnten Bildern, die wir von Jesus haben.

 

Ungewöhnlich ist dagegen die Umgebung, in der Jesus hier zu sehen ist. Er sitzt in einem Zugabteil. Mit dem Zug oder Tram unterwegs zu sein, ist eine Situation, die uns aus dem Alltag vertraut ist. Aber es ist wahrscheinlich nicht die Situation, die wir in unserer Vorstellung zuerst mit Jesus in Verbindung bringen.

 

«Jesus in der U-Bahn», so der Titel dieses Altarbildes aus einer Kirche meiner Heimat in Bingen am Rhein (D). Als ich das Bild dort vor einigen Tagen sah, kamen mir die Menschen in den Sinn, die vor dem Krieg in der Ukraine fliehen und mit dem Zug in der Schweiz ankommen. Menschen auf der Flucht vor Bomben- und Raketenangriffen – in der Hoffnung, hier Schutz und Sicherheit zu finden, weil die Lebensperspektive in ihrer Heimat zerbrochen ist.

 

Auch für die Jüngerinnen und Jünger zerbrach am Karfreitag ihre neue Lebensperspektive, die sie mit Jesus verbanden. Auch sie suchten nach dem Tod Jesu Sicherheit und Stabilität, indem sie beispielsweise als Fischer an ihrem früheren Alltag anknüpften.

 

Dann geschah das Unglaubliche! Ostern! Jesus begegnete seinen Jüngerinnen und Jüngern. Aber sie erkannten ihn nicht! Zumindest nicht auf den ersten Blick. Jesus entsprach nicht dem Bild, das sie von ihm hatten.

 

Teilen wir diese Erfahrung nicht mit den Jüngerinnen und Jüngern Jesu? Würden wir Jesus erkennen, wenn er uns begegnen würde – beim Einkaufen, bei einem Spaziergang um den Burgäschisee, bei einer flüchtigen Begegnung im Zug?

 

Das Altarbild, das Jesus im Zugabteil zeigt, rückt ihn mitten hinein in unseren Alltag. Auf dem Bild ist Jesus nur schemenhaft zu sehen. Sein Da-Sein schimmert nur verschwommen durch. Vielleicht ist die Begegnung mit ihm nicht so eindeutig, wie wir es uns vorstellen und wünschen würden. Aber er ist da! Er begegnet uns. Ganz sicher in JEDEM anderen Menschen.

 

Die Frage ist, ob wir ihn erkennen?


Dazu wünsche ich Ihnen einen achtsamen Blick und ein offenes Herz für die kommenden Kar- und Ostertage.


Petra Raber

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Neues Firmkonzept - Informationen 

Einheitliches Firmalter ab Schuljahr 2022/23

 

Wie Sie vielleicht auch schon festgestellt haben, ist das Firmalter je nach Pfarrei unterschiedlich. In seinem Schreiben vom 10.01.2021 ermutigt unser Bischof Felix Gmür alle Verantwortlichen in den Pfarreien, das Firmalter zu erhöhen und es im Jugendalter festzusetzen – auch im Hinblick auf einheitliche Lösungen innerhalb der Pastoralräume.

 

In einer Zeit, die immer schneller von gesellschaftlichen Veränderungen geprägt ist, ist es uns mehr denn je ein Anliegen, Jugendliche kompetent und lebensweltnah auf die Firmung und den damit verbundenen neuen Lebensabschnitt vorzubereiten.

 

Wir erachten es daher als sinnvoll, dass die Firmvorbereitung – analog zur Konfirmation – am Ende der Oberstufe und nicht mehr in einem schulischen Umfeld stattfindet. Die Jugendlichen können so besser befähigt werden, Glaubensleben zu reflektieren, eigene Entscheidungen zu treffen und als Christ:innen Verantwortung in dieser Welt mitzutragen.

 

Ausserdem ermöglicht ein einheitliches Konzept im Pastoralraum, neue Formen von Jugendarbeit zu gestalten und Synergien zu nutzen.

 

Kurz zusammengefasst – Was ändert sich?

 

• Die Firmung erfolgt ab dem Schuljahr 2022/23 nicht mehr in der 6. Klasse, sondern künftig in allen Pfarreien unseres Pastoralraumes in der 3. Oberstufe. Dies hat für die jetzigen 5.-Klass-Kinder zur Folge, dass sie voraussichtlich im Jahr 2026 das Sakrament der Firmung empfangen können.

 

• Der Religionsunterricht in der 6. Klasse wird künftig ökumenisch erteilt – ergänzt durch verpflichtende konfessionelle Fenster in der jeweiligen Pfarrei. Infos dazu werden Sie zu gegebener Zeit erhalten.

 

• Das Konzept für den Firmweg 2025/2026 wird zwischenzeitlich durch eine Projektgruppe erarbeitet.

 

Es ist uns bewusst, dass diese Neuerungen auch Diskussionen auslösen können. Wir sind aber überzeugt, dass dieser Firmweg viele neue Chancen bieten wird. Wir freuen uns, diesen Weg gemeinsam mit den Jugendlichen zu gehen.

 

Im Namen der Projektgruppe Firmkonzept, Pascal Eng

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Pastoralraum:
Werktag-Gottesdienste

In einer klösterlichen Gemeinschaft vollzieht sich der Tagesablauf die Woche hindurch mit Gebetszeiten, Arbeitszeiten, Essenszeiten, Erholungszeiten. Als christliche Gemeinde in Pfarreien und Pastoralräumen ist das Angebot von gemeinsamen Gebetszeiten die Woche hindurch eine Gelegenheit, Impulse aus der Heiligen Schrift für den Glauben und für das christliche Denken, Reden und Tun im Alltag in sich aufzunehmen und Jesus Christus in der Eucharistischen Gabe zu begegnen.
 

Die katholische Konfession kennt viele Gottesdienstformen, abgesehen von z. B. Laudes- oder Vesper-Gottesdiensten, Versöhnungsfeiern usw., gibt es verschiedene Andachten bis zu Taizégottesdiensten. In unserem Pastoralraum werden Werktags-Gottesdienste im Normalfall in der Form der Eucharistie («Messe»), als Wortgottesfeiern und als Rosenkranzgebet gefeiert. Je nach Möglichkeit leiten Seelsorgende Wochentagsgottesdienste. Es ist natürlich auch möglich, dass
Gläubige sich spontan zu Gebetstreffen zusammenfinden, um Andacht zu halten.

 

Die Fortführung des Abendmahlgeschehens hat sich vom abendlichen «Brotbrechen» (vgl. z. B. Apg 2,42) zur sonntäglichen Morgenfeier und schliesslich wohl recht früh, wo dies möglich war, auch zur täglichen Eucharistiefeier entwickelt. In treuer Umsetzung nach Lk 22,19 («Tut dies zu meinem Gedächtnis») feiert die Kirche rund um die Erde jenes Einzigartige, was Jesus gesagt und getan hat.
Wenn Eucharistie (= «Danksagung») gefeiert wird, ob hochfestlich mit Tausenden oder in kleiner «Runde» in einer Kapelle oder auf einem Berg – es ist immer das Gleiche: das geheimnisvolle Hineingenommen-Sein in die Gegenwart des gekreuzigten und auferstandenen Herrn Jesus Christus. Die Kirche feiert dankend und weiterführend die Gabe Jesu: «Das ist mein Leib, das ist mein Blut». ER schenkt sich (Leib = Person; ER schenkt uns sein Leben («Blut» für Leben). Dass dies
auch die Woche hindurch möglich ist, ist Geschenk und Auftrag. Der Schlussruf in der Eucharistie hat ihr den landläufigen Namen gegeben: Messe, von: «ite, missa est» = «geht, ihr seid gesendet!» … nämlich den Auftrag, das im Alltag zu leben, was im Gottesdienst gefeiert wurde.

 

Änderungen ab Jahresbeginn 2022
 

Bei den Werktags-Gottesdiensten in unserem Pastoralraum gibt es ein paar
Änderungen (Auflistung siehe unten). In unserem Pastoralraum und in den
Pastoralräumen der Nachbarschaft gibt es ein beachtliches Angebot an Gottesdiensten
die Woche hindurch, wobei z. B. speziell auf folgende drei zeitlich
interessante Gelegenheiten in der Nachbarschaft hingewiesen werden könnte:
Mittwochmittag in der Kathedrale; Freitagabend in Kriegstetten oder Samstagmorgen
in der Kathedrale.

 

Werktag-Gottesdienste in unserem Pastoralraum Wasseramt-Ost:
 

Montag

Derendingen: 9.00 Uhr Eucharistiefeier
 

Dienstag

Deitingen: 9.00 Uhr Eucharistiefeier mit anschliessender Anbetung
 

Mittwoch

Subingen: 18.30 Uhr Eucharistiefeier, ab 18.00 Uhr Rosenkranz
 

Donnerstag

Aeschi: 9.00 Uhr am ersten Donnerstag im Monat Eucharistiefeier; ab dem 2. DO im Monat Wortgottesfeier mit Rosenkranz. Sommerhalbjahr: Abendmessen in den Kapellen Hüniken und Steinhof
Zuchwil: 9.00 Uhr Eucharistiefeier, ab 8.30 Uhr Rosenkranz
Deitingen: 17.30 Uhr Rosenkranz

 

Herz-Jesu-Freitag (= jeweils erster Freitag im Monat):
Derendingen: 9.00 Uhr Eucharistiefeier, ab 8.30 Uhr Rosenkranz
Deitingen: 9.00 Uhr in den Monaten mit 31 Tagen
Subingen: 9.00 Uhr in den Monaten mit weniger als 31 Tagen

 

Alters- und Pflegeheime:
Zusätzlich finden in den Pflegeheimen Tharad Derendingen und Blumenfeld
Zuchwil regelmässig liturgische Angebote statt, die aber momentan pandemiebedingt
noch nicht öffentlich zugänglich sind.

 

Pfarrer Beat Kaufmann, Pastoralraumleiter a.i.

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Öffentliche Gottesdienste

Informationen über aktuelle Gottesdienste finden Sie, wenn Sie den folgenden Button «Pfarreien» anklicken und sich dort in der Homepage Ihrer Pfarrei orientieren.