Wassertropfen

HERZLICH WILLKOMMEN

 

IM PASTORALRAUM

 

WASSERAMT OST

Liebe Pfarreiangehörige im Pastoralraum Wasseramt Ost
Liebe Gäste

 

Willkommen zu einem «Spaziergang» in unserer Homepage!

Unser Pastoralraum Wasseramt Ost («PaWa-Ost») befindet sich im Osten des Bezirkes Wasseramt im Kanton Solothurn,

umfasst um die 8000 Katholikinnen und Katholiken und gehört zum Bistum Basel.

 

Der Pastoralraum besteht aus den sechs Kirchgemeinden und Pfarreien:

 

  • St. Anna Aeschi SO,

  • Maria Himmelfahrt Deitingen

  • Herz Jesu Derendingen

  • St. Josef Luterbach

  • St. Urs und Viktor Subingen und

  • St. Martin Zuchwil

Gerne weise ich Sie auf die Hinweise und Artikel unten und auf die Bereiche oben in der Liste hin. Klicken Sie diese an, ich wünsche Ihnen einen informativen Gang durch die Homepage.

 

«Den Glauben ins Spiel bringen» – dafür setzen wir uns ein. Ein lebendiges Miteinander und der Austausch mit Ihnen ist uns sehr wichtig. Daher freuen wir uns über Anregungen und Rückmeldungen und danken Ihnen für Ihr Interesse. 

 

Ich wünsche Ihnen Gottes Segen.
 

Pastoralraumpfarrer Beat Kaufmann

Du - ich - zusammen sind wir unterwegs

 

Aktuelles

Take a break

Stellen Sie sich vor … Sie müssten nicht mehr einkaufen gehen und kochen sowie
auch essen fällt weg. Nun, wie sieht Ihr Tag jetzt aus?

 

Genau, einiges an Zeit bleibt plötzlich übrig. Der Alltag entleert sich und uns wird
bewusst, wie oft wir uns mittels Snacks vom Alltag ablenken, wie selbstverständlich
wir das Zusammentreffen mit Freunden mit Essen und Trinken verbinden.

 

Die Gesellschaft, in der wir leben, fordert von uns die heilsame Frage:
Brauche ich das alles wirklich? Macht mich das glücklich?

 

Wir Menschen sind schon seit jeher immer auf der Suche nach Sinn und Halt in
unserem Leben. Verzichten wir auf Essen und anderen Konsum, werden wir
aufmerksam dafür, dass es etwas Tieferes gibt. Etwas, das uns trägt von innen
her. Es braucht das Gefühl von Leere, damit wir die echte Fülle, wahren Sinn
wahrnehmen können. Das was uns wesentlich nährt und mehr sättigt als es
Nahrung jemals könnte.

 

Fasten schenkt die Möglichkeit, einen guten Umgang mit sich selbst und seinen
individuellen Bedürfnissen zu lernen: «Indem ich lerne, mit weniger auszukommen,
entdecke ich, dass ich darin eine grosse Freiheit habe.»

 

Das «weniger» macht uns sensibler für die anderen menschlichen Realitäten in
unserem Leben und schenkt uns Mut, damit wir uns bewusst dem Konsum
entgegenstellen können. Wir lernen zu entscheiden, wo mir mitgehen, und wo
wir sagen können: Das brauche ich nicht.

 

Die gewonnene Zeit kann also genützt werden, sich der Stille anzuvertrauen oder
Inspirationen durch ein Buch zu erhalten. Deshalb ist Fasten eine besondere Art,
unseren Körper, Geist und auch Seele zu befreien und in Einklang zu bringen.

 

Warum also nicht dem Körper und der Seele eine Chance geben, neu aufzustarten mit einer Fastenwoche?

 

Vom 7. bis am 14. März 2021 begleiten Samuel Stucki (ref. Pfarrer Derendingen) und ich (kath. Religionspädagogin Derendingen / Luterbach) Interessierte durch die Fastenwoche.

 

Interessierte können sich direkt melden bei:
• Samuel Stucki ref. Pfarrer, Derendingen
• Carmen Ammann kath. Religionspädagogin, Derendingen/Luterbach

 

 

Wir helfen Körper, Seele und Geist wieder in Einklang zu bringen und ganz
nebenbei wird durch die Darmreinigung auch noch das Immunsystem gestärkt.
Der Körper wird während der Fastenwoche entgiftet und man verliert den Drang,
Zucker, Milch oder Weizen zu konsumieren. Somit fällt eine nachhaltige und
langfristige Ernährungsumstellung im Anschluss an die Fastenwoche viel leichter.

 

Carmen Ammann, Religionspädagogin

Einladung


zu einer besinnlich-meditativen Versöhnungsfeier

in vier Kirchen unseres Pastoralraums

 

mit Bibeltexten, Orgelmusik und Impulsen zum persönlichen Nachsinnen über das eigene Leben,
unsere Beziehung zu unseren Mitmenschen und unser Verhältnis zu Gott und seiner Schöpfung

 

Subingen          Donnerstag   18. März    14.30 Uhr

Derendingen    Donnerstag   18. März    19.00 Uhr

Zuchwil              Dienstag        23. März   14.30 Uhr

Deitingen          Dienstag        23. März   19.00 Uhr

 

 

Schenken Sie sich selbst diese Besinnungszeit als Vorbereitung auf Ostern hin.

 

Ihr Seelsorge-Team im Pastoralraum

Wüstentage

Mein Geografie-Lehrer aus dem Gymnasium war begeistert von der Wüste. Er erzählte seiner Klasse immer wieder von seinen abenteuerlichen Reisen nach Mali, nach Burkina Faso, in die weite Sahara. Es war faszinierend, Fotos und Dias über diese so fremde Welt zu sehen. Meilenweit nichts ausser Sand und Fels. Ein Ort der Schönheit – trotz oder erst recht wegen seiner Kargheit, wie er selbst zu sagen pflegte. Und ich glaubte ihm.

 

Die Fastenzeit beginnt in wenigen Tagen. Tage des Verzichts, Tage der Selbsterkenntnis. Nach seiner Taufe ging Jesus zuerst 40 Tage in die Wüste, um sich seiner Sendung klar zu werden. Und auch wir sind eingeladen, unser Menschsein neu auszurichten. Wer die Wüste, die Einfachheit wählt, richtet sich automatisch nach der Quelle aus. Sie zeigt sich an Ostern, wo neues Leben aufersteht.

 

Sicher erinnern sie sich noch gut, unter welchen Bedingungen wir letztes Jahr in die Fastenzeit gestartet sind. Ich persönlich denke an eine Feier an Aschermittwoch zurück, die damals in beklemmender Atmosphäre stattgefunden hat. Die Pandemie hat sich angekündigt und sie warf bereits ihre dunklen Schatten voraus.

 

Heute – ein Jahr später – hat uns das Virus noch immer fest im Griff und unser Alltag ist stark eingeschränkt. Und doch – die Situation ist eine andere. Wir sind weiser geworden und es ist Licht am Ende des Tunnels erkennbar.

 

Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie den Weg durch die Wüste voll Zuversicht gehen können! Denn es sind Tage der Gnade, selbst oder erst recht in ihrer Kargheit. Nutzen wir die Fastenzeit, um uns auszurichten – nach Gott, nach dem Licht und der Quelle unseres Lebens.

 

Pascal Eng, Pfarrer Zuchwil

Eine Geschichte zur Besinnung

 

Ein Einsiedler schöpfte Wasser aus seiner Zisterne, als ein Fremder hinzutrat und fragte: «Wozu hältst du dich in der Wüste auf ?» Der Eremit erwiderte: «Schau in den Brunnen. Was siehst du dort?» Angestrengt blickte der Fremde in die Tiefe und antwortete. «Ich sehe nichts.» Sie setzten sich nieder. Nach einer Weile wiederholte der Eremit, der Fremde möge noch einmal ein den Brunnen schauen. Er tat es, und freudig rief er aus: «Ich sehe mein eigenes Gesicht!» Der Eremit
erklärte: «Während ich Wasser schöpfte, war Unrast in der Zisterne. Doch nur in der Ruhe kann man sehen, wer und was man ist.»

 

Nach den Wüstenvätern

Kerzensegnung zu

Maria Lichtmess

Zu Maria Lichtmess, dem Fest der Darstellung des Herrn, ist es Brauch, dass im Gottesdienst Kerzen gesegnet werden. Einerseits sind dies Kerzen, die während des Jahres zur Feier der Gottesdienste verwendet werden, sowie die Kerzen, die von den Pfarreiangehörigen zu der Feier mitgebracht werden, um danach in ihrem Zuhause Licht und Wärme zu spenden.

 

Aus der Kerzensegnung und der Lichterprozession am Beginn dieses Festes, hat sich der alte Name Mariä Lichtmess entwickelt. In einer heidnischen Sühneprozession, die alle fünf Jahre in Rom abgehalten wurde und später verchristlicht wurde, liegt der Ursprung dieses Brauches. Mit dem Fest feiert man seit dem 4. Jahrhundert das heller Werden des Tages und die gesegneten Kerzen sollten in früherer Zeit vor allem das Gebetbuch beleuchten und als Wetterkerzen Unwetter abwehren.

 

Der alttestamentliche Bezug zur Darstellung des Herrn begründet sich durch zwei jüdische Traditionen. Als Erstgeborener sollte Jesus im Tempel «dargestellt» und von seinen Eltern ausgelöst werden. Laut Lukasevangelium ging Maria aber auch zum Tempel, um sich nach der Geburt von Jesus reinigen zu lassen, was damals üblich war. Daher lag der Fokus dieses Festes lange Zeit eher auf der Reinigung Marias. Erst später wurde die Darstellung des Herrn wieder als die primäre religiöse Handlung im Tempel wahrgenommen und Jesus als Licht der Welt zum Ausdruck gebracht. Licht war immer wichtig für die Menschen und in dieser Zeit der vielen Unsicherheiten, wird die Sehnsucht nach dem Licht vermehrt spürbar. Die dunklen Wegstrecken unseres Lebens lassen sich aus der Erfahrung, dass das Licht stärker ist, bewältigen.

 

Blasius-Segen

 

Im Kopf ist der Verstand zuhause, im Herzen wohnt die Liebe. Kopf und Herz müssen in Verbindung bleiben, damit wir uns von dem, was wir wahrnehmen, auch berühren lassen. Nichts soll im Hals, der engsten Stelle zwischen Kopf und Herz stecken bleiben – das war auch dem heiligen Blasius bekannt. Wenn der Blasius-Segen gespendet wird, macht das die Ärzte nicht überflüssig. Jedoch kann dieser Segen helfen, das Leben als Geschenk Gotts anzunehmen, auch dann, wenn es gesundheitlich schwierig wird, darauf zu vertrauen, dass Gott uns begleitend beisteht.

 

Pfarreiseelsorgerin Annelise Camenzind-Wermelinger, Luterbach und Derendingen

Weltgebetswoche für die
Einheit der Christen

In wie vielen Dörfern stehen evangelische und katholische Kirchen und manchmal auch weitere christliche Kirchen oft nahe beieinander – oder die eine im Zentrum, eine andere an der Peripherie, je nach Geschichte eines Ortes. Selten in der Schweiz sind Kirchen, die von katholischen und evangelischen Gemeinden im selben Ort gemeinsam genutzt werden (die meisten sind im Kanton Thurgau, z. B. Ermatingen). Im Elsass befahl interessanterweise die Monarchie im 16. Jh. Kirchen gemeinsam zu nutzen. Dort gibt es sogenannte Simultankirchen, welche von evangelischen und katholischen Christen gemeinsam genutzt werden. Es sind noch heute 50 Kirchen. Albert Schweitzer (1875 – 1965), gebürtiger Elsässer, schreibt in seinen Erinnerungen «Aus meiner Kindheit und Jugendzeit»: «Noch eins habe ich aus der zugleich protestantischen und katholischen Kirche mit ins Leben hineingenommen: religiöse Versöhnlichkeit. … Als Kind schon empfand ich es als etwas Schönes, dass in unserem Dorfe Katholiken und Protestanten in derselben Kirche Gottesdienste feierten. … Ich möchte wünschen, dass alle noch beiden Konfessionen gemeinschaftlichen Kirchen des Elsasses als solche erhalten bleiben, als eine Prophezeiung und eine Mahnung auf eine Zukunft der religiösen Eintracht, auf die wir den Sinn gerichtet halten müssen, wenn wir wahrhaft Christen sind.» Wenn ich an gewisse Geschichten denke, die betagte noch lebenden Leute aus unseren Dörfern auch hier im Wasseramt von ihren Beobachtungen oder Erfahrungen erzählen, wie manchmal Katholiken und Reformierte übereinander gesprochen oder miteinander umgegangen sind, dann hat sich in den letzten 60 Jahren Vieles zum Guten und Schönen entwickelt.

 

Länger als ein Jahrhundert schon (oder erst!) gibt es die weltweite ökumenische Initiative der gemeinsamen Gebetswoche um die Einheit der Christen. Es ist ja ein Anliegen Jesu: «… ich bitte nicht nur für diese hier, sondern auch für alle, die an mich glauben. Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast.» (Joh 17,20+21). Wie nötig ist es, in den Tragödien der Gegenwart (Unglaube, Orientierungslosigkeit in der Pandemie, Flüchtlingsbewegungen mit jahrzehntelangem Sterben im Mittelmeer, Populismus, Unfriede, Unehrlichkeit in der Wirtschaft, Umweltproblematik), dass die Christinnen und Christen mit geeinter Stimme und geeinten Kräften in unsere Zeit hineinwirken und ihre Kirchen und Gemeinschaften sich nicht in internen Grabendiskussionen und endlosen Strukturexperimenten, die zweitraubende Sitzungen erfordern, Kräfte verpuffen.

 

Zum Motto der diesjährigen Gebetswoche

 

In der Homepage der «Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen» www.oekumene-ack.de ist eine gute Hinführung zur diesjährigen Weltgebetswoche für die Einheit der Christen zu lesen: «Das gewählte Thema „Bleibt in meiner Liebe und ihr werdet reiche Frucht bringen“ basiert auf Joh 15,1–17 und geht zurück auf die Berufung der Schwestern-Gemeinschaft von Grandchamp (am Neuenburgersee) zu Gebet, Versöhnung und Einheit in der Kirche und der Menschheitsfamilie.

 

Das Motto der diesjährigen Gebetswoche geht von den unterschiedlichen Facetten des johanneischen Wortes aus: ein Leben im Einklang mit sich selbst, mit der Gemeinschaft, in die jede und jeder Einzelne gestellt ist und mit Gott. In Gottes Liebe zu bleiben heißt zunächst, mit sich selbst versöhnt zu werden. In Christus zu bleiben ist eine innere Haltung, die im Laufe der Zeit wächst. Sie kann vom Kampf um das Lebensnotwendige überholt werden und wird durch die Ablenkungen, den Lärm, die Hektik und die Herausforderungen des Lebens bedroht. Jesu Wort und seine Liebe befähigen zur Nächstenliebe: zur Liebe derjenigen, die uns als Christinnen und Christen anvertraut sind, aber auch zur Liebe zu anderen christlichen Traditionen. Durch das Bleiben in Christus wachsen so Früchte der Solidarität und des Zeugnisses. Spiritualität und Solidarität sind untrennbar miteinander verbunden. Wer in Christus bleibt, empfängt die Kraft und die Weisheit, ungerechte und unterdrückende Strukturen zu bekämpfen, einander als Brüder und Schwestern in der einen Menschheitsfamilie zu erkennen und eine neue Lebensweise zu schaffen, die von Respekt und Gemeinschaft mit der ganzen Schöpfung geprägt ist.

Einklang mit sich selbst, mit Gott und den Nächsten ist damit der bleibende Auftrag, an den uns die Texte der Gebetswoche 2021 erinnern.»

 

Ich wünsche uns für die Einheitswoche Gebetszeiten mit Folgen.

 

Beat Kaufmann, Pastoralraumpfarrer

Coronavirus betrifft auch

die Kirchen

 

Informationen des Bistums Basel

Wieder öffentliche Gottesdienste

Ab 28. Mai sind wieder öffentliche Gottesdienste möglich. Bis zum Erscheinen des nächsten Kirchenblattes informieren Sie sich über aktuelle Gottesdienste, indem Sie den folgenden Button «Pfarreien» anklicken und dort sich in der Homepage Ihrer Pfarrei orientieren.

 

Kontakt

Pastoralraum-Sekretariat

Pastoralraum-Pfarrer a.i.

Beat Kaufmann

 

Röm.-kath. Pfarramt Zuchwil

Hauptstrasse 32

4528 Zuchwil

Tel. 032 685 32 82

pawaost(at)pfarrei-zuchwil.ch

Haben Sie Fragen oder Anregungen?

Gerne dürfen Sie mittels untenstehendem Formular oder auch telefonisch mit uns Kontakt aufnehmen.

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