Wassertropfen

HERZLICH WILLKOMMEN

 

IM PASTORALRAUM

 

WASSERAMT OST

Liebe Pfarreiangehörige im Pastoralraum Wasseramt Ost
Liebe Gäste

 

Willkommen zu einem «Spaziergang» in unserer Homepage!

Unser Pastoralraum Wasseramt Ost («PaWa-Ost») befindet sich im Osten des Bezirkes Wasseramt im Kanton Solothurn,

umfasst um die 8000 Katholikinnen und Katholiken und gehört zum Bistum Basel.

 

Der Pastoralraum besteht aus den sechs Kirchgemeinden und Pfarreien:

 

  • St. Anna Aeschi SO,

  • Maria Himmelfahrt Deitingen

  • Herz Jesu Derendingen

  • St. Josef Luterbach

  • St. Urs und Viktor Subingen und

  • St. Martin Zuchwil

Gerne weise ich Sie auf die Hinweise und Artikel unten und auf die Bereiche oben in der Liste hin. Klicken Sie diese an, ich wünsche Ihnen einen informativen Gang durch die Homepage.

 

«Den Glauben ins Spiel bringen» – dafür setzen wir uns ein. Ein lebendiges Miteinander und der Austausch mit Ihnen ist uns sehr wichtig. Daher freuen wir uns über Anregungen und Rückmeldungen und danken Ihnen für Ihr Interesse. 

 

Ich wünsche Ihnen Gottes Segen.
 

Pastoralraumpfarrer Beat Kaufmann

Du - ich - zusammen sind wir unterwegs

 

Aktuelles

The_Chosen.png

Neuer Gemeindeleiter für

Luterbach und Derendingen

«In jedes Lebensalter treten wir als Neulinge und ermangeln darin der Erfahrung.»


Dieser Satz des französischen Schriftstellers und Moralisten François de la Rochefoucauld (+1680) begleitet Menschen ein Leben lang.


Auch wenn Menschen den lang ersehnten dritten Lebensabschnitt, den Ruhestand, erreicht haben und nun frei von Verpflichtungen ihren Hobbys nachgehen können, bleibt der Wunsch, teilweise in der Berufswelt tätig zu bleiben. Dies speziell dann, wenn die Freude an der Arbeit gross ist und
Arbeiter im Weinberg nötig sind.


Wie ich oben festgehalten habe, kommt mir zum Stellenantritt in den Pfarreien Luterbach und Derendingen der Satz von Rochefoucauld in den Sinn. Jeder Neubeginn führt durch das Tal der
Neulinge. Dabei ist für mich die Vorfreude auf die neue Aufgabe grösser als der Respekt, bringe ich doch Erfahrung in der Pfarreiarbeit mit.

 

Im Pastoralraum Wasseramt Ost viele Menschen kennenzulernen, mit ihnen eine Wegstrecke zu gehen und Freude und Schweres zu teilen, gibt mir Kraft, noch einmal neu zu beginnen.


Ich bin froh, dass ich meinen neuen Arbeitsplatz einfach von zu Hause aus erreichen kann. Aedermannsdorf liegt ja nur hinter dem Berg. Da wohne ich über 40 Jahre zusammen mit meiner
Frau Hedi, zwischen Dorf und grossen Wiesen. Unser Garten liefert einiges an Gemüse und Kräutern. Von da aus starten wir regelmässig auf Wanderungen durch den Jura. Natürlich besuchen
uns da auch unsere Söhne mit ihren Familien. Aedermannsdorf ist unser Ort des Auftankens und der Ruhe …


Ab dem 1. August werde ich also den Dienst in den Pfarreien Luterbach und Derendingen antreten. Das lässt sich – da ich vor Ort als Neuling beginne – so einfach schreiben. Was das für mich bedeutet, werden Sie sich jetzt fragen. Das könnte mit einer Bergtour verglichen werden. Nicht einfach ein Spaziergang – nein, eine Tour mit allen Schönheiten, Steigungen und vielleicht auch kleinen Kletterpartien.


Miteinander auf dem Weg sein! Dann, wenn es Freude macht – aber auch dann, wenn es uns den Atem nimmt. Miteinander ins Gespräch kommen, auf einander hören und gemeinsam den Weg gehen, der auf uns zukommt. Dass wir unseren Lebensweg dann noch im Lichte der befreienden
Botschaft von Jesus Christus betrachten können und uns von IHM begleitet wissen, ist ein 

Geschenk, das wir als feiernde Gemeinde dankbar annehmen wollen.

 

Deshalb freue ich mich auf den neuen Lebensabschnitt – gemeinsam mit Ihnen …


Hans-Peter Vonarburg, Diakon

Bete und du wirst

viel Zeit haben

Ich stelle die Schuhe zur Seite
– meinen Ehrgeiz,


nehme die Uhr vom Arm
– meinen Terminkalender,


setze die Brille ab
– meine Ansichten,


lege die Feder auf den Schreibtisch
– meine Arbeit,


lege die Schlüssel nieder
– meine Sicherheit,


um mit Dir, Du einzig wahrer Gott, allein zu sein.


Wenn ich bei Dir gewesen bin,

hole ich meine Schuhe,
um auf Deinen Wegen zu gehen;


lege ich die Uhr an den Arm,
um sie in Deine Zeit zu legen;


setze ich die Brille auf,
um Deine Welt zu sehen;


stecke ich die Feder in die Tasche,
um Deine Gedanken niederzuschreiben;


nehme ich die Schlüssel zur Hand,
um Deine Türen aufzuschliessen.


Hans Schaller SJ (aus dem Buch «Wenn ich beten könnte»)

Patrozinium
Herz-Jesu-Kirche Derendingen

Man siehts

 

Die Messe biegt in ihre 40ste Minute,

als gewandelt wird.
Das Wasser in Wein zu Blut,

Das Brot als Hostie zu Leib.
Glockenklingel, Ministrant tritt immer hinten auf die Kutte,

wenn er sich erhebt.
Da ist viel Leib am Werk.
Jesus, ein Fremder an einem Holzkreuz,

hat einen schlimmen Schnitt in der Seite.
Seit Tausenden Jahren verbindet den keiner.

Das ist schon fahrlässig.
Ein Mann wie ein Briefkasten dadurch.

Kummerkasten aus Holz mit Schlitz.
Gut, dass hier alles gewandelt wird.

Werden Sorgen Gesänge.                                               Nora Gomringer

 

Herz Jesu ist für viele heute nicht sehr ansprechbar, einige sprechen davon, dass das Bild überholt sei. Und doch redete die Gesellschaft lange Zeit von einer Königin der Herzen …

 

Vor einiger Zeit wurde Nora Gomringer gefragt, wofür Gedichte eigentlich gut sind. «Zur Fortifizierung, zur Selbstfindung, zur Erbauung», lautete ihre Antwort. Wie gut sich ihre eigenen Gedichte als «Kräftigungsmittel» in unsicherer Zeit eignen, stellt die Bamberger Lyrikerin in ihrem aktuellen Band unter Beweis. Der ungewöhnliche Titel des 96 Seiten umfassenden Werks «Gottesanbieterin» ist Programm.

 

Man siehts

 

Das wichtige Wort ist «Wandlung». In der Eucharistie erkennt Gomringer eine religiöse wie menschliche Uroperation, Sich-Wandeln. Die Realpräsenz (wirkliche Gegenwart) wird hier in dreifacher Weise eingeblendet. Zunächst in ihrer eucharistischen Ausprägung als Wandlungsgeschehen von Wein und Brot, an dessen Wunder wir uns in der Liturgie allzu sehr gewöhnt haben. Dann den historischen Leidensleib Jesu, der realistisch als leidender Körper und Objekt der Fürsorge kopfschüttelnd und mit Befremden betrachtet wir. Und schliesslich wird
der Leib als Kunstwerk assoziiert, wie der als Kruzifix aus den Epochen der Kunstgeschichte in unseren Köpfen präsent ist. Mit dem ungewöhnlichen Bild des Kummerkastens aus Holz mit Schlitz, der Briefkasten, der die grossen Fürbitten der Welt aufnehmen soll, wird der Leib zurück ins eigentliche Leben übersetzt. Und endlich die Wandlung aller Sorgen in den Gesang. Besser könnte man das Geheimnis des Glaubens nicht in die Sprache nehmen.

 

Gomringers Gedicht wirkt so kraftvoll, weil wir vom ungewöhnlichen Lebensgefühl geprägt sind. Dass sich Christentum und Zeitgenossenschaft nicht ausschliessen.

In einem Interview darauf angesprochen, ob die Kirche noch zu retten sei, meinte sie lapidar: «Man muss eben, wie immer in einer Krise, zunächst innehalten, Innenschau halten, und dann wieder langsam Luftwurzeln ausschlagen und von woanders her wieder alles zusammenfügen.»

 

Jesus, ein Fremder an einem Holzkreuz, hat einen schlimmen Schnitt in der Seite. Ein Mann wie ein Briefkasten dadurch Kummerkasten aus Holz mit Schlitz.

 

Für die Herz Jesu Pfarrei ist es ein Auftrag am Patrozinium, sich bewusst zu werden, dass wir eine anbetende und eine fürbittende Gemeinde um Jesus Christus sind. Wir beten immer wieder um den Frieden in unseren Herzen, in unseren Gemeinschaften, in der Kirche und vor allem in der Welt. Die Nachrichten in den Medien bringen uns die Kriegsgebiete – Menschen, vor allem Kinder, Kinder und
Mütter – vor Augen und zeigen uns, worum wir beten dürfen.

 

In der Herz Jesu Kirche gibt es ein markantes Kreuz im Chorraum, umgeben von Maria und Johannes. Deutlich sichtbar ist der schlimme Schlitz in der Seite von Jesus und die Fürbittenden um ihn herum.

 

Eine herzliche Einladung zum Patrozinium:


• Freitag, 11. Juni 2021, um 09.00 Uhr, Herz Jesu Fest
• Sonntag 27. Juni 2021, um 10.00 Uhr, Kirchweihfest

Paul Rutz, Kaplan

Coronavirus betrifft auch

die Kirchen

 

Informationen des Bistums Basel

Öffentliche Gottesdienste

Informationen über aktuelle Gottesdienste finden Sie, wenn Sie den folgenden Button «Pfarreien» anklicken und sich dort in der Homepage Ihrer Pfarrei orientieren.