HERZLICH WILLKOMMEN


IM PASTORALRAUM WASSERAMT OST

Liebe Pfarreiangehörige im Pastoralraum Wasseramt Ost
Liebe Gäste

 

Willkommen zu einem «Spaziergang» in unserer Homepage!

Unser Pastoralraum Wasseramt Ost («PaWa-Ost») befindet sich im Osten des Bezirkes Wasseramt im Kanton Solothurn,

umfasst um die 8000 Katholikinnen und Katholiken und gehört zum Bistum Basel.

 

Der Pastoralraum besteht aus den sechs Kirchgemeinden und Pfarreien:

 

  • St. Anna Aeschi SO,

  • Maria Himmelfahrt Deitingen

  • Herz Jesu Derendingen

  • St. Josef Luterbach

  • St. Urs und Viktor Subingen und

  • St. Martin Zuchwil

Gerne weise ich Sie auf die Hinweise und Artikel unten und auf die Bereiche oben in der Liste hin. Klicken Sie diese an, ich wünsche Ihnen einen informativen Gang durch die Homepage.

 

«Den Glauben ins Spiel bringen» – dafür setzen wir uns ein. Ein lebendiges Miteinander und der Austausch mit Ihnen ist uns sehr wichtig. Daher freuen wir uns über Anregungen und Rückmeldungen und danken Ihnen für Ihr Interesse. 

 

Ich wünsche Ihnen Gottes Segen.
 

Pastoralraumpfarrer Beat Kaufmann

Du - ich - zusammen sind wir unterwegs

 

Aktuelles

Leben

„Wer das Leben gewinnen will, wird es verlieren; wer aber das Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen.“

 

Warum bevorzugen Menschen eher weltliche Ziele als Ziele Gottes? Die Antwort finden wir in der Gesellschaft, in der wir leben und wo es geradezu ein Programm ist, nur das zu suchen, was die anderen wollen.

Wir leben in einer Welt, in der vieles auf uns einwirkt. Ich denke dabei an Medien, Werbung, Politik und vieles mehr. All dies bestimmt unsere Kultur und unseren Lebensstil.

Man gibt sich Mühe, alle zu überzeugen. Wir glauben nur glücklich werden zu können, wenn man sich dieses oder jenes kaufen kann, wenn man sich grossartige und teure Urlaube leisten kann oder wenn man den perfekten Partner an seiner Seite hat.

Wie streben schon beihnahe krankhaft nach allem was verspricht uns glücklicher zu machen.

Für kurze Zeit klappt dies meistens auch, doch um die anschliessende Leere nach einem kurzen Erfolg zu füllen, streben wir weiter nach masslosen und belanglosen Dingen.

Gelingt es uns nicht dieses angebliche Glück zu erlangen verzweifeln wir schnell Je mehr wir nach all diesen uns scheinbar glücklich machenden Dingen streben, umso mehr verlieren wir uns selbst auf dem Weg dorthin und vergessen was „Glücklich sein“ wahrlich meint.

Leider sind diese Denk- und Handlungsmuster stark verankert in unserer heutigen, materiellen und multiplen Gesellschaft.

Sie sind es, die uns zu einem vorprogrammierten Menschen machen:

Zu einem Menschen, der sich über Ansehen, Eigentum, Erfolg und Leistung definieren lässt.

 

Um diese Programmierung loswerden zu können braucht es Mut.

Es braucht ein anderes Denken und einen veränderten Lebensstil - ein Kontrastprogramm.

Wir können uns in die Stille zurückziehen und unser Gebet an Gott richten. Der Geist Gottes wirkt in uns. Er leitet uns, damit wir unser Glück nicht in unbedeutenden Sachen, in Illusionen suchen.

 

Unser Glück ist durch Gott in Reichweite. Aber es gibt eine Bedingung:

Wir sollen zufrieden sein mit dem, was wir haben.

Der Geist Gottes zeigt uns den Weg der Liebe, den Weg des Dienens, den Weg der Vergebung und Barmherzigkeit.

 

Das sind Werte, die unser Leben gesünder und zufriedener machen. Das sind Werte, die göttliches in sich haben.

 

So kann man die Bedeutung des Satzes von Jesus verstehen:

Wer das Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen. Wer sich nur nach dem Zeitgeist ausrichtet, wird enttäuscht werden. Wer sein Leben nach dem Evangelium ausrichtet, wird Licht im Leben und Ruhe in seiner Seele finden. Immer, wenn wir uns an Gott wenden, so kommen wir der Grundwahrheit unseres Daseins ein kleines Schrittchen näher.

 

Carmen Ammann, Religionspädagogin

 

 

Dank und Abschied

«Nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel trägt dich»

 

Das war Thema des Einführungsgottesdienstes, in dem meine Frau Marieluise und ich vor 9 Jahren begrüsst wurden - das Bild vom Weinstock und den fruchttragenden Reben. «Wir sind die Früchte am Weinstock, die Trauben. Und es ist ein ganz besonderer Rebstock mit vielen sehr unterschied-lichen Früchten. Wir sind alle sehr unterschiedlich und haben sehr viele unterschiedliche, von Gott geschenkt und von seinem guten Geist geförderte Begabungen. Durch uns kommen Menschen auf den Geschmack am Reich Gottes. Wir dürfen als spannende «Cuvée» anderen Menschen Lust auf mehr machen. Jesus traut uns zu, dass wir Gottes Reich der Gerechtigkeit und des Friedens erfahrbar machen!“ – so führte ich in meiner Predigt aus.

 

Viele, die mich in diesen 9 Jahren kennen gelernt haben, wissen um meine Begeisterung für einen guten Wein – für einen Non Filtré vom Neuenburger See oder einen Chasselas vom Bieler See. Für guten Wein braucht es Rebstöcke mit guten Wurzeln und eine gute und intensive Pflege; auch die Kellerwirtschaft ist entscheidend.

 

So ist es auch in der Seelsorge und der pastoralen Arbeit in den Pfarreien. Ich erinnere gerne die ersten Taufen, Trauung, ja auch die traurigen Anlässe wie Todesfälle sind mir teils noch in wacher Erinnerung. Sehr viele Menschen und Gruppen haben mich in diesen 9 Jahren begleitet und unterstützt. Meine Arbeit wurde von allen sehr geschätzt und das hat mir gut getan.

Herzlichen Dank dafür.

 

Und dann hat mich vor einigen Tagen die neue Instruktion « Die pastorale Umkehr der Pfarr-gemeinde im Dienst an der missionarischen Sendung der Kirche» aus Rom geärgert – aber nur kurz; denn dann habe ich mir gedacht: Warum nicht den ersten Teil sehr ernst nehmen und den missionarischen Auftrag der Pfarrei neu entdecken und umsetzen. Die Pfarreien sind der lebendige Boden, auf dem der Glauben an Jesus wächst und gedeiht. Die Zeichen der Zeit gilt es zu sehen und selbst neue Zeichen in unserer Welt zu setzen – eine neue Kultur der Begegnung ist zu ent-wickeln; jede und jeder, ganz unterschiedlich von Herkunft, Sprache und Kultur, soll die Pfarrei als einen Ort der Nähe, des Innehaltens und Kraftschöpfens erfahren. Das ist wahrlich eine neue «Cuvée». Es reicht nicht, neuen Wein in alte Schläuche zu füllen, sondern wir dürfen, ja wir müssen, innovativ, geistbeseelt in unserem Pfarreileben sein.

 

Jetzt steht mein Abschied bevor und ich wünsche euch und Ihnen allen weiterhin den guten Geist Gottes in den Pfarreien des Pastoralraums.

 

Thomas Faas, Gemeindeleiter Luterbach und Derendingen

Aufbruch ins Wasseramt

Liebe Weggefährtinnen und Weggefährten aus dem Pastoralraum,

 

mit diesem Bild habe ich mich Ende Juni von den Menschen in Schaffhausen verabschiedet und
mit demselben Bild möchte ich Sie nun gerne grüssen!

 

Nein, natürlich habe ich die Strecke von Schaffhausen nach Zuchwil nicht zu Fuss zurückgelegt
– obwohl eine Flusswanderung dem Rhein und der Aare entlang sicherlich reizvoll gewesen wäre. Und doch sind mir Wanderutensilien nicht fremd. Ich bin sehr gerne zu Fuss unterwegs und geniesse es, auf diese Weise neue Landschaften zu entdecken und Menschen zu begegnen.

 

Als ich vor über einem Jahr in der St.-Ursen-Kathedrale in Solothurn zum Priester geweiht wurde und alsbald meine erste Messe in meiner Heimatgemeinde Niedergösgen gefeiert habe, hat mich folgender Spruch begleitet: «Und sie sagten zueinander: Brannte nicht unser Herz in uns, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schriften eröffnete?» (Lk 24,32)

 

Die Bibelstelle stammt aus der berühmten Emmaus-Geschichte. Zwei Jünger, die nach den traurigen Ereignissen in Jerusalem resignieren. Auf ihrem Weg nach Emmaus tritt der Auferstandene unerkannt an ihre Seite und zeigt ihnen neue Perspektiven auf.

 

Ich finde es eine wunderschöne Vorstellung, dass wir uns Christinnen und Christen als eine solche Weggemeinschaft verstehen dürfen, einen Weg, den Christus bedingungslos mitgeht. Der Pastoralraum Wasseramt-Ost hat sich ja sinnigerweise das Motto «gemeinsam unterwegs» auf die Fahne geschrieben. Das ist ganz in meinem Sinn und ermutigt mich!

 

Als neuer Pfarrer von Zuchwil freue ich mich daher sehr, mich auch im Pastoralraum einbringen und Teil des Seelsorgeteams sein zu dürfen. In der engeren Zusammenarbeit zwischen den Pfarreien sehe ich viele Chancen.

 

Der Abschied aus Schaffhausen – von Land und Leuten – fiel mir nicht leicht. Denn lieb gewonnene Menschen und Aufgaben lässt man nicht gerne los. Und doch bin ich frohen Mutes ins Wasseramt aufgebrochen. Ich bin froh um den prall gefüllten Rucksack, den ich nun in meiner neuen Tätigkeit einsetzen darf.

 

Bis zu meinem Start Mitte August zieht es mich übrigens für eine Weile in die Berge – mit Lederhut und Rucksack. Ich freue mich, anschliessend auch mit Ihnen unterwegs sein zu dürfen, zwar vor Ort, im Tiefland, aber mit hoffnungsfrohen Schritten. Denn Christus wird den Weg mitgehen, wenn wir das Leben mit ihm teilen.

 

Wir sehen uns!

 

Pfarrer Pascal Eng

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Gottsuche im Online-Modus

«Möge sich in dieser Woche der Himmel für euch ein Stück öffnen.» Dieser Wunsch des Ausbildungsteams

St. Beat stand am Anfang einer Exerzitienwoche Mitte Mai. Er galt meinen 20 Kolleginnen und Kollegen in der Berufseinführung und auch mir. Eigentlich kein ungewöhnlicher Wunsch für eine Woche, in der es darum
geht, Gott näher zu kommen. Ungewöhnlich dagegen war das Setting, in dem dieser Wunsch ausgesprochen wurde. Er erreichte alle am Computerbildschirm.

 

Geplant war es ursprünglich anders – wie so vieles in dieser Corona-Zeit. Ich hatte mich auf fünf Tage Schweigeexerzitien im Haus Stella Matutina in Hertenstein
gefreut, auch weil es die letzte Kurswoche mit meinen Kollegen und Kolleginnen der Berufseinführung war. In Zeiten von Corona sind Anlässe mit über 20 Personen «natürlich» nicht möglich. Stattdessen Online-Exerzitien zu Hause! Ob das funktionieren würde? Ich war skeptisch. Zudem war mein Bedarf an Schweigen und Rückzug in die eigenen vier Wände nach 10 Wochen allein im Homeoffice mehr als gedeckt.

 

Montagvormittag – Notebook aufklappen, ins Zoom-Meeting einloggen, die Exerzitienwoche beginnt. 24 Personen sind auf dem Bildschirm zu sehen. Für jede(n) gibt es ein paar Quadratzentimeter Raum. Es ist schön, die anderen zu
sehen, aber irgendwie auch unwirklich. Im Laufe des Meetings wechseln einige den Einstellungsmodus. Bild weg, dafür ist eine schwarze Fläche mit dem Benutzernamen zu sehen. Das lässt Platz für Fantasien. Gedanken gehen mir durch den Kopf wie – Mit was beschäftigt sich diese Person jetzt? Eine E-Mail beantworten, aufs Klo gehen, sich etwas zu trinken holen …? Die Versuchung ist gross – auch für mich – das Bild zu deaktivieren und mich damit aus dem Austausch auszuklinken.

 

Trotzdem sind diese täglichen Zoom-Meetings mit meiner Kleingruppe wichtiger Bestandteil dieser Exerzitienwoche. Es tut gut, sich zumindest digital sehen zu können und zu spüren, wir sind zwar an verschiedenen Orten, aber doch irgendwie zusammen auf dem Weg durch diese Exerzitientage.

 

Aber das Gefühl, dass etwas Wesentliches bei diesen Online-Begegnungen fehlt,
bleibt. Die persönliche Begegnung ist ein hochkomplexes zwischenmenschliches Geschehen. Bei einem Zoom-Meeting, bei dem ich nur den kleinen Ausschnitt der Webcam von meinem Gegenüber sehe, bleiben die feinen Zwischentöne auf der Strecke. Der Psychiater und Philosoph Thomas Fuchs schreibt zu diesem  Phänomen: «Menschen sind resonanz- und berührungsbedürftige Wesen. Sie brauchen die leibliche Gegenwart anderer Menschen, sonst trocknen sie aus wie Pflanzen im Sand.» Diese Resonanz ist online nur bedingt möglich. Kein Emoticon kann das direkte Erleben der Emotionen ersetzen. Die reale Begegnung bringt in uns mehr zum Schwingen, als es online möglich ist. Es geht auch um Energie, die fliesst oder eben nicht. Wo es vor allem um Informationsaustausch geht, mag eine Videokonferenz eine gute Option sein. Bei allem was tiefer geht, wo es um Austausch, Emotionen, wo es um den ganzen Menschen geht, lässt sich online die Intensität einer persönlichen Begegnung nicht wirklich erreichen.

 

Mein Fazit am Ende dieser Exerzitienwoche: Online-Exerzitien sind entgegen meiner anfänglichen Skepsis möglich. Aber die persönliche Begegnung und das Getragensein innerhalb der Gruppe lässt sich – Gott sei Dank – mit keiner Technik
ersetzen.


Petra Raber, Pfarreiseelsorgerin i.A.

 

 

Coronavirus betrifft auch die Kirchen

Informationen des Bistums Basel

Wieder öffentliche Gottesdienste

Ab 28. Mai sind wieder öffentliche Gottesdienste möglich. Bis zum Erscheinen des nächsten Kirchenblattes informieren Sie sich über aktuelle Gottesdienste, indem Sie den folgenden Button «Pfarreien» anklicken und dort sich in der Homepage Ihrer Pfarrei orientieren.

Post öffnen

Liebe Mit-Glaubende im Pastoralraum Wasseramt-Ost, mit den Pfarreien Aeschi, Derendingen, Deitingen, Luterbach, Subingen und Zuchwil

 

Am 1. Mai lag im Briefkasten bei C5-Briefen auch ein gösseres Kuvert im C4-Format, mit dem Signet des Bistums Basel. Beim Weg vom Briefkasten zur Haustür die Frage: «Was will das Bistum senden?». – Dann ziemlich rasch die Vermutung. «Ach ja, daran hab’ ich gar nicht mehr gedacht: wohl die ,Missio’ (Sendung/Beauftragung) in Sachen Pastoralraumleitung». Ich habe die «Post» geöffnet, die Dokumente gelesen, auf den Schreibtisch gelegt und am Schreibtisch eine kurze Andacht gehalten. Natürlich mit einem Vaterunser. Und ein Bittgebet: «Komm, Heil’ger Geist, herab zu mir, erleuchte mich, ich folge Dir.» Und auch das Pastoralraumgebet, in dem es heisst: «… manchmal möchten wir, dass alles bleibt wie es ist». Ja, ich hätte gerne gehabt, es wäre bei der Seelsorge- und Leitungsaufgabe der drei Pfarreien südlich der Autobahn geblieben. Die Agenda ist immer angefüllt. Ich hätte lieber gehabt, Valentine wäre Pastoralraumleiter geblieben und ich danke ihm sehr, dass er sich damals bereit erklärt hat, das Bistumsprojekt der Errichtung eines Pastoralraumes auch hier auf die Wege zu bringen.

Nun, jemand muss die Leitungsaufgabe des Pastoralraumes weiter wahrnehmen. In der konkreten Situation und auf meinen ausdrücklichen Wunsch, dass dies sei, bis wir im Pastoralraum jemanden haben, die/der dies gerne macht, werde ich diesen Dienst tun. Dazu konnte ich nur Ja sagen, weil wir im Pastoralraum gute, kompetente und loyale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben, in der Seelsorge (gute Kolleginnen und Kollegen!), gute Leute in den Kirchgemeinderäten, in den Pfarreiräten, in der Katechese, in den Sekretariaten, gute Sakristaninnen und Sakristane und viele kompetente, fleissige Engagierte in den kirchlichen Gruppen und Vereinen. – Ich will also versuchen, diesen Dienst zu tun. Es muss uns um nichts anderes als um dies gehen, was der Auftrag der Kirche ist: Gott zu ehren, Christus in unserer unterdessen so vielgestaltigen Gesellschaft zu thematisieren, offen zu sein für Seinen Heiligen Geist. Wie ist doch die Kirche etwas Wunderbares! –  Lasst uns aus dieser Liebe zur Kirche den Gottesglauben leben und in unserer Gesellschaft «ins Spiel bringen», wie es im Grundsatzpapier zum «Pastoralen Entwicklungsplan» unseres Bistums heisst. In der Ausübung der zusätzlichen Aufgabe der Leitung unseres Pastoralraumes danke ich für alles Wohlwollen, für alle Mithilfe und für alle Nachsicht.

Erleichtert haben wir kürzlich vernommen, dass ab Sommer Pfarrer Pascal Eng die Leitung der Pfarrei Zuchwil übernehmen wird. Wir danken Pfarr-Resignat Paul Rutz, dass er die Vakanz in Zuchwil bis im Sommer überbrückt und wie immer fleissig da und dort Dienste ausübt. Ab Herbst wird Thomas Faas in Pension gehen, er wäre bereit gewesen, sich noch etwas weiter zur Verfügung zu stellen, aber gesundheitliche Gebresten veranlassten ihn, die Bremsen zu ziehen. So müssen wir schauen, wie die Leitung und die Seelsorgeaufgaben der beiden Pfarreien Derendingen und Luterbach gewährleistet werden können.

Jeder Pastoralraum hat ein Konzept. Es wurden in der Erarbeitung unseres Pastoralraumes viele Ideen gesammelt und ins Pastoralraumkonzept aufgenommen. Wir müssen versuchen in der konkreten Situation mit den Kräften, die zur Verfügung stehen, das zu tun, was möglich ist. Als Leitmotiv für das Konzept wurde der wichtige Begriff Beziehung gewählt – biblisch, theologisch gesprochen: Bund. Es geht um die Gottesbeziehung (Gott zum Menschen und umgekehrt) und um die Beziehung untereinander. Gott hat die tiefste und schönste Beziehung zu uns aufgenommen in Jesus Christus. Entdecken wir immer wieder neu, wovon Jesus immer wieder erzählt hat (siehe Lk 17,20–21).

Lasst uns immer wieder die «Post von oben» öffnen, die gute Nachricht von Jesus Christus aufnehmen, umsetzen und in Zuversicht besonders auch in die nächsten Monate gehen. Diese werden wohl wegen den verordneten Vorsichtsmassnahmen rund um die Pandemie umständlich sein, was das Pfarreileben mit den Vereinen, Gruppierungen, mit Anlässen und die Gottesdienste betreffen. Wir sind herausgefordert.

Pfarrer Beat Kaufmann

Gemeinsam unterwegs


Was für eine ungewöhnliche Zeit in der Geschichte der Menschheit! Ich hoffe, Sie haben das Osterfest trotz des Coronavirus feiern können. Die Auferstehung des Herrn ist eine Realität, die zeigt, dass wir die Lebenskrise immer überwinden
werden. Lassen Sie uns gesund b
leiben!
 

Personalveränderungen
In meinem letzten Artikel habe ich Sie über die voraussichtlichen Personalveränderungen in unserem Pastoralraum informiert. Die vakanten Stellen sind ausgeschrieben worden, und trotz der gegenwärtigen Krise bemühen sich das Bistum
und die Regionalverantwortliche Frau Edith Rey Kühntopf nach besten Kräften, die Stellen in Derendingen, Luterbach und Zuchwil neu zu besetzen. Ich habe auch versprochen, Sie über Neuigkeiten diesbezüglich zu informieren.

 

Pfarrer Pascal Eng – neuer Pfarrer von Zuchu!
Gerne teile ich Ihnen mit, dass Bischof Felix Gmür mit der Zustimmung des Kirchgemeinderates Zuchwil den Pfarrer Pascal Eng als meinen Nachfolger in Zuchwil 
ernannt hat. In seiner wichtigen Funktion als Pfarrer/Gemeindeleiter von Zuchwil wird er auch ein wichtiger Mitarbeiter im Seelsorgeteam des Pastoralraums Wasseramt Ost sein. Der 32-jährige Pfarrer, aufgewachsen in Niedergösgen SO, hat umfangreiche Erfahrungen und Kenntnisse in diversen Bereichen des Pfarrei und Pastorallebens. Er war zuerst Ministrant und später Mitglied des Pfarreirates. Ausserdem wurde er Katechet und Jugendleiter und hat zusätzlich Geographie studiert. Vor und nach seiner Priesterweihe arbeitete er an verschiedenen Orten und ist im Moment noch als Vikar im Pastoralraum Schaffhausen tätig. Es ist ein Glück, einen jungen, talentierten, motivierten und guten Priester in unserem Pastoralraum zu haben. Ich wünsche Pfarrer Eng eine sehr gute Zusammenarbeit mit dem Pastoralraumteam unter der Leitung von Pfarrer Beat Kaufmann. Pfarrer Pascal Eng wird sich in nächster Zeit im Kirchenblatt näher vorstellen.
 

Und Luterbach/Derendingen?
Derzeit gibt es verstärkte Bemühungen, um den richtigen Leiter der Pfarreien in Derendingen und Luterbach nach der Pensionierung von Herrn Thomas Fass im Herbst zu finden. Diesbezüglich bin ich sehr optimistisch für eine baldige gute Lösung.

 

Meine neue Aufgabe als Bischofsvikar
Dass ich meine neue Aufgabe als Bischofsvikar der Region St. Urs ab 1. Mai antrete, bedeutet auch mein Weggang als Pastoralraumpfarrer des Pastoralraums 
per Ende April. Bereits vor der Coronavirus-Krise haben wir im Seelsorgeteam
einen Termin im Mai für ein Verabschiedungsdatum geplant. Aufgrund der Unsicherheiten, die momentan wegen der globalen Situation bestehen, ist ein solches Fest derzeit leider nicht möglich.

 

Vielen Dank
Bei dieser Gelegenheit möchte ich Ihnen allen für Ihre Mitarbeit danken. Die Geschichte des Pastoralraums Wasseramt Ost ist eine lange Geschichte mit zahlreichen Beteiligten. Man könnte sie mit einem Hausbauprojekt vergleichen. Jeder einzelne hat sich bemüht, ein Fundament zu schaffen, auf dem eine stabile Pastoral von sechs Pfarreien aufgebaut werden konnte. Es war ein besonderes Geschenk für mich, Teil des Teams sein zu dürfen. Ich bin sehr dankbar für alle im Team.

 

Gemeinsam unterwegs
Die feierliche Errichtung des Pastoralraums am 12. November 2017 mit dem gemeinsamen Singen aller Chöre von Aeschi, Deitingen, Subingen, Derendingen, 
Luterbach und Zuchwil bleibt ein Zeichen dafür, dass die sechs Pfarreien eine Basis für die Zusammenarbeit gefunden haben. Der «gemeinsame Weg» ist das Motto des Pastoralraums. Lassen Sie uns weiter gemeinsam arbeiten, aber auch gemeinsam unterwegs sein. Ich bin dankbar, dass ich die Reise bisher mit Euch machen durfte. Ich danke den Seelsorgenden, der Kirchgemeindepräsidienkommission, den Chören, den Pfarreiräten, den Ministranten und allen

Mitgliedern aller sechs Pfarreien des Pastoralraums. Ich wünsche Pfarrer Beat Kaufmann und dem Seelsorgeteam eine erfolgreiche Pastoralarbeit. Möge Gott Sie segnen und möge Gott den Pastoralraum Wasseramt Ost weiterhin segnen.
 

Pastoralraumpfarrer Valentine Koledoye.

 

 

 

 

Kontakt

Pastoralraum-Sekretariat

Pastoralraum-Pfarrer a.i.

Beat Kaufmann

 

Röm.-kath. Pfarramt Zuchwil

Hauptstrasse 32

4528 Zuchwil

Tel. 032 685 32 82

pawaost(at)pfarrei-zuchwil.ch

Haben Sie Fragen oder Anregungen?

Gerne dürfen Sie mittels untenstehendem Formular oder auch telefonisch mit uns Kontakt aufnehmen.

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