Wassertropfen

HERZLICH WILLKOMMEN

 

IM PASTORALRAUM

 

WASSERAMT OST

Liebe Pfarreiangehörige im Pastoralraum Wasseramt Ost
Liebe Gäste

 

Willkommen zu einem «Spaziergang» in unserer Homepage!

Unser Pastoralraum Wasseramt Ost («PaWa-Ost») befindet sich im Osten des Bezirkes Wasseramt im Kanton Solothurn,

umfasst um die 8000 Katholikinnen und Katholiken und gehört zum Bistum Basel.

 

Der Pastoralraum besteht aus den sechs Kirchgemeinden und Pfarreien:

 

  • St. Anna Aeschi SO,

  • Maria Himmelfahrt Deitingen

  • Herz Jesu Derendingen

  • St. Josef Luterbach

  • St. Urs und Viktor Subingen und

  • St. Martin Zuchwil

Gerne weise ich Sie auf die Hinweise und Artikel unten und auf die Bereiche oben in der Liste hin. Klicken Sie diese an, ich wünsche Ihnen einen informativen Gang durch die Homepage.

 

«Den Glauben ins Spiel bringen» – dafür setzen wir uns ein. Ein lebendiges Miteinander und der Austausch mit Ihnen ist uns sehr wichtig. Daher freuen wir uns über Anregungen und Rückmeldungen und danken Ihnen für Ihr Interesse. 

 

Ich wünsche Ihnen Gottes Segen.
 

Pastoralraumpfarrer Beat Kaufmann

Du - ich - zusammen sind wir unterwegs

 

Aktuelles

Jugendevent "Höhenflüge"

In diesem Jahr starten wir im Pastoralraum Wasseramt Ost mit neuen Angeboten für Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 16 und 25 Jahren. Die Jugend-Events vereinen  gemütliches Unterwegssein, Natur, Action und Spass mit einem schlichten Gottesdienst an einem ganz besonderen Ort. Die ideale Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und mit Gleichaltrigen einen coolen Sonntag zu verbringen.


Ende April steht der erste Event an – mit dem Motto «Höhenflüge». Für Höhenflüge werden nicht nur die Aussichten vom Balmberg und vom Weissenstein sorgen, sondern auch das abenteuerliche Programm.


Wir freuen uns!


Carmen Ammann & Pascal Eng

Quelle: Norbert Miguletz

Der "andere" Christus

Befremdlich – war mein erster Eindruck, als ich diese massive Holzskulptur mit dem Titel «Christus» sah. Christus so ganz anders als gewohnt. Massiv, grob, überdimensioniert, in sich gekehrt. Gerade diese ungewöhnliche Darstellungsweise hat meine Aufmerksamkeit geweckt.

 

Sie spiegelt für mich etwas vom Geheimnisvollen und Unerklärbaren des Ostergeschehens wider. Im leidenden und auferstandenen Christus ist Gott uns nahe und bleibt doch unbegreiflich.


Begegnet ist mir diese Christusfigur in meiner alten Heimat in der Klosterkirche Aulhausen im Rheingau. Die Kirche gehört heute zum St. Vincenzstift, einer Einrichtung für Menschen mit geistiger und körperlicher Beeinträchtigung. Umgesetzt wurde ein einmaliges Projekt: Eine Gruppe behinderter Künstler bekam den Auftrag, die lang ungenutzte Zisterzienserinnenkirche aus dem 13. Jh. neu zu gestalten. Einer dieser Künstler war Julius Bockelt. Am Beginn der Christusfigur stand eine 300-jährige gerade gewachsene Eiche, die im Beisein des Künstlers gefällt wurde. Während
zwei Jahren schlug er aus dem Holz den Aulhausener Christus heraus. 

 

Entstanden ist ein «anderer» Christus. Gern gebe ich einige Gedanken wieder, die der Direktor des St. Vincenzstiftes Caspar Söling zur Christusfigur entfaltet hat. Ein aufrecht stehender Mann mit weit geöffneten Armen, die das Kreuz symbolisieren, aber auch den allumfassenden, schützenden Christus darstellen. Auch die innere Haltung der Christusfigur wirkt merkwürdig. In sich gekehrt, fast schon autistisch. Vielleicht wie der Künstler, der ihn geschaffen hat? Er ist da, aber es fällt schwer, mit ihm in Kontakt zu kommen. Nimmt der nach innen gerichtete Blick das Aussen wahr? Sieht er uns, mich?


Dieser Christus enthält ein Paradox. Er ist nah, und doch scheint er auch ganz weit weg zu sein. Seine Ferne provoziert unsere Nähe. Indem er zurückgezogen präsent ist, gibt er uns Raum, nach ihm zu suchen. Leere schafft Raum für Fülle. Zurückgezogenheit kann neugierig auf Beziehung machen. Der nach innen gekehrte Christus gibt uns die Chance, ihn mit anderen Augen zu sehen und einen neuen Zugang zu ihm zu finden. Er erdrückt uns nicht mit seiner Gegenwart. Er «erpresst»
uns nicht mit seiner Präsenz. Er ist da und wartet, entdeckt zu werden. 


Petra Raber, Seelsorgerin

Schuld/Versöhnung/Vergebung

Schon ist die Mitte der diesjährigen Fastenzeit überschritten. Jene Zeit, welche auf die Zentralfeier des Bedenkens von Leiden, Tod und Auferstehung Jesu Christi vorbereiten will. Die «Österliche Busszeit», eine Besinnungszeit auf Ostern hin – jetzt ist die Gelegenheit, sie anzuwenden. Die österliche Busszeit kann zu einer Gelegenheit einer Standortbestimmung werden, für den einzelnen Christen, die einzelne Christin und für die Glaubensgemeinschaft der Kirche/n.

 

Ich könnte mich fragen: Wo stehe ich? Was treibt mich um? Was macht mir Mut? Was bremst mich? Was belastet mich? Aber dann auch: Wo stehe ich als Mitglied unserer Gesellschaft, als Angehörige/r der Menschheitsfamilie, als Christin/Christ, als Angehörige/r der Kirche …

 

Wenn wir einen jahrzehntealten Beichtspiegel durchsehen würden, würde wohl auffallen, wie selbstverständlich richtigerweise die Vergewisserung des Glaubens an Gott thematisiert wird, dann aber bald und besonders auf das sechste Gebot moralisierend befragt wird und auf die Glaubens-praxis der Kirche. Seit der ersten Hälfte der 1970er-Jahre ist mit dem Bericht des Club of Rome und vielen folgenden Initiativen bis hin zur Gegenwart der «Klimajugend» mit ihren berechtigten Zukunftsverweisen das Empfinden des Einzelnen globaler geworden, berechtigter-weise auch und gerade der Christinnen und Christen, im Glauben und Bewusstsein, dass Gott, der Schöpfer des Lebens, den Menschen seit je in Verantwortung zur Schöpfung in ihrer Ganzheit mit Pflanzen, Tier und Mensch, Erde, Luft und Wasser genommen hat. Kain scheint dies nicht begriffen zu haben, wenn er Gott fragt «Bin ich etwa der Hüter meines Bruders?» (Gen 4,9) Ja, er wäre es (gewesen)! Und die Generation vor ihm hat sich am «Baum» jenseits des Erlaubten bedient, wo doch so viele andere Möglichkeiten bestanden hätten.

 

Kann ich es besser, können wir es besser? Trage ich, tragen wir das Unsere zu einer besseren Welt, zu mehr Glaube, Hoffnung und Liebe bei? Ganzheitlich?

Einladung


zu einer besinnlich-meditativen Versöhnungsfeier

in vier Kirchen unseres Pastoralraums

 

mit Bibeltexten, Orgelmusik und Impulsen zum persönlichen Nachsinnen über das eigene Leben,
unsere Beziehung zu unseren Mitmenschen und unser Verhältnis zu Gott und seiner Schöpfung

 

Subingen          Donnerstag   18. März    14.30 Uhr

Derendingen    Donnerstag   18. März    19.00 Uhr

Zuchwil              Dienstag        23. März   14.30 Uhr

Deitingen          Dienstag        23. März   19.00 Uhr

 

 

Schenken Sie sich selbst diese Besinnungszeit als Vorbereitung auf Ostern hin.

 

Ihr Seelsorge-Team im Pastoralraum

Take a break

Stellen Sie sich vor … Sie müssten nicht mehr einkaufen gehen und kochen sowie
auch essen fällt weg. Nun, wie sieht Ihr Tag jetzt aus?

 

Genau, einiges an Zeit bleibt plötzlich übrig. Der Alltag entleert sich und uns wird
bewusst, wie oft wir uns mittels Snacks vom Alltag ablenken, wie selbstverständlich
wir das Zusammentreffen mit Freunden mit Essen und Trinken verbinden.

 

Die Gesellschaft, in der wir leben, fordert von uns die heilsame Frage:
Brauche ich das alles wirklich? Macht mich das glücklich?

 

Wir Menschen sind schon seit jeher immer auf der Suche nach Sinn und Halt in
unserem Leben. Verzichten wir auf Essen und anderen Konsum, werden wir
aufmerksam dafür, dass es etwas Tieferes gibt. Etwas, das uns trägt von innen
her. Es braucht das Gefühl von Leere, damit wir die echte Fülle, wahren Sinn
wahrnehmen können. Das was uns wesentlich nährt und mehr sättigt als es
Nahrung jemals könnte.

 

Fasten schenkt die Möglichkeit, einen guten Umgang mit sich selbst und seinen
individuellen Bedürfnissen zu lernen: «Indem ich lerne, mit weniger auszukommen,
entdecke ich, dass ich darin eine grosse Freiheit habe.»

 

Das «weniger» macht uns sensibler für die anderen menschlichen Realitäten in
unserem Leben und schenkt uns Mut, damit wir uns bewusst dem Konsum
entgegenstellen können. Wir lernen zu entscheiden, wo mir mitgehen, und wo
wir sagen können: Das brauche ich nicht.

 

Die gewonnene Zeit kann also genützt werden, sich der Stille anzuvertrauen oder
Inspirationen durch ein Buch zu erhalten. Deshalb ist Fasten eine besondere Art,
unseren Körper, Geist und auch Seele zu befreien und in Einklang zu bringen.

 

Warum also nicht dem Körper und der Seele eine Chance geben, neu aufzustarten mit einer Fastenwoche?

 

Vom 7. bis am 14. März 2021 begleiten Samuel Stucki (ref. Pfarrer Derendingen) und ich (kath. Religionspädagogin Derendingen / Luterbach) Interessierte durch die Fastenwoche.

 

Interessierte können sich direkt melden bei:
• Samuel Stucki ref. Pfarrer, Derendingen
• Carmen Ammann kath. Religionspädagogin, Derendingen/Luterbach

 

 

Wir helfen Körper, Seele und Geist wieder in Einklang zu bringen und ganz
nebenbei wird durch die Darmreinigung auch noch das Immunsystem gestärkt.
Der Körper wird während der Fastenwoche entgiftet und man verliert den Drang,
Zucker, Milch oder Weizen zu konsumieren. Somit fällt eine nachhaltige und
langfristige Ernährungsumstellung im Anschluss an die Fastenwoche viel leichter.

 

Carmen Ammann, Religionspädagogin

Wüstentage

Mein Geografie-Lehrer aus dem Gymnasium war begeistert von der Wüste. Er erzählte seiner Klasse immer wieder von seinen abenteuerlichen Reisen nach Mali, nach Burkina Faso, in die weite Sahara. Es war faszinierend, Fotos und Dias über diese so fremde Welt zu sehen. Meilenweit nichts ausser Sand und Fels. Ein Ort der Schönheit – trotz oder erst recht wegen seiner Kargheit, wie er selbst zu sagen pflegte. Und ich glaubte ihm.

 

Die Fastenzeit beginnt in wenigen Tagen. Tage des Verzichts, Tage der Selbsterkenntnis. Nach seiner Taufe ging Jesus zuerst 40 Tage in die Wüste, um sich seiner Sendung klar zu werden. Und auch wir sind eingeladen, unser Menschsein neu auszurichten. Wer die Wüste, die Einfachheit wählt, richtet sich automatisch nach der Quelle aus. Sie zeigt sich an Ostern, wo neues Leben aufersteht.

 

Sicher erinnern sie sich noch gut, unter welchen Bedingungen wir letztes Jahr in die Fastenzeit gestartet sind. Ich persönlich denke an eine Feier an Aschermittwoch zurück, die damals in beklemmender Atmosphäre stattgefunden hat. Die Pandemie hat sich angekündigt und sie warf bereits ihre dunklen Schatten voraus.

 

Heute – ein Jahr später – hat uns das Virus noch immer fest im Griff und unser Alltag ist stark eingeschränkt. Und doch – die Situation ist eine andere. Wir sind weiser geworden und es ist Licht am Ende des Tunnels erkennbar.

 

Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie den Weg durch die Wüste voll Zuversicht gehen können! Denn es sind Tage der Gnade, selbst oder erst recht in ihrer Kargheit. Nutzen wir die Fastenzeit, um uns auszurichten – nach Gott, nach dem Licht und der Quelle unseres Lebens.

 

Pascal Eng, Pfarrer Zuchwil

Eine Geschichte zur Besinnung

 

Ein Einsiedler schöpfte Wasser aus seiner Zisterne, als ein Fremder hinzutrat und fragte: «Wozu hältst du dich in der Wüste auf ?» Der Eremit erwiderte: «Schau in den Brunnen. Was siehst du dort?» Angestrengt blickte der Fremde in die Tiefe und antwortete. «Ich sehe nichts.» Sie setzten sich nieder. Nach einer Weile wiederholte der Eremit, der Fremde möge noch einmal ein den Brunnen schauen. Er tat es, und freudig rief er aus: «Ich sehe mein eigenes Gesicht!» Der Eremit
erklärte: «Während ich Wasser schöpfte, war Unrast in der Zisterne. Doch nur in der Ruhe kann man sehen, wer und was man ist.»

 

Nach den Wüstenvätern

Coronavirus betrifft auch

die Kirchen

 

Informationen des Bistums Basel

Wieder öffentliche Gottesdienste

Ab 28. Mai sind wieder öffentliche Gottesdienste möglich. Bis zum Erscheinen des nächsten Kirchenblattes informieren Sie sich über aktuelle Gottesdienste, indem Sie den folgenden Button «Pfarreien» anklicken und dort sich in der Homepage Ihrer Pfarrei orientieren.

 

Kontakt

Pastoralraum-Sekretariat

Pastoralraum-Pfarrer a.i.

Beat Kaufmann

 

Röm.-kath. Pfarramt Zuchwil

Hauptstrasse 32

4528 Zuchwil

Tel. 032 685 32 82

pawaost(at)pfarrei-zuchwil.ch

Haben Sie Fragen oder Anregungen?

Gerne dürfen Sie mittels untenstehendem Formular oder auch telefonisch mit uns Kontakt aufnehmen.

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