Aktuelles

Drei Wege zur Firmung
Seit diesem Schuljahr spannen alle sechs Pfarreien des Pastoralraums für den Firmkurs zusammen und bereiten 48 Jugendliche für die Firmung vor
Im Firmweg unseres Pastoralraumes können die Jugendlichen wählen, welchen "Weg" sie beschreiten möchten.
Beim Diakonie-Weg wurde ein Workshop mit der Caritas absolviert. Ausserdem ist die Mithilfe an diakonischen Angeboten im Pastoralraum gefragt, z. B. beim Tischlein Deck Dich, beim Baschi-Treff, beim Chrabbeltreff oder bei den Altersheimgottesdiensten.
Beim Liturgie-Weg haben die Jugendlichen die Gottesdienste um Ostern intensiv miterlebt. Begonnen mit der Feier am Hohen Donnerstag mit Fusswaschung und dem Letzten Abendmahl Jesu, weiter mit der Karfreitagsliturgie und der Osternacht. Zum Abschluss sind sie am Ostermontag den Emmaus-Weg mitgegangen.
Beim Pilger-Weg Anfang Mai machen sich die Jugendlichen spirituelle und existenzielle Gedanken zu ihrem Leben. Als Gruppe werden sie drei Tage zu Fuss unterwegs sein. Über die Juraketten führt der Weg bis zum Kloster Beinwil (SO).
Nach dem Firmgottesdienst am 6. / 7. Juni mit Domherr Urs Elsener in Derendingen besteht noch die Möglichkeit, an einer Firmreise nach Mailand teilzunehmen. Es ist der Abschluss eines vielseitigen Firmkurses und zugleich der Startschuss für ein Leben als Gefirmte – gestärkt mit der Kraft des Heiligen Geistes.
Pascal Eng

Auf dem Weg zur Firmung…
Bereichernde Begegnungen beim Patentag
Ende Februar trafen sich die Firmlinge unseres Pastoralraums gemeinsam mit ihren Patinnen und Paten in Derendingen zu einem Vorbereitungstag.
Nach einem gemeinsamen Frühstück startete ein abwechslungsreicher Postenlauf. An verschiedenen Stationen setzten sich die Teilnehmenden mit zentralen Themen der Firmung sowie mit ihrer Rolle als Firmlinge bzw. als Patinnen und Paten auseinander. Der Anlass bot Raum für Begegnung und Gespräche und stellte einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur bevorstehenden Firmung dar. Den Abschluss bildete ein gemeinsames Mittagessen, bei dem die mitgebrachten Speisen untereinander geteilt wurden.
Marin Vujcic

Gesamtgesellschaftlicher Nutzen der Kirchen
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Die Jungfreisinnigen Solothurn haben einen Volksauftrag zu Handen des Regierungsrats eingereicht, wonach sich juristische Personen künftig mit einer einfachen, formlosen Mitteilung an das Steueramt von der Kirchen- bzw. Finanzausgleichssteuer befreien können (Opting-out). Die Regierung wird nun zu diesem Volksauftrag eine Botschaft an den Kantonsrat ausarbeiten. Unabhängig vom Volksauftrag wird der Kantonsrat diesen Sommer auch über die Höhe des Finanzausgleichs für die nächsten 6 Jahre befinden.
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Die drei Synoden des Kantons Solothurn - die Römisch-Katholische, die Evangelisch-Reformierte und die Christkatholische - haben dem Regierungsrat eine von der Firma Ecoplan erstellte Leistungsbilanz eingereicht. Diese zeigt auf, wie stark die Kirchen mit ihren sozialen und kulturellen Angeboten zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beitragen und welchen Wert ihre Arbeit für die gesamte Bevölkerung hat. Über 20 Millionen Franken investieren die Kirchen im Kanton Solothurn jährlich in Bildung, Kultur, Jugendarbeit, Seniorenbegleitung, Seelsorge und Integration. Der Finanzausgleich ist kein Selbstzweck, sondern eine Investition in Leistungen, die weit über die Kirche hinauswirken und der gesamten Gesellschaft zugutekommen. Er rechtfertigt eine solidarische Finanzierung kirchlicher Arbeit.
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​Die wichtigsten Schwerpunkte und Leistungen der Kirchen zum Wohl der Gesellschaft sind im Flyer «kirche tut gutes» kompakt zusammengefasst.​

Projektbericht 2025
Engagement mit sichtbaren Erfolgen
Pünktlich zum Jahresbeginn haben wir vom Verein "Nandri" den Spendenbereicht 2025 erhalten. Insgesamt CHF 3'290 konnten in unserem Pastoralraum gesammelt und gespendet werden. Die Verantwortlichen in Indien sind uns dafür sehr dankbar und teilen mit, dass nun viele Kinder zur Schule gehen können und Schulmaterial, Kleider und nahrhaftes Essen erhalten. Auch die Eltern werden mit Nahrung und Kleidern versorgt, damit sie nicht auf den Verdienst ihrer Buben und Mädchen angewiesen sind. Zudem achten die Verantwortlichen darauf, dass vor allem die Mädchen eine Lehre machen können. So dürfen jetzt die ersten jungen Frauen eine Schneiderinnen-Lehre machen oder werden für den Pflegeberuf im Spital ausgebildet. Die Wohnverhältnisse sind oft prekär. Die ersten obdachlosen Witwen mit Kindern haben ein festes Dach über dem Kopf!
Eine aktive Unterstützung durch unseren Pastoralraum ist bis Sommer 2027 vorgesehen.

Ansprechpersonen
Wie bereits im Kirchenblatt Nr. 09/24 mitgeteilt, gibt es per 1. August 2024 in allen Pfarreien im Pastoralraum eine Veränderung in der Leitungsstruktur. Anstelle von mehreren Pfarreileitungen tritt eine einzige Leitungseinheit, welcher ich als Pastoralraumpfarrer vorstehe. Dank der Einführung einer Katechese-Verantwortung in der Person von Marin Vujcic, kann eine Delegation von gewissen Aufgaben und Zuständigkeiten gewährleistet und damit eine Entlastung ermöglicht werden.
Es ist uns ein Anliegen, die Seelsorge auch künftig nahe bei den Menschen zu verorten. Ansprechpersonen in jeder Pfarrei geben der Kirche vor Ort durch ihre Präsenz ein Gesicht und gestalten die pastorale Arbeit in der Gemeinde. Sie koordinieren unter anderem die ökumenische Zusammenarbeit, leisten selber Seelsorge, begleiten Gruppierungen und ermutigen die Freiwilligen.
Die Ansprechpersonen für unsere sechs Pfarreien sind folgende:
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Aeschi: Esther Holzer
Deitingen: Anoop Thomas & Marianne Schreier
Derendingen: Esther Holzer
Luterbach: Dominik Isch (ab 1. August 2025)
Subingen: Rosa Tirler
Zuchwil: Pascal Eng
Die Gottesdienste am Wochenende und Beerdigungen werden nicht allein von der Ansprechperson getragen. Vielmehr wechseln sich – wie bis anhin – die Seelsorgenden ab. Wir hoffen, dass sie neue Organisationsform letztlich viele Abläufe vereinfacht und eine zukunftsfähige Basis legt für eine gutes und fruchtbares Miteinander.
Pascal Eng

